DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Newsletter 1-2015  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

dass über die Gefahren von Alkohol und Medikamenten viel geredet und dagegen viel zu wenig unternommen wird, ist seit Gründung der DHS zu beklagen. Aber klagen (alleine) nützt ja nichts. Darum engagieren wir uns seit vielen Jahren neben der bekannten Alkoholkatastrophe auch zur Medikamentenproblematik. Projekte, Stellungnahmen, Gutachten, Veröffentlichungen und Veranstaltungen haben wir der Sache gewidmet. Nun kommt eine DHS Präventionskampagne hinzu:


„4-K-Regel“ - Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln vermeiden

Gemeinsam mit der Bundesärztekammer und der BARMER GEK will die DHS drei große Zielgruppen stärker auf die Gefahren des Benzodiazepingebrauchs aufmerksam machen: Ärzte, Apotheker und Patienten.
Kernstück der Kampagne ist das Informationsblatt für Patienten und Patientinnen „Medikamenteneinnahme: Riskien vermeiden. Medikamente mit Abhängigkeitsrisiko: 4-K-Regel für den Umgang“. Es erklärt in verständlicher Sprache die Eigenschaften und Risiken von Benzodiazepinen und informiert, in welchem sehr begrenzten Rahmen die Einnahme erfolgen sollte.

Die „4-K-Regel“ fasst schlüssig zusammen, wie Benzodiazepine richtig angewendet und damit Missbrauch und Abhängigkeit vermieden werden:
⊗ klare Indikation (das Medikament nur verschreiben und einnehmen, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht)
kleinste notwendige Dosis
kurze Anwendung (maximal 14 Tage)
⊗ kein schlagartiges Absetzen

Darüber hinaus gibt der Flyer konkrete Hinweise, wie gesundheitsverträgliche Alternativen aussehen können - von Stressbewältigung bis Psychotherapie.

Die Kampagne setzt auch auf das Engagement der in diesem Feld tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der ehrenamtlich Engagierten. Dafür hält sie drei einfache Aktivitäten bereit:
Das Faltblatt kann kostenlos bestellt und weitergereicht werden, z. B. an Apotheker und Ärzte. Diese Kontaktaufnahme bietet eine win-win-Situation. Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen können sich in ihrem Umfeld bekannt machen und gleichzeitig die 4-K-Idee weitertragen.

Die Kampagne kann zur regionalen Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden, z. B. im Kontakt zu Tageszeitungen, regionalen Anzeigenblättern etc.

Der Link der Kampagne kann mit jeder Mail oder gezielt im Rahmen einer regionalen Initiative weiter verschickt werden: http://www.dhs.de/kampagnen/aktuell.html  

Dort finden Sie auch das Informationsblatt für Patienten, die Pressetexte, Hintergrundmaterialien (z.B. Medikamentenlisten) und weiteres Kampagnenmaterial (u.a. ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte). Das Informationsblatt „Medikamenteneinnahme: Risiken vermeiden“ kann kostenfrei auch in größerer Stückzahl bei der DHS bestellt werden: www.dhs.de/Informationsmaterial/bestellung.

Bitte engagieren Sie sich in Ihren beruflichen und privaten Bezügen. Machen Sie die 4-K-Kampagne bekannt,  geben Sie das Faltblatt weiter.

Pressemeldung im Ärzteblatt: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61110 


Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

  • 4-K-Regel - Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln vermeiden
  • Aus der DHS
  • Veröffentlichungen - Druck und Internet usw.
  • Veranstaltungen
  • Ausschreibungen
  • Prävention
  • Jugendschutz und -hilfe
  • Suchthilfe
  • Wissenschaft
  • Leistungserbringer und Kostenträger
  • Rausch - Sucht - Mittel - Politik
  • Das Zitat
  • Verbraucherschutz
  • Kultur und Sport
  • Aus aller Welt
  • Leserpost
  • Geschenke
Aus der DHS

DHS Fachkonferenz: „Rückfälle“ (Münster, 12. bis 15. Oktober 2015)

Die DHS Fachkonferenz Sucht 2015 findet vom 12. bis 15. Oktober im Mövenpick Hotel in Münster statt. Sie wird das Thema „Rückfälle“ aus Sicht der Betroffenen, Beratender und Behandelnder sowie der Selbsthilfe beleuchten und den aktuellen Stand der fachlichen Diskussionen hierzu bündeln.


Aktionswoche Alkohol

Mit großen Schritten geht es auf die 5. Aktionswoche Alkohol zu, die vom 13.-21. Juni 2015 stattfinden wird. Wieder werden sich unzählige Freiwillige und Engagierte mit einer eigenen Veranstaltung beteiligen und dazu beitragen, den Gedanken „Alkohol? Weniger ist besser!“ in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Aktionswoche ist nach wie vor eine einzigartige Präventionskampagne, die wie keine andere für Freiwilligkeit und Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und Selbsthilfe steht.

Seit Dezember erscheint die Internetseite www.aktionswoche-alkohol.de im neuen Design und mit kompakten Infos zum Thema Alkohol und zur Aktionswoche. Veranstaltungen zur Aktionswoche  können ab Mitte Februar auf der Homepage angemeldet werden. Gegenwärtig besteht bereits die Möglichkeit, die Logos der Aktionswoche für die eigene Öffentlichkeitsarbeit herunterzuladen (Rubrik „Für Veranstalter“). Auch Anzeigen für Ihre Printmaterialien als auch Internetbanner in unterschiedlichen Formaten stehen Ihnen zum Download zur Verfügung.

Auch dieses Mal wird die DHS für die Veranstalter wieder zahlreiche Materialien kostenlos bereitstellen, die Sie im Rahmen Ihrer Aktionen verteilen können. Dazu zählen u.a. bewährte Broschüren, wie „Alles o.k. mit Alkohol?“, Factsheets rund um Mythen und Meinungen, das Faltblatt „Alkohol und Gesundheit? Weniger ist besser!“ sowie  Haftnotizzettel mit dem neuen Aktionswochen-Logo. Natürlich dürfen auch Plakate in unterschiedlichen Formaten sowie die bewährte Z-Card - dieses Mal mit einem Selbsttest - nicht fehlen.

Alle gemeldeten Veranstalter der Aktionswoche Alkohol können die Materialien über die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de ab Frühjahr 2015 unter der Rubrik „Materialien“ bestellen.

Ein Blick lohnt sich auch auf unsere Facebook-Seite:
Unter www.facebook.com/aktionswochealkohol können sich Veranstalter und Interessierte zusätzlich über Neuigkeiten zur Aktionswoche informieren sowie Fragen und Kommentare zum Thema Alkohol posten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


Evaluation von DHS Broschüren

Die DHS führt aktuell eine Evaluation der Broschüre „Medikamentenabhängigkeit“ aus der Reihe Basisinformationen und des Bandes „Alkoholabhängigkeit“ aus der Suchtmedizinischen Reihe durch.

Alle Leser/-innen dieser Veröffentlichungen werden gebeten, in einer kurzen Online-Befragung (Dauer: 3-5 Minuten) die Verständlichkeit, Inhalte und Gestaltung der Informationsmaterialien zu bewerten.
Die Befragung läuft bis Juni 2015. Ihre Rückmeldungen tragen dazu bei, Überarbeitungsbedarfe zu erkennen und die Informationsmaterialien weiter zu verbessern.

Die DHS freut sich über eine rege Beteiligung an der Evaluation und verlost unter allen Teilnehmenden folgende Artikel:
- 3 Mal das DHS Jahrbuch Sucht 2015 
- 3 Mal den Roman „Sucht“ von Simon Borowiak
- 1 Jahresabonnement der Zeitschrift „Sucht“
- 1 Jahresabonnement der schweizerischen Zeitschrift „SuchtMagazin“


DHS Bibliothek

Die Neuanschaffungen der DHS Bibliothek finden sie hier: http://www.dhs.de/bibliothek/neuaufnahmen.html.

Die Bibliothek steht mit ihrem Service der gesamten Öffentlichkeit zur Verfügung. Für Bibliotheksnutzer/-innen sind Besuchstermine nach Absprache jederzeit möglich. Die Benutzer/-innen erhalten selbstverständlich sachkundige Hilfestellung bei der Suche nach Literatur und Informationen.

Der Gesamtbestand ist zudem über den Online-Katalog (http://www.dhs.de/bibliothek/online-recherche.html) nutzerfreundlich recherchierbar.


Veröffentlichungen - Druck und Internet usw.

Guter Vorsatz: Weniger Alkohol! - DHS App bietet Unterstützung

Das  Trinktagebuch der DHS richtet sich an Alkoholkonsumenten, die Menge und Häufigkeit ihres Konsums überprüfen und sich mit ihrem eigenen Trinkverhalten beschäftigen möchten. Die App bietet vor allem Informationen zum Thema Alkohol sowie die Dokumentation und grafische Auswertung der eigenen Konsummenge und -häufigkeit. Das Wichtigste: Sie zeigt Wege zu Ansprechpartnern der Sucht-Selbsthilfe und weiteren Unterstützungsangeboten auf.Die App wird gefördert vom BKK Dachverband und dem BKK Landesverband Bayern. Sie kann kostenfrei im Apple App Store unter https://itunes.apple.com/de/app/trinktagebuch/id951353473?mt=8 heruntergeladen werden und ist ab Ende Februar auch im Google Playstore verfügbar.


„Suchtprobleme in der Familie - Informationen und Praxishilfen für Fachkräfte und Ehrenamtliche im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen“

Mit dieser Broschüre bietet die DHS eine umfassende und generationsübergreifende Darstellung suchtbezogener Probleme in der Familie. Selbstverständlich bietet die Veröffentlichung Informationen zu Rausch- und Suchtmitteln, zu Beratungen, Therapie, Selbsthilfe und sozialer Unterstützung und zum Charakter von Abhängigkeiten. Zentral sind die Kapitel, die Fachkräften und Ehrenamtlichen aus angrenzenden Arbeitsfeldern Hilfestellung in Ansprache und Umgang mit suchtkranken Familienmitgliedern geben.

Die Broschüre steht unter http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Suchtprobleme_in_der_Familie.pdf zum Download zur Verfügung und kann kostenfrei bestellt werden (www.dhs.de/Informationsmaterial/bestellung).


„Ein Angebot an alle, die einem nahestehenden Menschen helfen möchten - Alkohol, Medikamente, Tabak, illegale Drogen, süchtiges Verhalten“

Die Broschüre ist seit rund drei Jahrzehnten das meistgefragte unter all den vielen Druckerzeugnissen der DHS. Bisherige Auflage: weit über 3 Millionen. Selbstverständlich werden Text und Grafik fortlaufend aktualisiert. Vor kurzem haben wir Ein Angebot an alle darüber hinaus zum 4. Mal grundlegend überarbeitet. Ab sofort kann die „neue“ Broschüre  - auch in größerer Stückzahl - bestellt werden. (www.dhs.de/Informationsmaterial/bestellung)

Angehörige Suchtkranker finden Informationen zum Suchtverhalten und Unterstützung im Umgang mit Abhängigen. Eine Übersicht der Suchtmittel und Suchtformen sowie Leseempfehlungen bieten Hintergrundinformationen. Und die Kontaktaufnahme zum Hilfesystem erleichtert ein umfassender Adressteil.

Download: (http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Ein_Angebot_an_alle.pdf

Die Broschüre liegt auch in englischer, türkischer und russischer Übersetzung vor.Download (englische Version): www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Ein_Angebot_an_alle-Englisch.pdf  Download (russische Version): www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Ein_Angebot_an_alle_russisch.pdfDownload (türkische Version): www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Ein_Angebot_an_alle_tuerkisch.pdf


Leitfaden: „Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit problematischem Alkoholkonsum“

Mit dieser DIN-A-4-Karte unterstützt die DHS seit Jahren Mediziner/-innen, Therapeuten und Therapeutinnen in der Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit problematischem Alkoholkonsum. Die aktuelle, neu gestaltete Auflage ist soeben erschienen. Der schematische Ablauf der Kurzintervention wird ergänzt durch Hinweise und Vorschläge zur Gesprächsführung. Den Leitfaden sollten alle Fachkräfte griffbereit haben, die Patienten bzw. Klienten auf einen möglichen Alkoholmissbrauch ansprechen wollen. Er kann kostenfrei (auch in größerer Stückzahl) bei der DHS bestellt werden: www.dhs.de/Informationsmaterial/bestellung. Reichen Sie ihn gerne an Ihnen bekannte Fachkräfte in Praxen und Kliniken weiter.


Russisch und deutsch: „Ein Angebot für Sie“

Der Videofilm „Ein Angebot für Sie“ ist ab sofort in digitalem Format verfügbar, sowohl in russischer als auch in deutscher Sprache: http://www.dhs.de/arbeitsfelder/migration

Der Film wurde von der DHS vor einigen Jahren zur Information russischsprachiger Spätaussiedler produziert, um diesen einen Zugang zum deutschen Suchthilfesystem zu vermitteln. Seine Aktualität ist unvermindert. 

Zudem untersucht eine neue Studie therapiebezogene Einstellungen der mit diesem Video angesprochenen Zielgruppe: „MigrantInnen aus der früheren Sowjetunion mit intensivem Alkohol- oder Drogenkonsum und (drohender) Hepatitis - Empfehlungen für eine integrierte Versorgung“.http://www.ash-berlin.eu/fileadmin/user_upload/pdfs/Forschung/Projekte/rusmub/Handlungsempfehlungen_04.09.pdf


Energy Drinks - Neues Factsheet aus der Schweiz klärt auf

Energy Drinks versprechen Fun und Leistungsfähigkeit. Die Auswahl ist beachtlich. Energy Drinks sind überall und jederzeit zu kaufen. Doch was ist in diesen Getränken drin, was bewirken sie? Das neue Factsheet von Sucht Schweiz klärt darüber auf. Hauptbestandteile einer 250ml-Dose sind Koffein (rund 80 mg, was ungefähr zwei Tassen Espresso entspricht), 25-30 Gramm Zucker (entspricht 6-9 Würfeln), Taurin (das unter anderem für die schnellere Aufnahme des Zuckers sorgt) und Vitamin B.
Kritisch ist der übermäßige Konsum, so die Faustregel. Zu viel Koffein (mehr als 400 mg pro Tag) kann zu Schlafstörungen, Angstzuständen und Herzrasen führen. Insbesondere Jugendliche sollten am Tag nicht mehr als 100 mg Koffein zu sich nehmen. Eine einzige Dose „Monster“ (500 ml) enthält aber bereits 160 mg. "Das Risiko besteht, dass sie als Aufputschmittel einen festen Platz im Alltag bekommen, so dass in Leistungssituationen „automatisch“ zu Energy Drinks gegriffen wird, weil es ohne vermeintlich nicht mehr geht", erklärt Präventionsexpertin Louisa Sayad von Sucht Schweiz. "Sie können jedoch weder ein Frühstück ersetzen noch ein Schlafmanko beheben."
Auffallend ist der hohe Zuckergehalt der Energy Drinks. Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit empfiehlt erwachsenen Personen, nicht mehr als 50 Gramm Zucker pro Tag zu sich zu nehmen. Alleine mit dem Konsum von zwei Dosen Energy Drinks wird diese Grenze überschritten. Eine zu hohe Zuckerzufuhr kann zu Diabetes und Übergewicht führen. Wie bei allen Süssgetränken kann der Zucker schliesslich bei den Zähnen Spuren hinterlassen. Die Drinks enthalten auch viel Säure, welche wiederum den Zahnschmelz angreift.
Besonders heikel ist die Mischung von Energy Drinks mit Alkohol: Der Zucker kaschiert die Wirkung des Alkohols, was rasch zu übermäßigem Alkoholkonsum führen kann. Gleichzeitig putscht das Koffein der Energy Drinks auf und täuscht ebenfalls über den Alkohol hinweg. Konzentration und Reaktion bleiben auf der Strecke; die Risikobereitschaft steigt. Aus Präventionssicht geht der Entscheid des Schweizer Bundes, seit Januar 2014 Mischgetränke von Alkohol und Energy Drinks zum Verkauf zuzulassen, in die falsche Richtung.

Das Factsheet kann gratis unter shop.addictionsuisse.ch/de/150-factsheets heruntergeladen werden. Auskunft: Markus Meury, Mediensprecher, mmeury@suchtschweiz.ch, Tel.: 0041 21 3212963(Text: SuchtSchweiz)


Veranstaltungen

Gamer Over? Gaming und Gambling im Fokus der Prävention (Berlin, 10. Februar 2015)

Anlässlich des jährlichen „Safer Internet Day“ veranstaltet die Berliner Fachstelle Suchtprävention einen Fachtag im Zeichen von Online-(Glücks)Spielen, dessen Programm einen ebenso interessanten wie kompakten Eindruck hinterlässt.
http://www.berlin-suchtpraevention.de/upload/pdf/150105_Flyer_SID_2015.pdf
Teilnahmebeitrag: 10 Euro


BORA: Empfehlungen zur Stärkung des Erwerbsbezugs in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker (Berlin, 15. April 2015)

Die gemeinsam aus Vertretern der Rentenversicherung, der Suchteinrichtungen und der Suchtfachverbände gebildete Arbeitsgruppe „Berufliche Orientierung in der Rehabilitation Abhängigkeitskranker“ (BORA) hat Empfehlungen zur Stärkung des Erwerbsbezugs erarbeitet.Mit den Empfehlungen soll angeregt werden, die Rehabilitanden noch gezielter entsprechend ihren individuellen Teilhabebedarfen zu fördern und damit zu einer weiteren Optimierung der Rehabilitations- und Integrationsprozesse beizutragen. So werden beispielsweise erwerbsbezogene Screening-, Diagnostik- und Assessmentverfahren ausführlich behandelt und einzelne Instrumente vorgestellt. Kernstück sind fünf verschiedene, so genannte BORA-Zielgruppen. Die Rehabilitationseinrichtungen sollen sich bei der Frage, welche erwerbsbezogenen Leistungen in Betracht kommen, daran orientieren. Zudem werden die therapeutischen Angebote und Leistungsinhalte unter Beachtung der KTL 2015 (Klassifikation therapeutischer Leistungen) beschrieben und den einzelnen BORA-Zielgruppen beispielhaft zugeordnet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kooperation und systemübergreifenden Vernetzung. Die Empfehlungen werden voraussichtlich zum 1. März 2015 in Kraft treten und sollen bei der Veranstaltung vorgestellt werden. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ambulanter, ganztägig ambulanter und stationärer Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker laden DRV Bund, DHS und FV Sucht zu dieser Veranstaltung ein. Pro Einrichtung ist aus Platzgründen nur eine Anmeldung möglich. Anmeldeschluss ist der 27.02.2015. Die formlose Anmeldung erfolgt aus organisatorischen Gründen ausschließlich online mit diesem Anmeldeformular: downloadANMELDUNG BORA
(Erst durch den Erhalt einer persönlichen Anmeldebestätigung per Mail ist eine Teilnahme möglich. Diese ist kostenlos.)


Ausschreibungen

Projektkoordinator/in für »webC@RE« (Teilzeit 50%) 

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen schreibt die Koordination ihres internetgestützten Selbsthilfeangebots für Menschen mit Online-basiertem pathologischem Verhalten aus.
Die Stelle ist vorerst bis zum 31.12.2016 befristet und als Telearbeitsplatz organisiert. Aufgrund der ab und zu notwendigen Gesprächsabstimmungen in der HLS-Geschäftsstelle, sollte der neue Kollege bzw. die neue Kollegin nicht allzuweit von Frankfurt entfernt wohnen.
http://www.hls-online.org/index.php?option=com_jobline&task=view&Itemid=670&id=191


Projektleitung/Koordinator/-in für Drogenberatungsstelle mit integriertem Konsumraum (Vollzeit)

„freiraum hamburg e.V.“ besetzt für die Leitung des „Abrigado“ zum 1. Juni 2015 diese Stelle in Vollzeit und unbefristet. 
downloadStellenausschreibung Hamburg


„European Research Project on Ethical, Legal, and Social Aspects (ELSA) of Neuroscience“

Abgabetermin für pre-proposal submissions ist der 9. März 2015. Die Ansprechpartner beim Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. sind:
Dr. Svenja Krebs (0228 3821-1866, svenja.krebs@dlr.de) und Dr. Matthias von Witsch (0228 3821-1209, matthias.vonwitsch@dlr.de)

http://www.neuron-eranet.eu/en/555.php


Prävention

BZgA

Seit dem 1. Februar 2015 hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine neue Leiterin. Dr. med. Heidrun M. Thaiss wurde an der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau promoviert. Ihre Promotion fertigte sie zu Fragen der Störung der Hämostase bei Kindern mit Diabetes mellitus Typ I. Nach Facharzt- und begleitender wissenschaftlicher Ausbildung folgten Stationen im Öffentlichen Gesundheitswesen mehrerer Bundesländer. Seit dem Jahr 2008 war sie im schleswig-holsteinischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung tätig. Dort verantwortete Frau Dr. med. Thaiss die Leitstelle für Prävention und Gesundheitsförderung des Landes Schleswig-Holstein.
Wir wünschen Frau Dr. Thaiss gutes Gelingen und frohes Schaffen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

http://www.dgspj.de/ueber-uns/vorstand/

bundeskongress.fruehehilfen.de/files/abstract_forum_4_thaiss.pdf


Prävention: Ultra-neo-„liberal“

Dass Anbieter von Suchtmitteln und Glücksspielindustrie Prävention als etwas verstehen, das Schäden der Konsumenten reduzieren soll, ohne den Umsatz negativ zu beeinflussen, erleben wir immer wieder. Vor diesem Hintergrund werden wirksame Präventionsansätze grundsätzlich als wirkungslos verleumdet: Werberegulierungen, Verkaufsbeschränkungen, rauchfreie öffentliche Einrichtungen, Warnhinweise usw. Dabei ist es das gute, verbriefte Recht (und als Aktiengesellschaft sogar die Pflicht) aller Produzenten legaler Suchtmittel, den Umsatz ihrer Produkte (und selbstverständlich den Gewinn nach Steuern) so häufig und so umfangreich wie möglich zu steigern. Wer dies bezweifelt, ignoriert das Grundgesetz und das Börsenwesen, die wirtschaftspolitischen Leitziele jeder Bundesregierung und der EU, die WTO sowie jedes andere Fundament unserer ökonomischen Ordnung.
Auf der anderen Seite werden von Anbietern möglichst „umsatzneutrale“ Präventionsansätze unterstützt. Sie zeichnen sich durch geringe Wirkungen, geringe Nachhaltigkeit, geringe Verbreitung und fehlende Evaluationen  aus.
In einem offenen Brief der Gauselmann AG hat deren Referent für Grundsatzfragen vor einiger Zeit eine umsatzorientierte Sichtweise von Prävention definiert: „Prävention als Förderung der Eigenverantwortung und weiteren Qualifizierung der Risikokompetenz des Einzelnen ist eine gesellschaftliche Querschnittaufgabe“.
Vielleicht sollten wir derartige Ansätze („Mach was wir dir sagen und heul nicht, wenns schief geht“) in Zukunft der Gauselmann AG überlassen, und uns „operationalisierbaren“ und zweifelsohne wirksamen Präventionsmaßnahmen zuwenden.  Zum Beispiel dem von Suchtexperten und Drogenbeauftragten seit langem recht einmütig geforderten Abbau aller jugendgefährdenden Geldspielgeräte in Gaststätten.


Jugendschutz und -hilfe

Jugend und Risiko

Sämtliche psychoaktiven Substanzen richten umso größere Schäden an, je früher im Leben ihr Konsum begonnen wird. Und früher Konsum erhöht, gerade vor Abschluss der Pubertät, auch das Risiko von Abhängigkeiten enorm. Soviel ist bekannt und unumstritten. In der Zeitschrift „THEMA JUGEND - Zeitschrift für Jugendschutz und Erziehung“ beleuchtet ein interessantes Kurzinterview u.a. die Hintergründe der besonderen „Risikofreudigkeit“ in dieser Lebensphase.
http://www.thema-jugend.de/fileadmin/dateien/bilder/ThemaJugend/Thema_Jugend_3_2014_final.pdf


Suchthilfe

LÜSA eröffnet Altenheim für Abhängige

Zum Ende des vergangenen Jahres eröffnete LÜSA (Langzeit, Übergangs- und Stützungs-Angebot) in Unna, finanziert vom LWL, ein Seniorenheim für chronisch Drogenkranke. Dank effektiver Hilfsangebote und nicht zuletzt Drogenkonsumräumen werden Heroin-Abhängige glücklicherweise immer älter - und auch dadurch bedingt hilfsbedürftiger. So entstand die Konzeption dieses stationären Hilfeangebots, das dauerhaften Lebensraum für Menschen mit fortgeschrittenen Erkrankungen, Behinderungen und Störungen bereithält, die eine Wiedereingliederung im Sinne eines selbstständigen Lebens nicht (mehr) leisten können.

http://www.luesa.de/?site=altwerden

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/vermischtes/aktuelles_berichte/Erste-Einrichtung-in-Unna-Ein-Altenheim-fuer-Drogensuechtige;art29854,2556326


Wissenschaft

Nicht zu fassen

Geht Ihnen das auch manchmal so: Sie arbeiten Jahre und Jahrzehnte im Bereich Drogen und Süchte, Tonnen von Papier wandern in dieser Zeit über Ihren Schreibtisch, Terrabytes von Daten durch Ihre Computer, und eines Tages, früh oder spät, stockt Ihnen der Atem, die Welt steht für einen Moment still und nichts wird ab dieser Sekunde jemals wieder so sein, wie es vorher war. Unlängst stieß uns eine Meldung zu, die alles mit sich bringt, was es braucht, um ein solches Gefühl hervorzurufen: „Alkohol und Cannabis erhöhen Risiko für Fahrradunfall“!

http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/archiv/archiv-jahr-2014/03-10-2014-alkohol-und-cannabis-erhoehen-risiko-fuer-fahrradunfall/

Die Forscher stellen fest, „dass die Wahrscheinlichkeit für einen Fahrradunfall sich um das 2,4-fache erhöht, wenn die Personen vorher gekifft hatten. Wenn sie Alkohol getrunken hatten, war das Unfallrisiko sogar um das 4-fache höher als unter nüchternen Bedingungen. Damit konnte nachgewiesen werden, dass Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer ein erhöhtes Unfallrisiko eingehen, wenn sie Cannabis konsumieren oder Alkohol trinken.“
Diese Erkenntnis war wohl mehr als überfällig, auch für Wissenschaftler, und wir wünschen ihnen von Herzen, dass sie übermorgen nicht der Verharmlosung des Cannabiskonsums geziehen werden.


Diesmal vollständig

Im vergangenen Newsletter veröffentlichten wir eine Forschungskontroverse um „Freizeit- und Glücksspielverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener“. downloadAuszug NL6-2014

Bei einem Teil der versandten Newsletter war dabei die Verlinkung zum Kommentar eines der Studienautoren technisch defekt. Wir bitten dies zu entschuldigen und fügen den Link bei dieser Gelegenheit erneut anbei: downloadSTÖVER GEGENDARSTELLUNG 


Leistungserbringer und Kostenträger

Die Motivationsphase

Im Rahmen von Besprechungen der Rehabilitationsträger und Suchtfachverbände wurde die Dauer der Motivationsphase thematisiert.Die Vereinbarung "Abhängigkeitserkrankungen" vom 4. Mai 2001 enthält in der Fußnote zu Ziffer 1.6 der Anlage 3 im Zusammenhang mit der Fähigkeit zur aktiven Mitarbeit, regelmäßigen Teilnahme und Einhaltung des Therapieplans in Bezug auf die Anforderungen einer ambulanten Entwöhnung folgende Aussage: "Das kann angenommen werden, wenn der/die Abhängigkeitskranke insbesondere während der Motivationsphase die von der Beratungsstelle gesetzten Grenzen und Vorgaben akzeptieren und einhalten konnte. Die der Rehabilitation vorangehende Motivationsphase dauert mindestens 4 Wochen, wobei ein regelmäßiger Besuch vorausgesetzt wird."Für die Praxis geben die Rehabilitationsträger hierzu folgende Hinweise: Grundsätzlich stellt die Motivationsphase eine wichtige und sinnvolle Phase dar. Die Beratungsstellen und vermittelnden Einrichtungen sollen im Rahmen ihrer fachlichen Verantwortung eine fundierte und intensive Vorbereitung auf die Rehabilitation durchführen. Wenn der Rehabilitationsantrag gestellt wird, muss die Motivationslage geklärt sein. Gleichwohl soll die Motivationsphase nicht formal an eine starre Dauer geknüpft sein. Die Zeit, während über den Rehabilitationsantrag entschieden wird, soll für die weitere Motivation genutzt werden. Dementsprechend sollten im Sozialbericht die geplanten Beratungstermine angegeben werden.


Rausch - Sucht - Mittel - Politik

Grenzwerte für synthetische Cannabinoide

Für fünf der mittlerweile über 60 per BtMG illegalisierten synthetischen Substanzen hat der Bundesgerichtshof nunmehr Grenzwerte festgesetzt. Diese liegen unterhalb der in der aktuellen (BGH-) Rechtsprechung derzeit für THC geltenden 7,5 Gramm und höher als in Bayern beabsichtigt.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61469

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&nr=69922&linked=pm


Das Zitat

"Mit Strafmaßnahmen kommen wir nicht weiter.“ (Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, 7. November 2014)
Quelle: http://drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2014/2014-11-07_PM_AlkoholSchwangerschaft.pdf


Verbraucherschutz

Cannabis als Therapeutikum: Vorletzte Frage geklärt

Dass Cannabis bei Multipler Sklerose, HIV, Tourette-Syndrom, Krebs, chronischen Schmerzen und vergleichbaren Krankheiten dieses Kalibers ein hilfreiches und wirksames Therapeutikum sein kann, wurde in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland oft festgestellt und oft bestritten. Inzwischen scheint die Frage (obwohl in der Wissenschaft hierzu noch erheblich Forschungsinteressen und
-begehrlichkeiten bestehen) praktisch geklärt: Cannabis kann helfen.
Nachdem ein vielbeachtetes Urteil den Eigenanbau von Cannabispflanzen zur medizinischen Verwendung  neuerdings unterstützt, sprechen sich nunmehr auch wichtige und zuständige Politikerinnen der CSU für Cannabis als Kassenleistung aus. Bleibt also lediglich noch diese letzte Frage: Kommt das Therapeutikum aus dem eigenen Garten oder wird es Monopol von pharmazeutischer Industrie und Handel?

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/cannabis-fuer-schwerkranke-krankenkassen-sollen-kosten-uebernehmen-a-1016421.html

www.spiegel.de/politik/deutschland/cannabis-fuer-schwerkranke-csu-politikerin-gerda-hasselfeldt-denkt-um-a-1016492.html


Korrektur

Mindestens zwei Mal haben wir an dieser Stelle formuliert, das deutsche Jugendschutzgesetz sei, was Alkohol betrifft, das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht. Und natürlich stimmt es: Der legale Verkauf von Bier und Wein an 16- und 17-Jährige unterschreitet internationale Standards, alle Erkenntnisse der Suchtprävention, schädigt Minderjährige und ist durch nichts logisch zu begründen. Und es stimmt auch, dass selbst dieser zu geringe Jugendschutz systematisch und selbstverständlich missachtet und vorsätzlich verletzt wird. Dennoch müssen wir unsere o.a. Formulierung ein wenig berichtigen. Und das liegt an diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=SD_v-gpVbhc

Dass dieser Spot als Satire funktioniert, spricht gegen den Jugendschutz in Deutschland. Dass es Satire ist und keine Wahrheit, spricht hingegen für ihn. Also: Das deutsche Jugendschutzgesetz ist, was Alkohol betrifft, nicht das Papier nicht  wert, auf dem es geschrieben steht.


Kultur und Sport

Tatort

Vor nicht allzu langer Zeit bot der Kieler Tatort einen cineastischen Leckerbissen der Sonderklasse: Borowski erschoss seinen wunderbaren VW Passat B32 Variant: Motorhaube auf, Waffe entsichert  - und BÄNG! Das war ganz großes Kino und zugleich ein schönes Bild für die alte Cowboy-Weisheit „Wenn Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ (Obwohl dies der letzte VW für die Ewigkeit war…)
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Auch in diesem, vom geneigten Publikum recht wohlwollend aufgenommenen Werk der Lichtspielkunst: http://www.vice.com/de/read/dinge-die-wir-vom-tatort-ueber-crystal-meth-gelernt-haben-himmel-ueber-kiel-730


Aus aller Welt

Die „Theorie von den männlichen Idioten“

führt die erhöhte Risikobereitschaft von Männern darauf zurück, dass diese Idioten sind und als solche idiotische Sachen anstellen. Das British Medical Journal veröffentlichte unlängst einen wissenschaftlichen, peer reviewten Beitrag, der diese Theorie stützt. In der Diskussion ihres Artikels räumen die Autoren ein, „Alkohol spiele sicherlich eine nicht unwesentliche Rolle in vielen der Ereignisse, die mit einem Darwin Award endeten.“ Mit dem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die „den menschlichen Genpool verbessern, in dem sie sich selbst daraus entfernen“. Und das sind eben überwiegend Männer.

http://web.de/magazine/wissen/studie-darwin-award-maenner-idioten-30272534

www.darwinawards.com/deutsch/


Leserpost

Den Hinweis aus unserem vergangenen Newsletter, dass Städte und Gemeinden beim Aushandeln von Verträgen für Werbeflächen die Katastrophe der Tabakwerbung in Deutschland beschränken können (downloadAuszug NL6-2014) nahm Ludwig Jakobi zum Anlass seiner Post unter dem Betreff „Nicht in Nürnberg“: downloadFoto Nürnberg

Er schreibt: Das nenne ich konsequent - links sich für das Nichtrauchen bedanken; rechts Geld für Zigarettenreklame kassieren. 


Geschenke

Simon Borowiak: Sucht

Der im vergangenen Jahr erschienene Roman des Journalisten und Schriftstellers Borowiak sorgte sofort nach Erscheinen mit guten Gründen für Aufsehen. Der Autor besitzt jede Menge Sachkenntnis und Erfahrung durch die eigene Alkoholabhängigkeit und schreibt diesen Roman mit allen Möglichkeiten eines Journalisten und Schriftstellers. Humor, Tempo, Spannung und ganz nebenbei noch etwas, das Politiker ständig für sich beanspruchen: Glaubwürdigkeit. Romane können das gebrauchen, erst recht, wenn sie aus dem wirklichen Leben erzählen. (Politik sollte besser überzeugend sein.) http://www.randomhouse.de/Buch/Sucht-Roman/Simon-Borowiak/e412643.rhd

Wir verlosen drei Exemplare dieses prächtigen Buchs unter all jenen, die uns ihr Interesse bis zum 16. Februar 2015 per Postkarte mitteilen (Stichwort: Roman). Bitte adressieren Sie an: DHS e.V., Westenwall 4, 59065 Hamm


Praxis - Klinische Verhaltensmedizin & Rehabilitation

Das aktuelle Heft 1/2015 dieser Zeitschrift widmet sich dem Themenschwerpunkt „Psychosoziale Dimensionen der Suchttherapie“. Das Heft ist mit sechs verschiedenen Beiträgen zur psycho-sozialen Betreuung Opiatabhängiger für all jene interessant, die in diesem Bereich arbeiten - oder es wollen. Eingangs widmet es sich der grundsätzlicheren Frage, welche Kompetenzen therapeutische Sozialarbeiter/-innen in der Suchtrehabilitation benötigen. http://www.psychologie-aktuell.com/43.0.html

Wir verlosen vier Exemplare dieser Zeitschrift unter all jenen, die uns ihr Interesse bis zum 17. Februar 2015 per Postkarte mitteilen (Stichwort: Psychosozial). Bitte adressieren Sie an: DHS e.V., Westenwall 4, 59065 Hamm


Grundlagen sozialer Arbeit

Insbesondere für Studierende in Bachelor-Studiengängen gibt der Wochenschau Verlag eine Reihe zu den Grundlagen sozialer Arbeit heraus. Die Bücher führen in ihre Themenbereiche ein, stellen Zusammenhänge her und beschreiben Probleme und Herausforderungen. Aus dieser Reihe verlosen wir drei Exemplare

Armin Schneider: „Soziales Managen“ (Stichwort: Managen) sowie drei Exemplare
Sigrid Tschöpe-Scheffler: „Familie und Erziehung in der Sozialen Arbeit“ (Stichwort: Familie)

an all jene, die uns ihr Interesse jeweils bis zum 18. Februar 2015 per Postkarte mitteilen. Bitte adressieren Sie an: DHS e.V., Westenwall 4, 59065 Hamm


Die vorausgehend ausgelobten Bände zum „Kinderschutz in öffentlicher Verantwortung“ gingen an: Gesine Hungerland (Reutlingen), Olaf Karopka (Schönebeck) und Heiko Wogenstein (Plauen). Die Bände „Soziale Erschöpfung“ gewannen Andrea Kröpp (Bielefeld), Anett Otto (Bad Saulgau) und Gerd Pleis (Filsum). Den Roman „Deutschstunde“ erhielt Michael Stürmer (Steimel).  Ihnen allen herzlichen Glückwunsch!


Haben Sie ein Jahr, das dem Ausmaß Ihrer Zuversicht mehr als entspricht. Vergnügte Stunden unterdessen, Gelassenheit zumindest, wünscht Ihnen

Ihr Dr. Raphael Gaßmann


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