DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Newsletter 2-2012  

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am vergangenen Donnerstag haben wir das neue JAHRBUCH SUCHT der Öffentlichkeit vorgestellt - und wie seit vielen Jahren große mediale Resonanz erhalten. Überregionale und regionale Tagespresse, ARD-Mittagsmagazin und andere große TV-Stationen sowie nicht zuletzt das öffentlich-rechtliche Radio haben umfangreich über viele Aspekte des DHS-Standardwerks berichtet. Neben den gewohnten Daten und Aspekten zu Suchtmittelkonsum, Suchthilfestatistik und ausgewählten Problemfeldern werden in der neuen Ausgabe des Jahrbuchs die Spezialthemen „Sucht und Prostitution“, „Lobbyismus im Glücksspielbereich“ und „Situation Suchtkranker im Justizvollzug“ vorgestellt. Das Jahrbuch ist zum (nach wie vor stabilen) Preis von 20 Euro im Buchhandel erhältlich.
http://www.psychologie-aktuell.com/shop/einzelansicht.html?tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=79&tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=992&cHash=5c57074e55

Zudem vergeben wir insgesamt 5 Exemplare an jene ersten Anrufer/-innen, die sich am Freitag, 20. April 2012, ab 10.30 Uhr, unter 02381 / 9015-15 bei uns melden.

 

Internetportal „Sucht am Arbeitsplatz“ online

Die DHS und die BARMER GEK bieten - ebenfalls seit vergangenem Donnerstag - ein Internetportal zum Thema „Sucht am Arbeitsplatz“ an. Die umfassende Informationsplattform zur Suchtproblematik in Betrieben und Verwaltungen dient der Unterstützung und Beratung aller Interessierten rund um Vorbeugung, Hilfe und Lösung von Problemen mit Suchtmitteln und Suchtverhalten in der Arbeitswelt. Sie richtet sich sowohl an Führungskräfte, Personalverantwortliche und Arbeitnehmervertreter als auch Beschäftigte. Neben Hintergrundinformationen über die betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe finden Besucher auf der Seite auch Orientierungshilfen und Praxisbeispiele. Darüber hinaus leistet die Informationsplattform einen Beitrag zur Vernetzung verschiedener Akteure und für größere Transparenz. www.sucht-am-arbeitsplatz.de
Die Internetseite wurde in Rahmen der Pressekonferenz zum Jahrbuch Sucht 2012 freigeschaltet und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Pressemitteilung finden Sie hier http://www.dhs.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-single/article/jahrbuch-sucht-2012.html

 

10. Sucht-Selbsthilfe-Konferenz: „Medikamente - Selbsthilfe und die heimliche Volksdroge“
vom 27. bis 29. April 2012

In der Sucht-Selbsthilfe finden wir eine hohe Betroffenenkompetenz zum Thema „Abhängigkeit“. Wir wollen der Frage nachgehen, wie diese Kompetenz auch Medikamentenabhängigen zu Gute kommen kann und welche Bedeutung Medikamente schon heute in der Selbsthilfe besitzen.
Die Kosten für die gesamte Konferenz, die vom 27. bis 29. April in Erkner bei Berlin stattfindet, betragen (mit Unterstützung des BMG sowie des Brandenburgischen Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz) 80 Euro/Person (inkl. Übernachtung und Verpflegung). Gern nehmen wir Ihre Anmeldung noch unter kaldewei@dhs.de oder per Fax (02381 / 9015-30)  entgegen.
Das Programm finden Sie im Internet auf www.dhs.de

 

Kostenzusage für „Therapie statt Strafe“

Nach § 35 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) ist unter bestimmten Voraussetzungen die Zurückstellung der Strafvollstreckung erlaubt, wenn der/die Verurteilte zusagt, sich aufgrund seiner/ihrer Betäubungsmittelabhängigkeit in Behandlung zu begeben.
Allerdings bestehen derzeit erhebliche Schwierigkeiten, eine Kostenzusage für die Durchführung dieser Maßnahmen durch die Rentenversicherungsträger zu erhalten. Für die Entscheidung der Gerichte auf Bewilligung des Strafrückstellungsantrags nach § 35 BtMG ist eine solche Zusage durch den Kostenträger aber unerlässlich.
Nach entsprechenden Hinweisen wandte sich die Drogenbeauftragte des Bundes, Mechthild Dyckmans, mit der Thematik an die DRV-Bund und informierte uns in Folge des Gesprächs über eine positive Auskunft des Kostenträgers. http://typo3.p120816.mittwaldserver.info/fileadmin/user_upload/pdf/Newsletter/Kostenzusage_durch_den_Leistungstraeger.pdf

 

Aktualisierung der DHS- und BZgA-Einrichtungsdatenbanken – Umfangreiche Datenabfrage gestartet

Zurzeit werden die internetgestützten Einrichtungsdatenbanken der DHS und der BZgA grundlegend überarbeitet, aktualisiert und erweitert.  Beide Datenbanken wurden zusammengeführt und erhielten einheitliche Abfragekriterien. Ziel ist es, das existierende Hilfeangebot transparenter aufzuzeigen, die Übersichtlichkeit sowie Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen - und nicht zuletzt, die Datenanfragen an Einrichtungen zu reduzieren.
In den letzten Wochen wurden alle in den Dateien vorhandenen Einrichtungen per Email oder Post mit der Bitte angeschrieben, ihren Datensatz zu überprüfen bzw. zu ergänzen. Falls Sie Ihre Daten noch nicht an die DHS zurück gesandt haben, bitten wir Sie, dies nachzuholen. Wenn Ihre Einrichtung keinen Datensatz erhalten hat bzw. Sie in die Datenbank neu aufgenommen werden möchten, wenden Sie sich bitte an info@dhs.de oder 02381 / 90150.
Die „alten“ Angaben aller erfassten Suchthilfeeinrichtungen finden Sie unter www.dhs.de (Rubrik Einrichtungssuche) und www.bzga.de (Rubrik Suchtprävention).

 

Gute Vorsätze

Gerade Silvester ist ein unter Raucher/-innen beliebter Zeitpunkt, um (mal wieder) mit dem Rauchen aufzuhören. Durchschnittlich drei Rauchstopp-Versuche sind bei jedem erfolgreichen Nichtraucher gescheitert, bevor es dann geklappt hat. So gesehen ist der Rückfall ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum endgültigen Erfolg. Die handliche Broschüre „rauchfrei! Informationen, Test und Tipps zum Thema Rauchen oder Nichtrauchen“ (http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/2011_DHS_rauchfrei_WEB_26_10_11.pdf) wendet sich an Raucher/-innen mit sehr unterschiedlichen Motivationslagen. Ohne Wertungen befasst sie sich mit den Motiven des Rauchens, den Vorteilen des Rauchstopps, mit Stolpersteinen und positiven Anreizen. Die Broschüre ist geeignet für alle Arten von Raucher/-innen und kann auch in größerer Zahl bei uns bestellt werden. http://www.dhs.de/infomaterial/bestellung.html

 

Bibliothek

Die Bibliothek der DHS umfasst über 35.000 Titel mit Erscheinungsjahren zwischen 1725 und 2012. Sie enthält Monografien, Sammelbände, Zeitschriften, Artikel, Forschungsberichte, Diplomarbeiten und „graue Literatur“. Bis auf sehr wenige Präsenztitel ist der Bestand (kostenlos) ausleihbar. Bibliotheksbesuche sind zudem an 5 Tagen in der Woche möglich. Seit einiger Zeit können Sie außerdem umfangreiche Online-Recherchen in unseren Regalen durchführen. Vor allem, um diesen einmaligen Bestand jährlich immer neuen Generationen von Studierenden bekannt zu machen, haben wir einen Flyer produziert. http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Bibliothek/FlyerBibliothek_web.pdf
Zur öffentlichen Auslage oder Verteilung in Schulen, Hochschulen, Bibliotheken oder an anderen Orten, bei anderen Gelegenheiten, können Sie das Faltblatt gerne auch in größerer, dreistelliger Zahl bei uns anfordern. www.dhs.de/infomaterial/bestellung.html

 

 

Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

  • Veröffentlichungen
  • Veranstaltungen
  • Rausch - Sucht - Mittel - Politik
  • Geschenke
Veröffentlichungen


Eltern und Kinder und Alkohol und Suchtprävention  

Als Ergebnis eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts liegen nun die "Empfehlungen für Eltern im Umgang mit dem Alkoholkonsum ihrer Kinder: wissenschaftlicher Erkenntnisstand" vor. Die Empfehlungen sind als Ratgeber für Fachkräfte der Suchtprävention entwickelt worden, aber auch für betroffene Eltern hilfreich.
Während die Bedeutung der Elternrolle für die Prävention übermäßigen Alkoholkonsums in der Literatur als hoch eingeschätzt wird, glauben Eltern oftmals, dass sie keinen Einfluss mehr auf ihre (jugendlichen) Kinder haben. Evidenzbasierte Verhaltensregeln für Eltern lagen dementsprechend bislang nicht vor.
Die nun veröffentlichten, wissenschaftlich gestützten Empfehlungen für Eltern zum risikoarmen Alkoholkonsum ihrer Kinder legen einen Schwerpunkt auf die Verhinderung kurzfristiger negativer Folgen wie z.B. Alkoholvergiftung, Unfälle im Straßenverkehr oder Gewaltausübung unter Alkoholeinfluss. Es wurden zudem Regeln entwickelt, die langfristig einen gesundheitsbewussten Umgang mit alkoholischen Getränken fördern.
Die Handlungsempfehlungen können auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit als PDF-Datei heruntergeladen oder als gedruckte Broschüre bestellt werden (www.bmg.bund.de, Menüpunkt „Publikationen“): Empfehlungen für Eltern im Umgang mit dem Alkoholkonsum ihrer Kinder

 

Kinder mit problematischen Eltern

MAKS, das Modellprojekt Arbeit mit Kindern von Suchtkranken, hat, auch in Zusammenarbeit mit der Freiburger Vereinigung zur Hilfe für psychisch kranke Kinder und Jugendliche, einige Flyer zur Information über die seit 1990 entwickelten Angebote für diese besonderen Zielgruppen vorgestellt.   http://www.maks-freiburg.de, Menüpunkt „Aktuelles“.
Aktuell lädt MAKS zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung „Situation und Erlebniswelt von betroffenen Kindern in dysfunktionalen Familienstrukturen“ ein. Die nächsten Termine sind: 8. Mai 2012 und 2. Juli 2012, jeweils von 09.30 bis 12.00 Uhr, in der Kartäuserstr. 77 in Freiburg. Anmeldungen unter maks@agj-freiburg.de oder Tel. 0761 / 33216.

 

Neuer Flyer: Research Chemicals / Legal Highs

Vor einigen Jahren entwickelte die internationale Industrie für illegale Drogen einen völlig neuen Ansatz im Umgang mit dem Betäubungsmittelgesetz: sog. „Legal Highs“. Niemand weiß genau, was drin ist, irgendwie wirkt es psychoaktiv, und es ist (noch) nicht verboten. Bald entstand, nicht zuletzt in Deutschland, ein Hase-und-Igel-Wettbewerb zwischen Drogenproduzenten und nationalen Gesetzgebern, als dessen Resultat nur eines sicher ist: den interessierten Konsument/-innen werden ständig neue psychoaktive Substanzen angeboten, von denen - neben den genannten Ungewissheiten - niemand weiß, wie sie wirken und welche (teils gravierenden) unerwünschten Nebenwirkungen sie haben. Gesetzgeber diskutieren vor diesem Hintergrund Möglichkeiten eines Gesetzes, das jede berauschende Substanz verbietet, die nicht rein alkoholischer Natur ist, auch wenn diese Substanz noch gar nicht erfunden wurde. Rechtstheoretisch und -praktisch würde ein solches Gesetz in Dimensionen vorstoßen, die für Rechtsstaaten bislang unbekannt waren. Und so führen Research Chemicals zu Research Legislation, beides mit unbekannten Nebenwirkungen.
Das Suchtpräventionsprojekt MINDZONE, inzwischen Experte für besonders schwierige Themen, hat unter dem selbst gewählten Ansatz ‚Glaubwürdigkeit durch objektive Aufklärung statt Panikmache‘ ein ausgezeichnetes Factsheet „Legal Highs“ produziert. Es steht unter folgenden Link zum kostenlosen Download bereit: http://www.mindzone.info/_pdf/mindzone-FACTSHEET-Legal-Highs-Research-Chemicals.pdf und ist bestellbar unter http://www.mindzone.info/infomaterial/bestellungen.
Weitere Informationen zu „Legal Highs“ auf der mindzone-Homepage unter http://www.mindzone.info/drogen/legal-highs und http://www.mindzone.info/drogen/research-chemicals.


 

Veranstaltungen


Verbund- und Netzwerkarbeit - Qualitätsmanagement im Verbund (8. Mai 2012)

Im Rahmen eines durch die Aktion Mensch geförderten Projektes zur Unterstützung regionaler Versorgungsverbünde in der Suchthilfe wurde in Kooperation mit dem Qualitätszirkel des Suchthilfeverbundes Diakonisches Werk Württemberg SDW eine Website entwickelt, die durch ihre integrierte Statistikfunktion Aussagen über die Verbundqualität ermöglicht. Interessierte lädt der GVS herzlich zum „know how“ -Transfer ein. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der GVS – Gesamterhebung zu Verbundsystemen der Suchthilfe mit diakonischer Beteiligung vorgestellt.
Die Tagung findet am 8. Mai 2012 von 13.00 bis 17.00 Uhr im Tagungshaus St. Clemens, Leibnizufer 17b, 30169 Hannover statt (die Teilnahme ist kostenfrei).
Das Programm finden Sie unter http://www.sucht.org/fileadmin/user_upload/Termine/GVS/GVS_Fachforum_Hannover.pdf

 

35. fdr-BundesDrogenKongress „Theorie und Praxis der Suchthilfe“ (14./15. Mai 2012)

vom 14. bis 15. Mai 2012 bietet der FDR in Bremen „einen energetisch aufgeladenen Landeplatz für Denker/-innen und Lenker/-innen in Sachen Sucht“ - und will mit Vorträgen, Seminaren und Open Space „der kollektiven Intelligenz Freiraum verschaffen“. Mit Marion Caspers-Merk ist dabei als Hauptreferentin auch eine der Autorinnen des „Report of the Global Commission of Drug Policy“ zugegen. Als Bundesdrogenbeauftragte (SPD, 2001 bis 2005) vertrat sie zum Bereich illegaler Drogen dieselben Überzeugungen und Glaubenssätze wie alle Drogenbeauftragten vor und bislang auch nach ihr. Nun steht ihr Name neben dem von Kofi Annan, ehemaliger UN-Generalsekretär, und anderen hochrangigen (Ex-)Politikern/-innen unter der für aktive Politiker/-innen eher seltenen Erkenntnis: Der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert. Wenn Ronald Reagan das wüsste …
Die Tagung findet am 14./15. Mai im Atlantic Hotel Universum Bremen statt (die Tagungsgebühr beträgt 199 Euro, inkl. Tagungsgetränken und Mittagessen an beiden Tagen, Ermäßigungen sind möglich).
Programm und Anmeldung finden Sie unter http://tinyurl.com/fdr-35BDK-2012.  

 

Jugend - Gender - Alkohol (13. Juni 2012)

In Wissenschaft und Forschung ist seit langem bekannt, dass die Geschlechtszugehörigkeit einer  Person ebenso starke Auswirkungen auf gesundheitsrelevantes Verhalten hat, wie die Variablen Alter, kultureller Hintergrund oder soziale Ungleichheit.
Die Fachtagung will einen multiperspektivischen Blick auf den Zusammenhang von Jugend und  Gender werfen. Dabei geht es neben der Bedeutung des Alkoholkonsums und des Rausches zur Inszenierung des eigenen Geschlechts auch um jeweils spezifische Konsumregeln, die Mädchen und Jungen in ihrem Alkoholgebrauch anwenden. Die Tagung richtet sich an Forscher/-innen zum genderspezifischen Verhalten sowie an Vertreter/-innen der Suchthilfe und der Jugendhilfe.
Die Veranstaltung des Instituts für Suchtforschung der Fachhochschule Frankfurt findet am 13. Juni 2012 von 09.00 bis 16.15 Uhr in der FH Frankfurt am Main, Campus Nibelungenplatz, Gebäude 4, Raum 111/112 statt (die Teilnahme ist kostenfrei).
Das Programm finden Sie unter https://www.fh-frankfurt.de/fileadmin/de/Forschung/Programm_Tagung_ISFF.pdf

 

Entwicklungsförderung für Kinder aus suchtbelasteten Familien (13. Juni 2012)

Psychische Erkrankungen bei Erwachsenen haben nicht nur negative Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen – auch das Umfeld leidet. In besonderem Maß trifft dies auf Kinder und Jugendliche in der Familie zu, die in ihrem Entwicklungsprozess eine stützende, stärkende und Struktur gebende Begleitung entbehren. Kinder suchtkranker Eltern gelten dabei eindeutig als größte Risikogruppe zur Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen; etwas mehr als 30 Prozent der Kinder aus diesen Familien werden selbst suchtkrank, meist sehr früh in ihrem Leben.
Mit sieben Vorträgen samt Begrüßung will die Fachtagung Folgestörungen und Abhängigkeiten in der „nächsten Generation“ verhindern helfen.
Die Tagung findet am 13. Juni  2012 von 14.00 bis 18.00 Uhr in der LVR-Klinik Düren, Haus 16, Meckerstr. 15, 52353 Düren statt (die Teilnahme ist kostenfrei).
Weitere Informationen/Anmeldungen unter Telefon 02421 / 402214, Mail: Thomas.Hax@lvr.de

 

Qualifizierter Entzug in Sachsen-Anhalt (12. Juli 2012)

Der Qualifizierte Entzug (QE) ist eine medizinische Sofortintervention, die über somatische und psychologische Zugänge Veränderungsbereitschaft und Abstinenzmotivation anregt. Es geht also nicht nur um körperliche Entgiftung oder Behandlung von Folgeerkrankungen. QE soll dazu motivieren, die Grunderkrankung „Alkoholabhängigkeit“ weiter behandeln zu lassen. Hauptziel ist, dass alkoholkranke Menschen Krankheitseinsicht entwickeln und Kontakt zu suchtspezifischen Einrichtungen aufnehmen.
Die Tagung findet am 12. Juli 2012 von 09.30 bis 13.35 Uhr im Zentrum für Heilberufe, Doctor-Eisenbart-Ring 2 in Magdeburg statt. (Teilnahmegebühr 30 €, inkl. Tagungsgetränken, Mittagessen im Haus auf eigene Kosten möglich).
Programm und Anmeldung unter http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/Aktuelles/Veranstaltungen+-+Aktionen/


 

Rausch - Sucht - Mittel - Politik


Immer schön auf dem Teppich bleiben I: Gute Nachrichten zur rauchfreien Gastronomie

Rauchverbote in der Gastronomie sind gesund. Sie ersparen Millionen von Nichtrauchern/-innen das gesundheitsschädliche Mitrauchen und Millionen von Rauchern/-innen ersparen Sie die Inhalation von Millionen Zigaretten. Denn was im Lokal nicht (mehr) geraucht wird, wird zuvor und hernach auch nicht durch mehr Rauchen kompensiert. Ganz im Gegenteil. So haben die Rauchverbote in der Öffentlichkeit für viele Raucher/-innen offensichtlich den Anstoß gegeben, das eigene Rauchen auch außerhalb von Gaststätten und Restaurants einzuschränken. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,815146,00.html
Die steilen Thesen von DEHOGA und Tabaklobby, Rauchverbote in der Gastronomie würden (durch vermehrtes häusliches Rauchen) die Situation der Angehörigen verschlechtern, waren also reine Phantasie. Und auch die Befürchtung, Rauchverbote würden zu Umsatzrückgängen in der Gastronomie führen, bestätigen sich weder international noch national. Kein Umsatzrückgang während sieben Jahren Rauchverbots in Norwegen, kein Umsatzrückgang im bayerischen Gastgewerbe seit der vollständigen Rauchfreiheit. Wir können also festhalten, dass Rauchverbote in der Öffentlichkeit, gleich ob in Behörden, Bahn oder Gastronomie, dazu führen, dass weniger geraucht wird. Es wird einfach viel weniger geraucht.  http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/AdWfP_Nichtraucherschutz_in_Bayern_Gastronomie.pdf

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49332

Und weil viel weniger geraucht wird, leben viele Menschen viel gesünder:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,821071,00.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,819760,00.html

 

Immer schön auf dem Teppich bleiben II: Gute Nachrichten zur Heroinvergabe

Erinnern Sie sich noch: Große Aufregung in Deutschland, zunächst über einen Modellversuch zur Diamorphin-Vergabe an schwerst- und langzeitabhängige Heroinkonsumenten, einige Jahre später über die Regeleinführung dieser Behandlungsmöglichkeit in manchen deutschen Städten. Gegner dieses Behandlungsansatzes malten 2009 das Schreckgespenst von bis zu 80.000 täglich versorgten Junkies und sahen vorausschauend schon einmal „den Staat als Dealer“. Inzwischen freuen sich alle, dass die gegenwärtig tatsächlich etwa 300 Diamorphin-Patienten dem Tod von der Schippe gesprungen sind und,  keineswegs zufällig, die Zahl der Drogentoten jüngst spektakulär von 1.237 um 20 Prozent auf 990 sank.

 

Kooperation oder Prävention

Seit den Änderungen der 5. Novelle der Spielverordnung vom 17.12.2005 hat die Anzahl all jener Menschen, die durch ihr Glücksspiel an Automaten in schwere psychische, finanzielle und soziale Probleme geraten, drastisch zugenommen. Inzwischen befassen sich 87 % aller ambulanten Therapien für pathologische Glücksspieler mit hochproblematischem Spielverhalten an Automaten. Die besonders dramatischen Auswirkungen reichen dabei von Betrugsdelikten, Privatinsolvenzen, Arbeitsplatzverlusten und Scheidungen bis hin zum Suizid.
Gegenwärtig bewerben die Hersteller und Anbieter von Glücksspielautomaten deren angebliche Sozialverträglichkeit auch durch Kooperationen mit einigen wenigen örtlichen Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege. Solche Kooperationen werden von allen Wohlfahrtsverbänden im Interesse einer glaubwürdigen, wirkungsvollen Prävention einhellig abgelehnt.
Unlängst erschien die gemeinsame Erklärung von 8 Dachorganisationen zum Thema:
http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs_stellungnahmen/Positionierung_der_Suchthilfeverb%C3%A4nde_zu_Fragen_der_Kooperation_mit_der_Gl%C3%BCcksspielindustrie.pdf

 

Österreicher mit Verantwortung. Suchthilfe mit Verantwortung

„Verantwortungsvoller Konsum“ ist die wenig konkrete Lieblingsformel immer dann, wenn suchtbedingte gesundheitliche oder soziale Schäden reduziert werden sollen, ohne dass die Umsätze der Anbieter sinken. Als Ergebnis wird business as usual  betrieben und ansonsten ändert sich auch nicht viel. Es ist ein wenig wie „wasch mich, aber mach mich nicht nass“ und rund um den Globus zu beobachten. Aus Österreich erhielten wir in diesem Zusammenhang einen Hinweis auf die PR-Bemühungen zweier Glücksspielanbieter, denen es gelungen ist, ein nun nicht mehr so renommiertes Institut für Suchtforschung und Suchttherapie zur Mitarbeit zu gewinnen. Doch auch in Österreich wird die Zusammenarbeit der Suchtmittelindustrie mit einzelnen Einrichtungen der Suchthilfe extrem kritisch gesehen, da sie bestenfalls diesen beiden nutzt, den Gefährdeten und Abhängigen jedoch kaum. Suchthilfe mit Verantwortung heißt: Kein Feigenblatt!
http://www.erstaunlich.at/index.php?opti...1:erstaunliches

http://www.erstaunlich.at/index.php?opti...1:erstaunliches

Europäische Kommission verabschiedet neue Warnhinweise für Verpackungen von Tabakprodukten

Warnhinweise auf Zigaretten- und Tabakverpackungen sind einer der Pfeiler des großen Erfolgs in der Tabakprävention, den Deutschland zu einem wesentlichen Teil der EU zu verdanken hat. Gerade weil Warnhinweise das Image von Zigaretten endlich in eine realistische Dimension geführt haben, tragen sie dazu bei, die wichtige Quote der Neueinsteiger ins Rauchen so niedrig zu halten, wie sie seit Jahrzehnten in Deutschland nicht war. Dass die einschlägige Lobbyarbeit in Brüssel und Berlin seit vielen Jahren gegen Warnhinweise und mehr noch gegen Warnbilder gerichtet ist, verdeutlicht die Effektivität dieser einfachen Maßnahme.
Am 7. März nun hat die Europäische Kommission 14 überarbeitete Warntexte für den Einsatz auf Verpackungen von Tabakprodukten angenommen. Dem Beschluss waren eine ausführliche Eurobarometer-Erhebung und Diskussionen mit den Mitgliedsstaaten vorausgegangen. Bis zum 28. März 2014 muss die neue Direktive 2012/9/EU europaweit in nationale Gesetze und Regulierungen übertragen werden. Allerdings besagt Artikel 3 der Direktive, dass die Mitgliedsstaaten die alte Regelung noch bis zum 28. März 2016 beibehalten dürfen. Einführung also 2012, 2013, 2014, 2015 oder 2016. Die jeweilige Stärke der Tabaklobby in den Nationalstaaten ist daran abzulesen, für welches Datum sich die einzelnen Regierungen entscheiden wollen, können oder (schlimmstenfalls) dürfen.
Kommissionsdirektive 2012/9/EU:
http://ec.europa.eu/health/tobacco/key_documents/index_en.htm

Eurobarometer:
http://ec.europa.eu/health/tobacco/eurobarometers/index_en.htm

 

Nichts Genaues weiß man nicht - E-Zigaretten

In den vergangenen Monaten häuften sich die Nachrichten zur E-Zigarette. Hier und da wurde der Verkauf untersagt oder der Konsum. Dort wieder nicht. Hier und da wurde behauptet, sie seien völlig unschädlich und eine probate Alternative zum Zigarettenrauch, hier und da wurden sie mit dessen Gefährlichkeit auf eine Stufe gestellt. DIE LINKE stellte schließlich eine entsprechende Kleine Anfrage an die Bundesregierung. Nun wissen wir, was wir wissen, und wir wissen, was wir nicht wissen. Der LINKEN sei für die Frage gedankt, dem Bundesministerium für Gesundheit für die aufwändige und gewissenhafte Beantwortung.
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/087/1708772.pdf

 

Deutschland ganz besonders: Alkoholfreies Bier mit Alkohol

Die DHS findet: Wo „alkoholfrei“ draufsteht, darf auch kein Alkohol drin sein. Foodwatch findet das auch. Die Radeberger-Gruppe findet das gar nicht. Also hat Foodwatch eine Internetaktion in Richtung Deutscher Brauer gestartet, die sich traditionell weigern, den Alkoholgehalt angeblich alkoholfreier Biere auf dem Etikett anzugeben. http://www.abgespeist.de/clausthaler/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_radeberger/index_ger.html

 

Mindestpreise für alkoholische Getränke

Nachdem die Konservative Partei Schottlands ihre Opposition gegen die Einführung eines Mindestpreises für alkoholische Getränke aufgegeben hat, könnte das neue schottische Gesetz noch vor dem Sommer in Kraft treten. Ein Mindestpreis pro „Einheit“ muss noch festgesetzt werden. Die Schottische Regierung reagiert damit auf den enormen Alkoholmissbrauch in der Bevölkerung. Sie will ein effektives Instrument zur Reduzierung der alkoholbedingten gesundheitlichen Schädigungen und der damit verbundenen Kosten für das Gesundheitswesen schaffen.  Auch David Cameron, britischer Regierungschef, macht sich neuerdings stark für Alkohol-Mindestpreise. Damit beginnt Großbritannien als eines von wenigen Ländern Europas mit der Umsetzung von Maßnahmen, die schon 2006 im EU-Bericht „Alkohol in Europa“ als besonders wirksam zur Reduzierung alkoholbedingter Probleme eingestuft wurden.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823350,00.html

http://alcalc.oxfordjournals.org/content/45/4/387.full.pdf

http://www.bbc.co.uk/news/uk-scotland-scotland-politics-17297292

http://www.eurocare.org/library/updates/eurocare_welcomes_minimum_pricing_on_alcohol_beverages_in_england

 

„Bier ist Deutschland? Oder umgekehrt?“

Dies fragt sich die Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM). Anlass ist der 23. April, der Tag des Deutschen Biers. Die Vermutungen kommen nicht von ungefähr, denn der Deutsche Brauer-Bund proklamiert auf seiner Website „Traditionell steht in Deutschland der 23. April in jedem Jahr ganz im Zeichen des Bieres.“ Das hoffen wir nicht, denn der 23. April ist ein ganz normaler Montag – also ein Arbeitstag. Alle, die mit dem Auto zur Arbeit oder in die Freizeit fahren, alle, die an ihrem Arbeitsplatz nicht wegen Alkoholkonsums unangenehm auffallen wollen, die sich mit Freunden und Freundinnen einen vergnüglichen Abend machen wollen, ohne im Vollrausch zu enden, sollten den Tag nicht ganz im Zeichen des Bieres verbringen und der Beschwörung des Brauerbundes nicht folgen: „Am 23. April ist es wieder soweit – die Deutschen heben ihr Glas und stoßen an auf die hohe Kunst der Bierbrauerei“. Zumindest sollten sie dies nicht ganztägig tun.
Wir hoffen auch, dass es nicht zu alkoholbedingten Zusammenstößen mit den Kulturfreunden des Buches kommt. Denn der 23. April ist auch der „Welttag des Buches und des Urheberrechts“. Schlimmer könnte es kommen, wenn auch der 21. Tag des Kindeswohls, ebenfalls am 23. April, der angeblichen oben genannten deutschen Tradition folgt. Das wäre ein wirklich schlechtes Vorbild. Oder ist der Tag des Deutschen Bieres einfach eine Schnapsidee? Wann feiert Afghanistan eigentlich den Tag des Opiums? Und warum nur? Was sagt das viel beschworene Reinheitsgebot zur überwiegenden Verwendung von Hopfenextrakt, der mit Hopfen so viel gemein hat wie billiger Orangensaft mit frisch gepresstem? Fragen über Fragen. Aber eins ist sicher: DIE Deutschen werden am 23. April so wenig wie an jedem anderen Tag auf „die hohe Kunst der Bierbrauerei“ anstoßen. Außer in der Alkoholwerbung, vielleicht.

 

Ganz schlechte Idee: Cannabis im Straßenverkehr

Sehr pragmatisch wurde ab den 60er Jahren eine Trennlinie zwischen sog. „harten“ und sog. „weichen“ Drogen gezogen: Harte Drogen sind lebensgefährlich, weiche Drogen nicht. Tetrahydrocannabinol ist keine tödliche Substanz und zählte somit zu den weichen Drogen. Da der Begriff „weiche Droge“ von Anhängern des Legalitätsprinzips (verbotene Substanzen sind gefährlich, über legale Substanzen müssen wir nicht nachdenken) als Verharmlosung empfunden wurde, und weil er in der Präventionsarbeit wenig effektiv ist, kam er aus der Mode - und seit irgendwann wurde der Begriff nicht mehr benutzt. Des ungeachtet findet sich in den Daten des Statistischen Bundesamtes oder des Bundeskriminalamtes kein einziger Cannabis-Toter.

Lebensgefahr geht unter einem bestimmten Umstand dennoch auch von Cannabis aus: Die THC-berauschte Teilnahme am Straßenverkehr ist definitiv lebensgefährlich. Eine aktuelle Metastudie hat nun für die ersten drei Stunden nach dem Cannabiskonsum ein um 92 % erhöhtes Risiko auf einen Verkehrsunfall ermittelt. Die Gefahr eines speziell tödlichen Unfalls war dabei noch etwas höher. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49088

http://www.bmj.com/highwire/filestream/566209/field_highwire_article_pdf/0.pdf

Es ist also nicht nur verboten, unter dem Einfluss von Cannabis ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu lenken, es ist auch eine wirklich extrem schlechte, riskante Idee, die sowohl das eigene als auch das Leben anderer gefährdet. Diese Frage bedarf keiner Diskussion. Diskussionswürdig hingegen ist die Festlegung des Grenzwertes, also jenes Wertes, ab dem Polizei, Staatsanwalt und Richter zu Recht von einer berauschten Fahrt ausgehen müssen. In Deutschland liegt dieser Wert mit 1 ng/ml Blut knapp oberhalb der labortechnischen Nachweisgrenze von 0,5 ng/ml. Eine verminderte Fahreignung ist für diese Dosis nicht belegt.

 

Wenn Sozialpolitik krank macht

Dass die sozialen, ökonomischen und gesellschaftlichen Verhältnisse mit darüber entscheiden, ob ein Mensch von Suchtmitteln abhängig wird, findet sich häufiger in der Fachliteratur, selten hingegen in der (gesundheits-)politischen Diskussion. An einem anderen, aktuellen Beispiel sei daher die Wirkkraft dieser Umstände und Verhältnisse in Erinnerung gerufen. Ökonomie, Soziales und Suizid:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,827618,00.html

Laut Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2011 etwa 16 Prozent der Bundesbürger/innen armutsgefährdet.

 

Ein kurzer Blick über den Tellerrand

Es gibt Menschen (viele), für die ist ein Abend nur dann angenehm, gesellig oder erträglich, wenn sie eine toxische Dosis Alkohol zu sich nehmen. Und es gibt Menschen (viele), für die ist eine Mahlzeit, gleich ob morgens, mittags oder abends, nur dann akzeptabel, wenn dafür ein Tier getötet wurde. Beides ist gleichermaßen riskant, beides führt gleichermaßen zu einer fünf- bis sechsstelligen Anzahl vorzeitiger Todesfälle pro Jahr und in beiden Fällen auch lohnt es sich, den Konsum im Interesse eines verfeinerten Genusses und zivilisierten Lebensstils zu überdenken. Und aus diesem Grund finden Sie nachfolgend einen Beitrag, in dem zwar der Begriff „Alkohol- und Zigarettenkonsum“ vorkommt, der sich jedoch mit einem gänzlich anderen Schlachtfeld befasst. www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,820992,00.html


 

Geschenke

 

Der ausgelobte Band „Seelische Trümmer. Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas“ ging an Regina Sosna (Bonn). „Bewusstseinsverändernde Pflanzen von A-Z“ erhielten Sven Beyer (Schwerin), Heinz Hoven (Gelsenkirchen) und Juliane Wächter (Bonn). Whitney Houston: „The Essential“ dreht sich inzwischen in den Abspielgeräten von Torsten Räcker (Kassel). Herzlichen Glückwunsch!

 

Praxisbuch Sucht

Das von Anil Batra und Oliver Bilke-Hentsch herausgegebene Grundlagenwerk zur Therapie der Suchterkrankungen im Jugend- und Erwachsenenalter stellt „schulenübergreifend bewährte und evidenzbasierte aktuelle Therapieansätze für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“ vor. Es versteht sich als Einführung in das Feld der Suchttherapie und ist für alle verfasst, die suchtkranke Jugendliche und Erwachsene behandeln. Insbesondere, so die Herausgeber, taugt das Werk als Prüfungsvorbereitung für die Qualifikation „Suchtmedizinische Grundversorgung“ und basiert auf den Behandlungsleitlinien der DG-Sucht und der DGPPN. Insgesamt drei Exemplare gehen an die/den erste/n Anrufer/innen, die sich am kommenden Montag, 23. April 2012, um 10.30 Uhr, unter 02381 / 9015-15 melden.
http://webshop.thieme.de/webshop/product/thieme/9783131492012/detail.jsf

 

Angenehme Tage und gute Nachrichten im Süden - und im Osten, Westen, Norden auch

wünscht Ihnen Ihr

Dr. Raphael Gaßmann

 

 

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