DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Newsletter 4-2011  

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Kolleginnen und Kollegen,

dass Suchtprävention nichts anderes ist als Public Relation, kaum jemand glaubt das vermutlich mehr als Katrin Koch. Nachdem sie 7 Jahre lang als „Pressesprecherin und Spielsuchtbeauftragte“ der West-Spielcasinos in Präventionsfachkreisen unauffällig blieb, managt sie nun den Bereich Public Relation für die Gauselmann AG und ist zugleich noch „Präventionsbeauftragte“ des sog. Espelkamper Groschengrab-Milliardärs und Spenders (externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.meudalismus.dr-wo.de/html/stundenloehne2010.htm, externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.sueddeutsche.de/politik/abgeordnete-erhielten-schecks-dubiose-parteispenden-aus-gluecksspielkonzern-1.1061744,externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,772066,00.html).

Was dabei herauskommt, wenn man derart unvereinbare Dinge wie Public Relation und Prävention für das suchtpotenteste und epidemiologisch ruinöseste Automaten-Glücksspiel vereinen will, liest sich bei Frau Koch dann so:

„Was meinen wir damit, wenn wir von Sucht sprechen? Letztlich geht es um kurzfristiges, phasenweise oder dauerhaftes exzessives Verhalten. Um eine Verhaltensart, die im geringen Maße niemanden stört."
Nach diesem fachlich leicht unkonventionellen Aufschlag putzt Koch, gleichsam präventiv, all jene vom Tisch, die ihr hier vielleicht widersprechen möchten:

„Betrachtet man die derzeitig geführte Spielsucht-Debatte, die von ‚Suchtexperten‘ geführt und von Politikern aufgenommen wird, dann stellt sich die Frage, über welche Sucht spricht man eigentlich, beziehungsweise welche steht hier im Vordergrund: Aufmerksamkeitssucht, Mediensucht, Profilierungssucht, Raffsucht?“
Derart lässig befreit von jedem Zweifel, lässt es sich sodann frei plaudern: „Was heißt spielsüchtig eigentlich konkret? Dass ich im Spiel versinke? Was ist dann mit den Gesellschaftsspielen wie Siedler, Doppelkopf, Bridge …“ Davon möchten Sie mehr lesen? Keine Sorge – es geht weiter: „Wir brauchen Sucht, denn Sucht ist etwas zutiefst menschliches, denn letztlich ist der Mensch vom Trieb gesteuert. Unser Verstand beziehungsweise die Disziplin sorgen dafür, dass unser Verhalten nicht ausufert und wir die Kontrolle behalten. Was ist Sucht also? Letztlich fängt Sucht doch dort an, wo Disziplin fehlt…“ 

So geht es in einem fort und so skurril muss es sich offenbar lesen, wenn eine PR-Expertin auch noch für Prävention herhalten soll. Unaufhaltbar schraubt sich der kleine Aufsatz in dadaistische Höhen, um dann jedoch leider wieder genau mit jenem Mantra zu enden, das alle Anbieter in den Rausch- und Suchtbranchen seit Jahrzehnten herreden: „Die Gesellschaft, das Elternhaus müssen dafür sorgen, dass jeder Mensch eigenverantwortlich erzogen wird. Nur so kann und wird zukünftig eine Gesellschaft funktionieren.“  - Selten wohl hat sich hinter einem vorgeblichen Gedanken so viel Unbedarftheit (oder Zynismus) verborgen, wie hinter diesem.
Der Beitrag kann bei Interesse unter e-Mailbrodd@dhs.de angefordert werden und erschien unlängst in der Zeitschrift AutomatenMarkt tatsächlich unter der Rubrik „Spiegel der Branche“. Und tatsächlich ist das unterzuckerte Argumentationsniveau symptomatisch. Weil sie eben auch PR-Managerin ist, zeichnet Koch neben dem Artikel auch verantwortlich für eine Veranstaltungsreihe sog. "Runder Tische" (wir erinnern uns: Zu Zeiten der Wende ein Synonym für demokratischen Aufbruch), mit denen sie durch ziemlich alle Bundesländer zieht. Die Einladung für diese Veranstaltung, auch von Koch unterzeichnet, bleibt niveaukonstant: „Pathologisches Spielverhalten ist ein sehr ernst zunehmendes Thema, das nur im Dialog zwischen dem Hilfesystem und der Anbieterseite sinnvoll angegangen werden kann. Hierfür ist es wichtig, sich gegenseitig kennen zu lernen und im konstruktiv kritischen Dialog Wege für einen effektiven Spielerschutz zu finden und weiter zu entwickeln.“

Liebe Frau Koch! Tatsächlich: Pathologisches Spielverhalten ist ein sehr ernst zu nehmendes Thema. Chapeau! Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen dabei, dass insbesondere Geldspielautomaten das mit Abstand größte Gefährdungspotenzial darstellen. Und die Wege für einen effektiven Spielerschutz sind längst gefunden und entwickelt. Selbst von Ihnen finanzierte und damit keineswegs unabhängige Experten haben es ja längst bestätigt: Je kürzer die Spieldauer, je mehr Parallelspiele, je höher die Gewinnillusion, je größer die Verluste und je mehr Automaten, desto gefährlicher sind Ihre Spiele. Und genau in diesem Sinn hat die scheinbar auf vehemente Initiative Ihrer Branche betriebene Novellierung der Spielverordnung im Jahr 2006 das bis dahin ohnehin schon enorme Problem mit Ihren Automaten noch einmal massiv verschärft. Das glauben Sie nicht? Liebe Frau Koch: Der Bruttospielertrag der Geldspielautomaten-Wirtschaft stieg nach der Novelle um 57,4 % – Einnahmen, die zu mehr als der Hälfte (56 %) von pathologischen Spielern stammen. Von Menschen, die sozial, ökonomisch und gesundheitlich extrem gefährdet bzw. längst ruiniert sind. Sollten Sie also tatsächlich Interesse an einem effektiven Spielerschutz haben, so setzen Sie sich für eine Rückschreibung der Spielverordnung ein. Und wenn Sie dann noch auf Glücksspielautomaten in Gaststätten, Tankstellen und Einkaufszentren verzichten würden, bei denen der Jugendschutz so selbstverständlich und umfassend verletzt wird, als sei das Gesetz eine bloße Bitte, bestünde tatsächlich ein guter Grund, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, rund oder eckig. Bis dahin allerdings ist Ihr „Runder Tisch“ ohne Zweifel Pressearbeit und Public Relation – mit Prävention und Aufbruch hat er nichts zu tun.

Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

  • Hirndoping - sinnlos, riskant und teuer
  • Abschlusskonferenz des Projektes "Eltern.aktiv"
  • Suchthilfe-Suchhilfe
  • Modellprojekte zur Sensibilisierung und Qualifizierung von Fachkräften in der Sucht- und Altenhilfe 
  • Leitfaden für Internetangebote der Sucht-Selbsthilfe
  • Veranstaltungen und Veröffentlichungen
  • Rausch - Sucht - Mittel - Politik
  • Geschenke
Aus der DHS

 

Hirndoping – sinnlos, riskant und teuer
Der Versuch, Bewusstseinszustände durch den Einsatz psychoaktiver Substanzen zu verändern, zieht sich durch alle Epochen und Kulturen der Menschheit. Bis vor wenigen Jahren zielte die missbräuchliche Einnahme von Arzneimitteln dabei nahezu ausschließlich auf eine dämpfende oder euphorisierende Wirkung sowie veränderte Realitätswahrnehmungen und -erlebnisse. Inzwischen soll sie auch Anpassungen an reale oder subjektiv empfundene Anforderungen bewirken, die dem gesellschaftlich bedingten Streben nach optimierter Leistungsfähigkeit entsprechen. Dieses Phänomen beschreiben wir durch den populären Begriff „Hirndoping“.

Vom 20. bis 22. Juni 2011 veranstaltete das Wissenschaftliche Kuratorium der DHS mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit ein Symposium mit dem Titel „Hirndoping – Lifestyle oder Suchtgefahr?“ Anlässlich dieser Tagung veröffentlichte die DHS ein Positionspapier: externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/news/2011-06-20_Positionspapier_Hirndoping.pdf
Da die zum Hirndoping missbrauchten Medikamente bei Gesunden nachweislich nicht leistungssteigernd wirken, zahlreiche unerwünschte Wirkungen aufweisen und ein Teil dieser Substanzen zudem psychische Abhängigkeiten hervorrufen kann, rät die DHS grundsätzlich von der nicht indizierten Einnahme verschreibungspflichtiger Substanzen ab. Gleichzeitig macht sie auf verhaltenspräventive Maßnahmen aufmerksam, mit denen die stetig wachsenden Anforderungen der Leistungsgesellschaft zumindest begrenzt kompensiert werden können und sollten. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit der Implementierung verhältnispräventiver Maßnahmen auf gesellschaftspolitischer und institutioneller Ebene betont.

Presseschau zum Symposium: downloadAugsburger Allgemeine, downloadRuhr Nachrichten, downloadlifeline, downloadBay Aerzteblatt

Eine zusätzliche Literaturliste zum Thema finden Sie hier: externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/news/Hirndoping.pdf


Abschlusskonferenz des Projekts „Eltern.aktiv“ vom 19. bis 20. Sept. 2011 in Berlin
Nach zwei Jahren intensiver Arbeit mit Eltern Rauschmittel konsumierender Jugendlicher geht das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Modellprojekt von DHS und Landschaftsverband Westfalen-Lippe „Eltern.aktiv – Pro-aktive Elternarbeit in der ambulanten Suchthilfe“ dem Ende entgegen. Acht bundesweite Suchthilfeeinrichtungen und vier westfälische Jugendämter haben innerhalb dieser Projektlaufzeit ihr Angebot für Hilfe suchende Eltern optimiert. Bei der Abschlussveranstaltung möchten wir die praktischen Ergebnisse und Erfahrungen öffentlich vorstellen sowie den Austausch untereinander fördern. Über welche Zugangswege werden Eltern effektiv erreicht? Wie können Suchthilfeangebote gestaltet sein, die dem elterlichen Bedarf an Hilfe und Information entsprechen? Welche Faktoren sind für das Gelingen pro-aktiver Elternarbeit in der ambulanten Suchthilfe verantwortlich? Auf diese Fragen wird die Veranstaltung Antworten geben. Programm und Hinweise zur (gebührenfreien) Teilnahme erhalten Sie unter externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.dhs.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-single/article/abschlusskonferenz-des-projekts-elternaktiv-vom-19-bis-20-september-2011-in-berlin.html sowie von e-Mail rummel@dhs.de.

Suchthilfe-Suchhilfe
Die DHS hat in den letzten Monaten ihre Online-Suche und Darstellung der Suchthilfeeinrichtungen in Deutschland grundlegend überarbeitet. Die Nutzer/innen haben durch eine optimierte Suchmaske ab sofort die Möglichkeit, „maßgeschneiderte“ Hilfeangebote mit detaillierten Angebotsinformationen zu finden. Das Angebot der Suchthilfeeinrichtungen in Deutschland wird nun noch transparenter aufgezeigt, Übersichtlichkeit sowie Benutzerfreundlichkeit wurden weiter erhöht. externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.dhs.de/einrichtungssuche/online-suche.html
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Christina Rummel per Telefon (02381-901524) oder Mail e-Mail rummel@dhs.de.


Modellprojekte zur Sensibilisierung und Qualifizierung von Fachkräften in der Sucht- und Altenhilfe
Das Bundesministerium für Gesundheit fördert von 2010-2012 acht Modellprojekte zur Sensibilisierung und Qualifizierung von Fachkräften in der Sucht- und Altenhilfe. Bei Suchterkrankungen im Alter brauchen Betroffene oft beides: Die Behandlung der Suchterkrankung und zusätzliche Pflegeleistungen durch die Altenhilfe. Die Modellprojekte erproben Wege der Sensibilisierung und Qualifizierung von Fachkräften beider Arbeitsbereiche, um in Zukunft älteren Menschen, die an einer Abhängigkeitserkrankung leiden, umfassende Hilfen anbieten zu können.
Auf der DHS-Internetseite externer Link in ein neues Browserfensterwww.unabhaengig-im-alter.de wird vom Bundesministerium für Gesundheit nun ein Bereich betreut, der den Modellprojekten die Möglichkeit gibt, ihre Arbeit, Ziele und Methoden vorzustellen. Eine Darstellung der acht Modellprojekte ist über den Link externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.unabhaengig-im-alter.de/index.php?id=37 erreichbar.
Bei dieser Gelegenheit in eigener Sache: Seitdem die DHS im Frühjahr einen Relaunch von externer Link in ein neues Browserfensterwww.unabhaengig-im-alter.de durchgeführt hat, wurden verschiedene Seitenbereiche überarbeitet. Vor allem finden Sie Neues in dem Bereich „Links & Literatur“. Projektergebnisse, Studien und Berichte, die in letzter Zeit zu dem Thema veröffentlicht wurden, sind dort verlinkt.


Leitfaden für Internetangebote der Sucht-Selbsthilfe
Planen Sie den Aufbau einer Webseite und möchten, dass ihre Unterstützung durch das Internet auch gut ankommt? Ratsuchende sollen Ihre Homepage nicht nur finden, sondern die Informationen dort auch richtig einschätzen können? Dann ist der DHS-Leitfaden für Internetangebote genau das Richtige für Sie. Er bietet Unterstützung beim Aufbau einer Webseite. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der inhaltlichen Ausgestaltung und konzeptionellen Planung der Seite. Von dem Leitfaden können sowohl Verbände und Gruppen der Sucht-Selbsthilfe als auch Einzelpersonen profitieren. In sieben Schritten wird aufgezeigt, wie ein eigener Webauftritt realisiert werden kann. Weitere Informationen, z.B. über Benimmregeln im Chat, die Gestaltung eines Impressums und ein Mustertext zum Haftungsausschluss ergänzen den Leitfaden. Sie erhalten die Broschüre kostenlos von uns, wenn Sie eine Mail an e-Mailinfo@dhs.de senden.


Veranstaltungen und Veröffentlichungen

 

Sucht und Armut – NLS Jahrestagung am 31. August 2011
Oft sind finanzielle Probleme auch ein Thema in der Suchtberatung und Suchthilfe. Hiervon sind insbesondere Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Rentner/innen, Migrant/innen und Arbeitslose betroffen. 2009 standen zwei von drei der 40.000 Betreuten in den ambulanten Einrichtungen der Suchthilfe in Niedersachsen nicht im Erwerbsleben. Zur Durchbrechung des Kreislaufes von Sucht und Armut sind daher gemeinsame Anstrengungen von allen an der Problematik beteiligten Hilfesystemen erforderlich. Darüber hinaus sind präventive Maßnahmen zu verstärken, die insbesondere die sozialen Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende aus der Sucht-, Jugend-, Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe sowie alle anderen Interessierten. (Teilnahmebeitrag: 50 Euro, inkl.)
externer Link in ein neues Browserfensterhttp://nls-online.de/home/images/stories/Flyer%202011-Druck%281%29.pdf


4. Berliner „Mediensucht-Konferenz“ am 16./17. September 2011
Hinschauen und Handeln – Hilfe für Mediensüchtige
Auch bei der 4. Berliner Mediensucht-Konferenz werden die Betroffenen in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Versorgung von Hilfesuchenden und richtet sich an Verantwortliche aus den Bereichen Politik, Sozialleistungsträger, Verbände, Trägereinrichtungen und Fachkräfte aus den Bereichen Suchthilfe, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Erziehung/Pädagogik und Bildung, an Engagierte aus der Selbsthilfe sowie Betroffene und Interessierte. (Teilnahmebeitrag: 125 Euro)
Weitere Informationen zur Konferenz erhalten Sie unter externer Link in ein neues Browserfensterwww.mediensucht-konferenz.de


„Tom & Lisa“ / HaLT
ist ein erfolgreich erprobtes und evaluiertes Präventionsprojekt, das die Villa Schöpflin – Zentrum für Suchtprävention gemeinsam mit Fachstellen aus Frankreich und der Schweiz für Schulklassen entwickelt hat. Es richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren. Ziel ist es, Risikokompetenz im Umgang mit Alkohol zu vermitteln. Das Projekt sollte möglichst in ein umfassendes Präventionskonzept wie beispielsweise „Hart am LimiT – HaLT“ eingebunden sein. Fünf Kompaktseminare für Fachkräfte werden im Oktober 2011 in Hannover, München, Leipzig, Frankfurt/M und Berlin stattfinden (Teilnahmebeitrag: 120 €)
externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.villa-schoepflin.de/index.php?option=com_content&view=article&id=55&Itemid=91

Und am 15./16. September bietet die Villa Schöpflin ein zweitägiges HaLT-Einführungsseminar für künftige Projektkoordinatoren/innen und Fachkräfte in der Alkohol-prävention an. Neben der Vermittlung der Projektinhalte ist die Vorgehensweise bei der Implementierung des Gesamtprojekts wesentlicher Bestandteil des Seminars. Das Alkoholpräventionsprojekt „HaLT - Hart am LimiT“ wird mittlerweile in über 140 Regionen in Deutschland umgesetzt (Teilnahmebeitrag: 190 €, inkl.) Weitere Infos und Anmeldung: externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.halt-projekt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=49&Itemid=55


Broschüre „Suchtberatung bei suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls“
Auch suchtkranke Eltern wollen gute Eltern sein. Doch um der Verantwortung für ihre Kinder gerecht werden zu können, brauchen die meisten von ihnen Unterstützung. Der neue Leitfaden des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe bietet Suchtberatungsstellen eine Hilfestellung für die Beratung suchtkranker Eltern - zum Wohl ihrer Kinder.

Die Broschüre soll Suchtberatern/innen helfen, ihrer Verantwortung für die suchtkranken Eltern und deren Kinder gerecht zu werden und als Case Manager im Verbund der Hilfesysteme eine zentrale Rolle einzunehmen. Die von einem zehnköpfigen Expertenteam erarbeiteten Leitlinien richten den Blick auf beide Seiten, die der Kinder und der Eltern, und ermutigen zu einer Hilfe mit systemischem Blick auf den Familienkontext.
Neben einer genauen Beschreibung der Situation suchtkranker Eltern und ihrer Kinder sowie einem Blick auf die Rolle der Suchtberatung in der Kommune liefert der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation, gerade auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe. Daneben enthält die Broschüre politische Forderungen und einen aktuellen Materialien-Anhang. Sie dient sowohl als alltägliche Arbeitshilfe wie als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit. Erhältlich unter e-Mailgvs@sucht.org gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro (inkl. Versand).


Neue Wege der Suchtbehandlung im Maßregelvollzug
Besondere Verantwortung trägt jeder Staat für die von ihm Inhaftierten, nicht zuletzt für deren Leben und Gesundheit. Schließlich ist es Gefangenen nicht möglich, ihre Lebensbedingungen selbst zu gestalten. Aus Sicht der Suchthilfe liegt hier vieles und das auch noch zunehmend im Argen. Sei es die nahtlose Überleitung in eine Krankenversicherung bei Haftentlassung, sei es die Möglichkeit der Suchttherapie in Haft oder der Substitutionsbehandlungen und anderes mehr: Es ist höchste Zeit, die einschlägigen Rahmenbedingungen, Finanzierungen und Standards deutlich zu verbessern. Die Dokumentation der entsprechenden Tagung „Neue Wege in der Suchtbehandlung im Maßregelvollzug“ vom 28. Januar 2011 in der Asklepios-Klinik Nord-Ochsenzoll kann gegen Erstattung von 5 Euro Versandkosten unter e-Mailakzeptbuero@yahoo.de bestellt werden. 


Rausch - Sucht - Mittel - Politik

 

„Ich bin alkoholkrank“
Es ist ein schwerer Satz für Betroffene - und in diesem Fall ein wichtiger Schritt nicht zuletzt für die Suchthilfe in Deutschland: Andreas Schockenhoff, Bundestagsabgeordneter der CDU, hat mit seinem öffentlichen Bekenntnis das Tabu der Alkoholabhängigkeit gebrochen. Abhängigkeiten sind nicht die Charakterdefizite schwacher Menschen, sondern schwere, chronische Erkrankungen - die höchst erfolgreich behandelt werden können. Doch je größer das Tabu, desto schwieriger die Hilfe. Andreas Schockenhoffs Bekenntnis, einer von geschätzten 1,3 Millionen Alkoholabhängigen in Deutschland zu sein, kratzt an dem verhängnisvollen Redeverbot, das doch nur den Alkoholmissbrauch und seine Verharmlosung fördert. Dies sollte, nüchtern betrachtet, Schockenhoffs politischer Zukunft eher nützen, als (wie vermutet externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,773205,00.html) schaden. Doch bisweilen macht es den Eindruck, als sei sogar der Gesetzgeber dem öffentlichen und gesundheitspolitischen Bewusstsein in Suchtfragen weit voraus. externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-06/urteil-kuendigug-alkoholsucht


Ganz was Neues: Selbe Meinung in Financial Times und taz
„Wer die Nachrichten der letzten Jahre verfolgt hat, hätte längst selbst zu diesem Schluss kommen können! Der ‚Krieg gegen Drogen‘ ist gescheitert. Harte Drogen sollten legalisiert werden.“ Sie finden diesen Gedanken in der Financial Times Deutschland (externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.ftd.de/politik/international/:krieg-gegen-drogen-mit-legalisierung-den-drogenhandel-schwaechen/60060382.html). Vergleichsweise meinungsärmer doch inhaltlich gleich berichtet die taz. In Jahrzehnte währenden globalen Versuchen, Drogenanbau, Handel und Konsum mit Gewalt zu verhindern, wurde und wird statt Erfolgen Tod und Elend produziert (externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,775728,00.html). FTD und taz stützen sich auf den unlängst erschienenen Report der „Global Commission on Drug Policy“, den Kofi Annan, früherer Generalsekretär der Vereinten Nationen und Marion Caspers-Merk, frühere Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ebenso verantworten wie etwa Thorvald Stoltenberg, früherer Außenminister und UN High Commissioner für Flüchtlinge, George Papandreou, aktueller Ministerpräsident von Griechenland oder Louise Arbour, frühere UN High Commissioner für Menschenrechte (externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.globalcommissionondrugs.org/Report). Bislang liegt der Report ausschließlich in Englisch und Spanisch vor. Doch er ist übersichtlich und argumentiert klar und nachvollziehbar auf gerade einmal 20 Seiten das, was Ideologen und Stammtische nicht hören und nicht sehen wollen.
Die „Wiener Erklärung“, veröffentlicht einige Wochen vor dem Report, ist, ausgehend von der globalen HIV-Epidemie, derselben Problematik gewidmet. Sie fordert „eine Anerkennung der Grenzen und schädlichen Auswirkungen von Drogenverboten sowie eine Reform der Drogenpolitik, die zum Ziel hat, Barrieren für eine effektive HIV-Prävention, -Therapie und ‑Versorgung zu beseitigen.“ (externer Link in ein neues Browserfensterhttp://diewienererklarung.com). Denn ein auch nur ein einziger Beweis dafür, dass die Drogenprohibition einen positiven Einfluss auf den Gesundheits- oder Sozialstatus der Bevölkerung hätte, steht seit vielen Jahrzehnten aus.


NRW erhöht Eigenbedarfsgrenzen für den Besitz von Rauschmitteln
Häufig wird Faktenmangel durch Meinungsstärke ersetzt. So auch in der nämlichen Frage. Die Erhöhung der sog. Eigenbedarfsgrenze in Nordrhein-Westfalen (von 6 auf 10 Gramm Cannabis bzw. von 0 auf 0,5 Gramm Kokain, Heroin oder Amphetamin) wurde erwartungsgemäß von der Oppositionsmeinung begleitet, dies sei ein „falsches Signal“, „falsch verstandene Toleranz“, der Drogenkonsum könnte insbesondere Jugendlichen durch die Heraufsetzung des Eigenbedarfs legal erscheinen. Nun ist das Recht zuvörderst kein Signal, sondern eine verbindliche normative Setzung. Und vor diesem Hintergrund ist es durchaus hilfreich und nur logisch, wenn die Klienten auf dem Weg zu den erfolgreich öffentlich finanzierten Konsumräumen auch eine Dosis des dort zu Konsumierenden ohne zwangsläufige Angst vor Strafverfolgung transportieren dürfen.

Auch jenseits solcher alltagslogischen und rechtspraktischen Erwägungen aber leidet die Theorie von den falschen Zeichen an einer grundsätzlichen Schwäche. Denn wenn die aktuelle gesetzliche Situation in Deutschland gemäß dieser Logik das richtige Zeichen setzt, setzt jene in den Niederlanden das falsche Zeichen. Dennoch wird in den Niederlanden seit vielen Jahren weniger Cannabis konsumiert als in Deutschland. Und wenn die juristische Situation in Deutschland das richtige Zeichen setzt, dann setzt die extreme Strafverfolgungspraxis in den meisten US-Bundesstaaten das allerrichtigste Zeichen. Warum aber ist der Drogenkonsum gerade in den USA wesentlich höher als in Deutschland? Selbst wenn die einschlägigen Gesetze also (seltsam genug) – bloß zum Zeichensetzen gedacht wären, so scheint sich die Wirksamkeit dieser Zeichen auf Überzeugungen und Glauben zu beschränken, statt auf Tatsachen. externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/archiv/archiv-jahr-2011/?idx=797


Online-Umfrage zu „Legal Highs"
Unter Legal Highs werden psychoaktiv wirksame Produkte zusammengefasst, die z.B. als Räuchermischungen, Raumdüfte, Badesalze, Düngerpillen oder Bongreiniger deklariert sind. Die Unübersichtlichkeit des Angebots wird noch durch den Verkauf synthetischer Reinsubstanzen („Research Chemicals“) verstärkt. Und seit einiger Zeit sind Legal Highs das neue Trendthema im Arbeitsbereich Repression.

Werden mehr dieser Stoffe identifiziert, weil zunehmend intensiv danach gesucht wird? Steigt der Konsum riskanter legaler Substanzen, weil der Fahndungsdruck auf Konsumenten illegaler Substanzen gesteigert wurde? Führt die ständige Verbotsausweitung zur ständigen Entwicklung neuer Stoffe und damit zwangsläufig zum riskanten Konsum ständig unbekannter Substanzen – oder zu geringerem Konsum?

Bislang ist über die Verbreitung von Legal Highs wenig bekannt und auch die
Motivation der Konsumenten weitgehend unerforscht. Eine Online-Erhebung – durchgeführt vom Centre for Drug Research an der Goethe-Universität Frankfurt am Main – soll hierzu erste Erkenntnisse liefern. Die Ergebnisse, so die Forscher/innen, sollen auch zur Entwicklung von Hinweisen für einen risikobewussten Umgang mit Legal High-Produkten beitragen. Wir sind gespannt.
Link zur Online-Umfrage:
externer Link in ein neues Browserfensterhttp://limesurvey.unifrankfurt.de/limesurvey/index.php?sid=91583&newtest=Y&lang=de


Ausschreibung „Wolfram-Keup - Förderpreis 2012
Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. vergibt den Wolfram-Keup - Förderpreis 2012 für die beste wissenschaftliche oder praxisorientierte Arbeit auf dem Gebiet der Entstehung und Behandlung von Missbrauch und Sucht. Aus dem Nachlass des Projektes ‚Frühwarnsystem zur Erfassung von Veränderungen der Missbrauchsmuster chemischer Substanzen in der Bundesrepublik Deutschland’, das Professor Wolfram Keup initiiert und bis zu seinem Tod am 4. Januar 2007 geleitet hat, wird zur Erinnerung an den Stifter alle 2 Jahre der Wolfram-Keup - Förderpreis öffentlich ausgeschrieben und vergeben.
Alle Personen und Institutionen, die sich in wissenschaftlicher Forschung oder therapeutischer Behandlungspraxis mit den Themen Missbrauch und Sucht beschäftigen, sind aufgefordert, sich mit der Beschreibung von Untersuchungen oder Projekten um den Wolfram-Keup - Förderpreis 2012 zu bewerben. Die vorgelegten Arbeiten müssen sich mit der Entstehung oder der Behandlung von Missbrauch und Sucht (mit oder ohne Substanzbezug) beschäftigen. Dabei kann es sich beispielsweise um epidemiologische Untersuchungen, die Realisierung von Präventionsmaßnahmen oder die Erprobung von Behandlungskonzepten handeln.
Einsendeschluss ist der 30. November 2011. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der buss-Jahrestagung im März 2012. Weitere Details sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen, die Sie auf der Internetseite externer Link in ein neues Browserfensterwww.suchthilfe.de finden.


Junk Science
Der Begriff „Junk Food“ ist allgemein bekannt. Noch nicht so weit verbreitet ist die Bezeichnung Junk Science – das Phänomen dagegen umso mehr. So hat ein Bonner Ökonomie-Professor eine Untersuchung zum Suchtpotenzial von Glücksspielen durchgeführt und nennt deren Ausrichtung selber „streng ökonomisch“. Und wo er das Suchtpotenzial schon grad so schön ökonomisch analysiert, entwickelt er auch gleich noch einen sog. „Pathologie-Potenzial-Koeffizienten“. Das klingt ein wenig witzig? Das ist überhaupt nicht witzig! Warten Sie mal ab, bis der nächste Professor das Suchtpotenzial von Glücksspielen am CO²-Ausstoß misst. Wie auch immer: Seit vielen Jahren beobachten wir in der Szene solcher Art Forschung den ASK (Auftraggeber-Schutz-Koeffizient). Dieser beschreibt das Verhältnis zwischen den Finanziers solcher Untersuchungen und der in diesen Untersuchungen festgestellten Harmlosigkeit oder sogar angeblichen Nützlichkeit ihrer Produkte. Nachdem dieser Koeffizient auf Betreiben der Zigarettenindustrie seit mehr als einem halben Jahrhundert externer Link in ein neues Browserfenster(http://einestages.spiegel.de/external/ShowAlbumBackgroundPrint/a22612.html) und bis heute (externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,759053,00.html) astronomische Ausmaße beschreibt, wird seit den 80er Jahren offensichtlich auch die Spielsucht-Forschung „gejunkt“.


Atmen macht abhängig
Die seit Jahrzehnten virulente These von der „Einstiegsdroge“ Cannabis verdankt ihren Ursprung der Beobachtung, dass Cannabis bei jenen, die auch andere illegale Substanzen konsumieren, zumeist die erste konsumierte illegale Substanz war. Die Verfechter des schlichten Rückschlusses von der Einstiegsdroge haben stets vermieden, einen winzigen Schritt weiter (oder besser: zurück) zu denken. Mehr als 90 % all jener Menschen, die Cannabis konsumieren, haben zuvor mit dem Tabakrauchen begonnen. So ist also letztlich die erste Zigarette der häufigste Einstieg in die Welt der illegalen Drogen. Wegen der Kippe zum Kokain? Doch bevor jemand mit dem Rauchen beginnt, muss er atmen. Ist also das Atmen der Beweis für einen allgemeinen menschlichen Hang zum Rausch? Junk Science kann so fröhlich sein. Die Phantasie von der „Einstiegsdroge“ Cannabis allerdings ist der Klassiker, die Mutter aller Propagandaschlachten zur Drogenpolitik nach dem 2. Weltkrieg. externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.drugcom.de/topthema/mai-2011-vom-kiffen-zum-heroin/
Und nunmehr wohl vom Runden Tisch.


Getränkeoase Apotheke
Dass Alkohol gesundheitsfördernde Wirkung haben soll, ist bei nüchterner Betrachtung und unter dem Strich zwar zumindest eine Verzerrung der Wirklichkeit oder erfüllt gar den Tatbestand der vorsätzlichen Volksverdummung, wird dennoch ausdauernd von der einschlägigen Lobby behauptet. Warum dann nicht gleich damit in die Apotheke? So dachte sich auch eine Brauerei und startete einen Probelauf im Saarland. Apotheken jetzt auch als Getränkeoase oder Eckkneipe? Eine Entwicklung mit ungeahnten Konsequenzen: externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,754613,00.html


Leider
Das politische Erbe von Gerald Ford, Nachfolger des zu spät über sich selbst gestürzten Richard Nixon, gilt aus heutiger Sicht als überschaubar. Von ganz anderem Kaliber war das Wirken seiner Frau. Nun ist Betty Ford gestorben. externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,773456,00.html


„Sucht ist ein unabweisbares Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und zerstört die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums.“ Professor Dr. Klaus Wanke, einer der wenigen international renommierten Suchtexperten deutscher Herkunft, unter vielem anderen langjähriger Vorsitzender der DHS und Sprecher unseres Wissenschaftlichen Kuratoriums, ist nicht mehr unter uns.

Amy Winehouse, die im vergangenen Jahrzehnt bedeutendste Sängerin moderner Musik, ist tot.
externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,776277,00.html, externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,776313,00.html


Geschenke

 

Das ausgelobte „DHS-Jahrbuch Sucht 2011“ ging an Hannelore Vater, Berlin und Robert Zugnar, München. Das „Erstgespräch in der klinischen Psychologie“ erhielten Michael Bergmann, Chemnitz; David Malz, Nürtingen und Jochen Schirrmeister, Albstadt. 

Briefe an die Soziale Arbeit, herausgegeben von Gabriel Falk und Jörg Meese, ist ein Beitrag zur Debatte um Werte und Bedingungen der sozialen Arbeit sowie deren Anteil an der Gestaltung unserer Gesellschaft. Der Band soll zu einer sozialen Arbeit hinführen, die durch Professionalität und Verständnis ihrer eigenen Werte geprägt ist. externer Link in ein neues Browserfensterhttp://www.jacobs-verlag.de/buecher/soziale-arbeit
Insgesamt 5 Exemplare dieses Buchs gehen an die ersten 5 Anrufer/innen, die sich am kommenden Dienstag, 2. August 2011, ab 9.00 Uhr unter 02381 / 9015-0 bei uns melden.

Unter dem Pseudonym Christin Andersen erschien der Erfahrungsbericht Geschafft – mein Sieg über die Tablettensucht. Die Autorin hat 10 Jahre lang Tranquilizer missbraucht, bis sie sich schließlich ihre Abhängigkeit eingestand und den entscheidenden ersten Schritt aus der Sucht wagte. Das Buch soll Mut machen, Medikamentenabhängigkeit anzugehen. Und es zeigt, dass es sich lohnt. externer Link in ein neues Browserfensterwww.kreuzverlag.de
Den Band erhalten diejenigen ersten 5 Anrufer/innen, die sich ebenfalls am kommenden Dienstag, 2. August 2011, jedoch ab 12.00 Uhr unter 02381 / 9015-0 bei uns melden.


Zum guten Schluss

möchten wir all jenen danken, die unsere Arbeit mit Kommentaren, Kritik, Hinweisen, Anregungen und vielem anderen mehr unterstützen und bereichern. Ein Beispiel (zum Thema „Alkohol und Berlin“ externer Link in ein neues Browserfensterwww.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746524,00.html) finden Sie hier downloadLeserbrief

Haben Sie alle sehr vielen Dank! Und, wie auch alle anderen Leserinnen und Leser,
bei jedem Wetter, wo auch immer und mit wem auch immer:
Eine schöne Ferienzeit!

Ihr Dr. Raphael Gaßmann


Internationale Zusammenarbeit

Die DHS steht im fachlichen Austausch mit europäischen Partnerorganisationen. Sie kooperiert mit Gremien und Dienstellen der EU und der WHO, die mit suchtrelevanten Themen beschäftigt sind sowie mit Vereinen und Verbänden auf internationaler Ebene, die gleiche oder ähnliche Aufgaben wie die DHS übernommen haben. Dabei steht besonders die Entwicklung wirksamer Strategien zur Senkung der durch Alkohol und illegale Drogen verursachten gesundheitlichen und sozialen Folgen im Mittelpunkt.

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