DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Newsletter 4-2016  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir sagen es mit lachendem und weinendem Auge: Unsere Fachkonferenz ist bereits zu 80 Prozent ausgebucht. Darum hier noch einmal die offizielle Ankündigung:

56. DHS Fachkonferenz Sucht vom 10. bis 12. Oktober 2016 in der Messe Erfurt

„Welche Beratungs- und Behandlungsziele sind für welche Klienten angemessen?“ - diese Frage ist und bleibt ein aktuelles Thema in der Suchthilfe. Vor über 30 Jahren wurde als Antwort eine Zielpyramide entwickelt. Neue Entwicklungen führen nun dazu, dass „Abstinenz - Konsum - Kontrolle“ erneut diskutiert werden. 

Wir werden Therapieziele und Behandlungsansätze in den Blick nehmen. Was bedeuten sie für Beratung und Betreuung, für die Rehabilitation und die Arbeitswelt, für Prävention und die Selbsthilfe? Das aktuelle und vollständige Programm mit den Vorträgen und Foren der DHS Fachkonferenz können Sie auf unserer Internetseite www.dhs.de einsehen.

Melden Sie sich direkt an und sichern sich einen Platz. Diskutieren Sie den Gästen aus Wissenschaft, Praxis und Politik sowie den Kostenträgern und miteinander.

Hinweise und Anmeldung hier: http://www.dhs.de/dhs-veranstaltungen/anmeldung.html oder per Mail an: kaldewei@dhs.de

Wir freuen uns auf Sie!


Außerdem haben wir einen

DHS Selbsthilfe-Flyer „Problem Alkohol? Ein Selbsttest in 10 Bildern“ veröffentlicht

Unsere neue Bildbroschüre gibt Antwort auf die Frage „Ab wann wird der Konsum von Alkohol kritisch?“. Dank Unterstützung der DAK Gesundheit konnte der Flyer in Zusammenarbeit mit der Sucht-Selbsthilfe in der DHS entwickelt und veröffentlicht werden. Ideengeber und weiterer Kooperationspartner waren die Anonymen Alkoholiker.

Viele Menschen, ob Angehörige oder Selbstbetroffene, fragen sich: „Trinke ich (meine Angehörige / mein Angehöriger) zuviel?“ Ab wann wird der Konsum von Alkohol kritisch? Oft verbergen sich hinter dieser Fragestellung unmittelbare Sorgen über das persönliche Verhalten oder das Verhalten einer nahestehenden Person im Umgang mit Alkohol.

Der DHS Flyer stellt 10 kritische Situationen im Umgang mit Alkohol bildlich dar. Er verhilft zu einer Einschätzung, ab wann über die eigenen oder fremde Trinkgewohnheiten nachgedacht werden sollte. Die Zielgruppe sind Menschen, die Alkohol konsumieren, Angehörige, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeverbände, Beratende in der Suchthilfe etc.

Der Flyer ist für die Beratung und Öffentlichkeitsarbeit durch Sucht-Selbsthilfe geeignet. Sie können ihn unter <media 2889 - - "TEXT, Selbsttest10Bilder web, Selbsttest10Bilder_web.pdf, 4.1 MB">www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Selbsttest10Bilder_web.pdf</media>
und kostenfrei, auch in größerer Stückzahl, bei uns bestellen (www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung).


Kerndatensatz 3.0 für die Suchtkrankenhilfe

Und nach zehnjähriger Laufzeit seines Vorgängers hat der DHS Vorstand nunmehr den „Deutschen Kerndatensatz 3.0 zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe“ veröffentlicht. Da auch die Bundesländer dem Standardwerk zustimmten, ist es nunmehr „amtlich“.  

Das Erhebungsinstrument wurde während der vergangenen drei Jahre von Verbänden, Praxis und Wissenschaft in jedem Detail überprüft. Hierzu haben auch viele von Ihnen durch eine große Zahl von Hinweisen und Anmerkungen beigetragen, die der DHS Fachausschuss Statistik ausnahmslos sorgfältig diskutierte. Der nach 1998 und 2006 nunmehr 3. „Deutsche Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe“ steht sämtlichen Anbietern, die entsprechende Dokumentationssoftware auf dem Markt haben, zur Verfügung. Auch bei der aktuellen Entwicklung wurde Wert auf praxisgerechte Handhabung und möglichst hohe Aussagekraft der erhaltenen Auskünfte gelegt. Und auch dieser Kerndatensatz wird der Weiterentwicklung von Hilfeangeboten sowohl innerhalb von Einrichtungen als auch innerhalb des gesamten Versorgungssystems dienlich sein.

<media 2890 _blank download "download">downloadKDS 3.0</media>

 

Für heute in Kürze doch mit den besten Grüßen für eine schöne Zeit:

Ihr Dr. Raphael Gaßmann 


 
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