DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Newsletter 2-2017  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerade weil Deutschland zu den weltweit führenden Alkoholproblemnationen gehört, weil über 90 % der erwachsenen Bevölkerung Alkohol trinken, durchschnittlich pro Jahr etwa eine Badewanne voll Schnaps und Wein und Bier, organisiert die DHS nunmehr zum 6. Mal die Aktionswoche Alkohol. Und weil in einer derart von diesem Rausch- und Suchtstoff gefluteten Gesellschaft kein einziger Lebensbereich verschont wird, nicht einmal die sensibelsten, finden Sie in diesem Jahr unter der gewohnten Überschrift „Alkohol: Weniger ist besser!“ insbesondere Materialien zum Thema Alkohol im Verkehr. Wie dramatisch alleine die Situation im Straßenverkehr ist, lesen und erleben wir beinah täglich. Daran, dass sich Personen mit definitiv lebensgefährlichen Alkoholkonzentrationen ans Steuer setzen, ist man in Deutschland gewöhnt (http://www.express.de/news/panorama/total-betrunken-frau-mit-5-promille-erwischt---da-staunten-selbst-die-polizisten-26146880). Und selbst bei Fahrlehrern soll es - in Ausübung ihrer Berufstätigkeit - vorkommen (http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/fahrlehrer-betrunken-fahrschueler-faehrt-gegen-wand-14867775.html). Gar in manchen Polizeidienststellen soll Alkohol in den Kühlschränken stehen (http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/vorwurf-alkoholkonsum-in-bochumer-polizeiwachen-100.html). Gründe genug, die 6. Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Mai 2017 unter dem Thema „Kein Alkohol unterwegs“ durchzuführen.

Aus diesem Anlass senden wir Ihnen heute einen DHS Newsletter ausschließlich zum gefährlichsten Giftstoff in Deutschland.


Aktionswoche Alkohol: Weniger ist besser!

Vom 13. bis 21. Mai 2017 wird die nunmehr 6. Aktionswoche Alkohol stattfinden. Wieder sind tausende Engagierte neun Tage lang dabei: Mitglieder von Selbsthilfegruppen, Fachleute aus Beratungsstellen, Fachkliniken und aus der Suchtprävention, Ärzte, Apotheker und Menschen, die in Vereinen, Hochschulen und Kirchen aktiv sind. Sie informieren über Alkohol und regen in Gesprächen an, über den eigenen Umgang damit nachzudenken: Wie viel Alkohol trinke ich? Und was ist zu viel? Was kann ich tun, wenn ich weniger oder gar keinen Alkohol mehr trinken will?

Gefördert wird die Aktionswoche von der BARMER sowie der DRV Bund. Sie findet statt in Kooperation mit Gesundheitsministerien der Länder, Landesstellen für Suchtfragen, Landeszentralen für Gesundheit und regionalen Netzwerken der Suchthilfe und Suchtprävention. Schirmherrin ist die Drogenbeauftragte des Bundes. Die DHS koordiniert die Aktivitäten auf Bundesebene und stellt sämtliche Materialien bereit.


Gut bedacht - schon halb gemacht

Von Aktionswoche zu Aktionswoche wird geplant, organisiert, diskutiert und produziert. Die Erfahrungen der vergangenen Aktionswochen zeigten, dass eine frühzeitige Vorbereitung unverzichtbar ist, damit alle Veranstalter rechtzeitig mit Know-How und Materialien ausgerüstet sind. Dieses Jahr findet die Aktionswoche einen Monat früher als 2015 statt und stellte uns insbesondere bei der Materialproduktion vor Herausforderungen. Aber es ist alles fertig: Die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de hat einen neuen Auftritt und alle Veranstalter können sich anmelden sowie Materialien für ihre Aktionen kostenfrei bestellen.


Schwerpunktthema „Kein Alkohol unterwegs!“

Mit Alkohol im Blut ans Steuer oder aufs Fahrrad? Besser nicht. Fast 17.000 Verletzte und 256 Tote durch Alkoholunfälle sind zu viel. Betrunken in Bus und Bahn? Bitte nicht. Enthemmte Fahrgäste stören und gefährden andere. Die diesjährige Aktionswoche Alkohol wirbt für eine sichere Fahrt - ohne Alkohol. Daher lautet das Schwerpunktthema der Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Mai 2017 „Kein Alkohol unterwegs!“. Die Veranstalter der Aktionswoche können diese Plattform nutzen, um  gemeinsam mit Verkehrsbetrieben, Fahrschulen, der Verkehrswacht sowie Fahrrad- oder Automobilclubs Aktionen durchzuführen, die auf die Alkoholgefahren im Straßenverkehr, in der Luft und zu Wasser aufmerksam machen. Alle Informationen zum Thema sowie die eigens entwickelten Kampagnenmotive finden Sie auf der Homepage www.aktionswoche-alkohol.de.


Bewährt und neu: Kooperationspartner

Bewährte Unterstützer sind die BARMER und die DRV Bund, die Drogenbeauftragte des Bundes ist Schirmherrin. Der Deutsche Verkehrssicherheitrat (DVR), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Stiftung Bahn Sozialwerk (BSW) und der Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen sind bereits seit 2015 im Boot und machen 2017 erneut mit. Außerdem beteiligt sich erstmalig die Deutsche Krebshilfe mit einer gemeinsam mit der DHS produzierten Broschüre zum Thema Männer, Alkohol & Krebs. Zudem hat der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) angekündigt, 20 Alkoholfahrsimulatoren kostenlos für Veranstaltungen innerhalb der Aktionswoche bereitzustellen. Wer Interesse hat, meldet sich bitte unter hamburg@bads.de. Was uns ebenfalls sehr freut: Die Deutsche Lufthansa ist 2017 Partner der Aktionswoche Alkohol und will an ihren Standorten Frankfurt, München, Wien und Zürich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Sucht sensibilisieren.

An dieser Stelle möchten wir auch allen Verbänden und kooperierenden Organisationen danken, die die Materialproduktion finanziell unterstützen – allen voran dem buss, der Caritas, der Diakonie Deutschland, der DGUV und dem DVR. Einen Überblick der Träger/Förderer finden Sie unter www.aktionswoche-alkohol.de/die-aktionswoche/traegerfoerderer/.


Neu: www.aktionswoche-alkohol.de

Zentrale Plattform für Information, Anmeldung und Materialbestellung ist die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de. Sie erscheint ab sofort im neuen Design und mit kompakten Infos rund um die Aktionswoche. Neu ist unter anderem, dass die Informationen für Veranstalter ausgeweitet wurden. Außerdem ist die Seite für die mobile Ansicht auf Smartphones und Tablets angepasst.

Neben den Infos zur Aktionswoche finden sich zusätzliche Informationen zum Hintergrund Alkohol, Hilfeangebote sowie Unterstützungsmöglichkeiten für Veranstalter. Der  Bereich für Veranstalter wurde erweitert um zahlreiche Hinweise zur Aktionsplanung (Rubrik „Aktionsplaner“, inkl. eines Ideenpools für Veranstaltungen).

Es ist wieder für alle Veranstalter möglich, ihre Termine einzutragen, die dann öffentlich im Terminkalender einsehbar sind. Alle Materialien, Logos, Banner etc. sind im Downloadbereich abrufbar. Zudem können alle gemeldeten Veranstalter über die Homepage die kostenlosen Materialien bestellen. Einzige Bedingung: Melden Sie Ihre Veranstaltung bitte an.

Viel Spaß beim Stöbern!


Das Herzstück der DHS Unterstützung - Die kostenlosen Materialien

Die Planungen zum Aktionsmaterial sind bei jeder Aktionswoche Alkohol eine besondere Herausforderung, da dem Bedarf tausender Veranstalter und Veranstaltungsteilnehmer entsprochen werden muss.

Dank der Unterstützung zahlreicher Förderer haben wir Materialien erstellt, die Sie im Rahmen Ihrer Aktionen verteilen können. Auch hier setzten wir auf die Mischung bewährter und neu entwickelter Materialien:

Z-Cards, Broschüren & Faltblätter

Die Z-Card mit dem Selbsttest wurde erneut aufgelegt. Der eigene Konsum und die gesundheitlichen Gefahren sollen überprüft werden, auf Risiken und Probleme wird aufmerksam gemacht. Zentral sind auf die Fragen: Wie ist mein Umgang mit Alkohol einzuschätzen? Trinke ich zu viel? Ist meine Gesundheit durch Alkohol gefährdet? Die handliche Z-Card gibt den Leserinnen und Lesern die Gelegenheit, sich mit ihrem eigenen Alkoholkonsum auseinanderzusetzen. Produktion und Versand werden unterstützt durch die Deutsche Rentenversicherung Bund und die BARMER.

Die Broschüre „Alles O.K. mit Alkohol? Informationen, Tests und Tipps zum Trinkverhalten“ bietet allen riskant Alkohol konsumierenden Männern und Frauen die Möglichkeit, die Risiken ihres persönlichen Alkoholkonsums selbst einzuschätzen und zu verringern. Die Broschüre wird gemeinsam von der DHS und der BARMER herausgegeben. 

Alkoholkonsum ist gesundheitsschädlich. Diese Erkenntnis bestimmt den Inhalt des neu überarbeiteten Faltblattes „Alkohol und Gesundheit: Weniger ist besser“. Die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums, körperliche und seelische Erkrankungen, werden umfassend dargestellt. Die Produktion wird unterstützt durch den Deutschen Caritasverband und die Stiftung Bahn Sozialwerk (BSW).

Das Factsheet „Alkohol und gesundheitliche Risiken“ liefert aktuelle Daten und Fakten rund um die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums. Die Wirkungen des Alkohols werden dargestellt und Fragen zur Alkoholabhängigkeit beantwortet. Die Neuauflage erfolgte mit Unterstützung des Deutschen Caritasverbandes.

Das Faltblatt „Alkohol am Arbeitsplatz“ bietet Arbeitnehmer/-innen Informationen zu problematischem Alkoholkonsum am Arbeitsplatz. Warum ist Alkohol am Arbeitsplatz ein Thema? Wer ist am Arbeitsplatz zuständig, wenn es Probleme mit Alkohol gibt? Was kann ich tun, wenn Kolleg/-innen problematisch trinken? Auf diese und weitere Fragen gibt der 12-seitige Flyer Antworten. Der Druck der Neuauflage 2017 wurde unterstützt durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Anliegen der Broschüre „Alkohol am Arbeitsplatz - Eine Praxishilfe für Führungskräfte“ ist es, Informationen zum Erkennen riskanten Alkoholkonsums und konkrete Hilfen zum Umgang in der betrieblichen Praxis zur Verfügung zu stellen. Sie wird gemeinsam von der DHS und der BARMER herausgegeben.

Die Broschüre „Riskante Partnerschaft - Ratgeber für Männer: Mehr Gesundheit - Weniger Alkohol“ richtet sich an die Gruppe der über 30-Jährigen und wurde von der DHS gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Krebshilfe erarbeitet. Bei dieser Zielgruppe haben sich oft riskante Gewohnheiten entwickelt, und das Risiko, krank oder sogar abhängig zu werden, nehmen viele gar nicht (mehr) bewusst wahr.

Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker sind häufig die ersten neutralen Kontaktpersonen für Menschen, die zu viel trinken. Wenn Sie riskanten Alkoholkonsum vermuten, können Sie ein vertrauliches Gespräch beginnen und über Alkohol und risikoarmen Konsum informieren. Die Leitfadenkarte „Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit problematischem Alkoholkonsum“ hilft dabei, das Gespräch auf den gesundheitsriskanten Alkoholkonsum zu lenken. Produziert wurde sie mit Unterstützung der BARMER.

„Alkohol? Nicht im Straßenverkehr!“ Diese Botschaft unterstreicht der vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) aufgelegte Flyer „Alkohol & Straßenverkehr - Tests & Tipps“. Er enthält einen Test zu Auswirkungen des Alkohols im Straßenverkehr sowie Informationen zu Promillegrenzen und Hinweise, wie man sicher unterwegs bleibt. Produziert wird der Flyer durch den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR).


Give-Aways: Haftis, Schnappis und Parkscheiben

Seit der Erstauflage von 2013 sind Haftnotizzettel ein Muss bei der Aktionswoche. Demzufolge wurde erneut eine Auflage in zwei Formaten (75x75mm und 100x75mm à 50 Blatt) im Aktionswochen-Design aufgelegt. Mit ihnen kann eine hohe Werbewirkung erzielt werden, da die Haftnotizzettel in beinahe jeder alltäglichen Situation beruflich oder privat genutzt werden können. Die BARMER unterstützt die Produktion.

Ganz neu sind in dieser Aktionswoche die von der BARMER geförderten Parkscheiben für Autofahrende mit dem Aktionswochen-Motiv zum Schwerpunkt „Kein Alkohol unterwegs!“. Dies gilt vor allem und uneingeschränkt für das selbstständige Führen eines Verkehrsmittels. Deswegen: Parkscheibe raus und das Auto stehen lassen! 

Mit Alkohol werden Gesundheit und Leben auch am Lenker riskiert. Wer sicher und gut ankommen möchte, ist ohne Alkohol besser unterwegs. Die Schnappbänder für Fahrradfahrende können zusätzlich um das Hosenbein gewickelt werden und gewährleisten eine bessere Sichtbarkeit im Dunkeln. Gefördert wird die Produktion durch die BARMER.


Plakate

Plakate gehören für die Bewerbung der eigenen Veranstaltung dazu. Das Plakatmotiv  mit dem Logo der Aktionswoche Alkohol und der weißen Freifläche (zum Eintrag weiterer Informationen, z. B. zu eigenen Veranstaltungen) ist in den Größen DIN-A3 und DIN-A2 mit dem aktuellen Aktionswochen-Logo verfügbar. Zudem werden themenspezifische Plakate zum Schwerpunkt „Kein Alkohol unterwegs!“ zur Verfügung gestellt.


Downloadelemente

Bitte beachten Sie auch das „virtuelle“ Material für Ihre Öffentlichkeitsarbeit! Wir haben zahlreiche Logos, Internet-Banner, E-Mail-Signaturen und Anzeigen-Vorlagen für Sie erstellt, die Sie gerne nutzen können.


Alle Veranstalter erhalten das Material kostenlos!

Materialien der Aktionswoche können unter www.aktionswoche-alkohol.de bestellt werden. Wir liefern dann rechtzeitig zur Aktionswoche aus. Dazu gibt es ein Bestellformular auf www.aktionswoche-alkohol.de. Einzige Bedingung ist, dass sich die Veranstalter vorab Im Internet mit ihren Aktionen anmelden (http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/anmeldung/). Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, weitere Materialien über die DHS Seite www.dhs.de zu bestellen.


So planen Sie Ihre Aktion

Die Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ ist ein idealer Anlass, um auf Ihre Angebote und Ziele aufmerksam zu machen, Menschen anzusprechen und Interesse für Ihre Arbeit und Ihre Gruppen zu wecken!

Der Aktionsplaner der DHS sowie ein Ideenpool für kreative Aktionen helfen Ihnen dabei, eine Veranstaltung zu planen und durchzuführen. Berichte können Sie unter http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/aktionsplaner/ downloaden.

Zudem können Sie sich bei unseren 9 verschiedenen Veranstaltungsformaten Anregungen holen. Ob in Einkaufspassagen, in Ihrer Einrichtung, am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr oder, oder, oder – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ideen bietet der Veranstaltungskalender auf der Aktionswochen-Homepage (http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/terminkalender/). Was sich immer lohnt: ein Blick in unser Suchthilfeverzeichnis, um mit Einrichtungen in der Nähe in Kontakt zu kommen und ein Netzwerk aufzubauen (www.suchthilfeverzeichnis.de). Betriebe erhalten Anregungen für die betriebliche Suchtprävention auf der Homepage www.sucht-am-arbeitsplatz.de.


Aktionen in Europa - Alle deutschsprachigen Länder machen mit!

Auch außerhalb Deutschlands wird der Blick auf die Gefahren des Alkoholkonsums gelenkt. Seit Februar 2017 ist klar: Luxemburg macht 2017 mit und plant Aktionen!  Die Schweiz und Liechtenstein sind bereits seit 2011 mit einer „Dialogwoche Alkohol“ dabei. Weiterhin hat Österreich seine Beteiligung für 2017 angekündigt. Somit wäre die Aktionswoche in allen „deutschsprachigen“ Ländern vertreten. Informationen zu den internationalen Aktionen finden Sie hier: www.aktionswoche-alkohol.de/die-aktionswoche/aktionen-in-europa/


Tue Gutes und rede darüber - Öffentlichkeitsarbeit zur Aktionswoche

Machen Sie die Idee und den Termin der Aktionswoche Alkohol 2017 bekannt. Zeigen Sie, dass Sie als Träger, Förderer oder Veranstalter die Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ aktiv unterstützen und verwenden Sie das Logo auf Ihrem Briefpapier und in Ihren Drucksachen. Für die E-Mail-Signatur bietet sich das Logo mit der Internetadresse an. Auch auf Ihren Internetseiten können Sie auf die Aktionswoche Alkohol 2017 aufmerksam machen.

Auf der Homepage der Aktionswoche haben wir für Sie zudem Hinweise für Ihre Öffentlichkeitsarbeit vor Ort zusammengestellt, z.B. Muster für eine Pressemeldung oder einen Leitfaden für Pressegespräche.

Außerdem erlaubt der Aktionswochen-Terminkalender (http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/terminkalender) nach Orten zu filtern. Veranstalter und Interessierte können so erfahren, welche Aktionen vor Ort bereits geplant sind. Eine gute Gelegenheit, Kontakt aufzunehmen, sich zu vernetzen. Und auch auf Bundesebene trommeln wir, um der Botschaft der Aktionswoche Gehör zu verschaffen:

Mit der Drogenbeauftragten des Bundes, der BARMER, der DRV Bund und dem DVR planen wir am 11. Mai eine Auftaktpressekonferenz in Berlin. Wir erwarten ein großes Medienecho und arbeiten bereits im Vorfeld intensiv an der Pressearbeit.

Am 22. Februar sprach Dr. Gaßmann bei der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ zum Thema Volksdroge Alkohol. Auch die Aktionswoche Alkohol kam zur Sprache. Das Interview in voller Länge sehen Sie hier: https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/volksdroge-alkohol-106.html


Kurzfilme auf YouTube zur Aktionswoche

Warum Alkohol unterwegs eine schlechte Idee ist…

Kennen Sie unseren YouTube-Kanal mit den zwei Videos „Nachtschlüssel“ und „Reifenpanne“? Schon 2015 kam „Nachtschlüssel“ sehr gut an und wird 2017 erneut aufgelegt. Das zweite Video ist neu und wurde ebenfalls freundlicherweise vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit bereitgestellt. Bevor wir zu viel verraten, schauen Sie rein:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLGWyDlx2vqVsUGbczokbpfcVc-hY7IPAO

Wenn Ihnen die Kurzfilme gefallen, können Sie diese gerne liken und weiterverbreiten bzw. für Ihre Veranstaltungen nutzen.

...und warum Mitmachen bei der Aktionswoche eine gute Idee ist!

Zudem wurde mit finanzieller Unterstützung des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss) und der Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband ein Erklärfilm zur Aktionswoche Alkohol erstellt. Er soll Veranstalter motivieren, sich an der Aktionswoche Alkohol zu beteiligen. Tenor ist: „Machen Sie mit! Die Botschaft „Alkohol? Weniger ist besser!“ braucht auch Deine Stimme!“

Alle Filme auf YouTube finden Sie hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLGWyDlx2vqVsUGbczokbpfcVc-hY7IPAO


Facebook

Die Aktionswoche Alkohol ist seit 2012 auch auf Facebook vertreten. Unter www.facebook.com/aktionswochealkohol können sich Veranstalter und Interessierte zusätzlich über Neuigkeiten zur Aktionswoche informieren sowie Fragen und Kommentare zum Thema Alkohol posten.

Viele weitere Informationen finden Sie auch auf der Facebook-Seite: https://de-de.facebook.com/aktionswochealkohol. Liken und teilen erwünscht!


Zwei Bitten an Sie:

Bitte trommeln Sie weiterhin für die Aktionswoche Alkohol – ob auf Ihrer Webseite, in Ihren oder verbandsübergreifenden Fachpublikationen, in Ihrer E-Mail-Signatur, bei internen und externen Veranstaltungen… So werden Veranstalter motiviert, sich zu beteiligen und das Thema erhält eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Alle Materialien, Banner, Anzeigen, Logos, Pressevorlagen etc. finden Sie unter http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/materialien/.

Bitte senden Sie uns Informationen und Berichte zu Ihren Veranstaltungen, Pressemeldungen, Fotos, Screenshots Ihrer Öffentlichkeitsarbeit etc. an rummel@dhs.de. So können wir die Aktionswoche umfangreich dokumentieren und ein deutschlandweites Bild der Aktionen zeichnen.

Vielen Dank für Ihr Engagement. Und falls Sie Fragen, Anmerkungen oder Hinweise haben - gerne!


Weitere Informationen zur Aktionswoche Alkohol

Alle Informationen finden sich auf www.aktionswoche-alkohol.de, unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/aktionswochealkohol?fref=nf), der DHS Seite und im regelmäßig erscheinenden DHS Newsletter (Anmeldung unter: www.dhs.de/newsletter.html). Weitere Informationen erhalten Sie gerne von Frau Rummel (rummel@dhs.de).


Veröffentlichungen: Druck & TV

Kein Alkohol unter 18 Jahren: DHS Positionspapier jetzt auch von der Bundespsychotherapeutenkammer unterzeichnet

Das Positionspapier der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen erschien vor nunmehr knapp zwei Jahren, im Sommer 2015. An der wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnis hat sich bisher nichts geändert: Alkoholkonsum unterhalb von 18 Jahren ist noch einmal gesundheitsgefährlicher als durch Erwachsene. In dieser Frage sind sich ausnahmsweise alle Expertinnen und Experten aus allen irgendwie berührten Fachgebieten vollkommen einig. Selbst die meisten der von der Alkoholindustrie finanzierten Gefälligkeits“experten“ stimmen in dieser Frage zu. All das konnte zwar bislang keine Bundesregierung davon überzeugen, den Schutz aller Minderjährigen vor Alkohol umfassend ernst zu nehmen. Auch vor diesem Hintergrund unterzeichnen immer mehr renommierte Organisationen des Gesundheitswesens aus dem In- und Ausland die Expertise der DHS. So unlängst auch die Bundespsychotherapeutenkammer. www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs_stellungnahmen/KeinAlkoholUnter18_deutsch.pdf


Wie Alkohol die Alkoholpolitik in Deutschland beeinflusst 

Zur deutschen Volksdroge Alkohol strahlte das ZDF Ende Februar einen aufschlussreichen Beitrag in seiner Sendereihe „ZOOM“ aus. Viel Grundlegendes wurde dort in knappen 30 Minuten angesprochen. Besonderes Highlight: Wie ein Nachwuchspolitiker die Abschaffung des nächtlichen Verkaufsstopps von Alkohol in Baden-Württemberg damit erklären will, dass die Maßnahme erfolgreich war.
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-volksdroge-alkohol---der-legale-rausch-100.html

Zuvor beschäftigte sich das ZDF Morgenmagazin „Volle Kanne“ mit dem Thema und bot Gelegenheit, die Alkoholpositionen der DHS zu erläutern und auf die Aktionswoche Alkohol 2017 aufmerksam zu machen.
https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/volksdroge-alkohol-106.html

Unlängst beleuchtete dann auch noch die ZDF heute show den Einfluss der deutschen Alkoholindustrie auf die Präventionspolitik des Bundes:
https://www.youtube.com/watch?v=toNX-nxrR3M
https://www.heute-show.de/zdf/artikel/137155/mehr-zur-sendung-vom-24-03-2017-alkohol.html

Und der Beitrag aus ZDF Zoom im Wortlaut samt weiterer Dokumente zur Verbindung zwischen Politik und Alkoholindustrie findet sich hier: https://correctiv.org/recherchen/stories/2017/02/22/wie-die-alkoholindustrie-uns-dazu-bringt-immer-weiter-zu-viel-zu-trinken/


Bei Maischberger: Viel Alkohol - viel Halbgares

Eigentlich sollte es eine Sendung über illegale Drogen werden. Tatsächlich drängte sich mehr die Frage auf, warum häufig gerade jene, die sich für eine besonders riskante Alkoholpolitik einsetzen, zugleich die besonders drastische Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten bevorzugen. In diesem Sinne anregend war unlängst eine Maischberger-Sendung.
https://web.de/magazine/politik/politische-talkshows/sandra-maischberger-cannabis-kokain-drogen-32233958


The Regulation of Alcohol Marketing: From Research to Public Health Policy

Eine hochinteressante Ausgabe der Zeitschrift Addiction beschäftigte sich im Januar 2017 sich mit der Zurückdrängung des gesundheitsschädlichen Alkoholmarketings. Zum Marketing zählen dabei eine große Bandbreite von Aktionen der Alkoholindustrie auch jenseits der direkten, klassischen Werbung. Kampagnen zur sog. sozialen Verantwortung der Produzenten, Sponsoring großer Sportereignisse, Schleichwerbung und Produktplatzierungen und und und …
Das informative Heft steht in englischer Sprache kostenfrei zum Download bereit: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/add.v112.S1/issuetoc


Prävention

Auch in Zukunft: Alkohol in der Deutschen Bahn

Jährlich verkauft die Deutsche Bahn in ihren Zügen mehr als drei Mal so viel Bier, wie gelegentlich des Münchener Oktoberfests 2015 getrunken wurde. Der mit diesen ca. 24 Mio. Litern verkauften Bieres erzielte Umsatz der DB dürfte 2015 bei über 200 Mio. Euro gelegen haben. Die Eisenbahner Gewerkschaft GDL erklärt dazu: „Alle wissen, dass Alkohol enthemmt. Wir müssen den Alkoholausschank auf den Prüfstand stellen aus Fürsorgepflicht für unsere Mitarbeiter“. http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/deutsche-bahn-alkoholverbot-bordrestaurants-claus-weselsky-gdl

Alkohol in Zügen ist auch ein Thema der Aktionswoche Alkohol 2017. Gerade hier wird deutlich, wie umfassend, täglich und dramatisch Alkohol sich auch auf jene auswirkt, die ihn selber gar nicht trinken. Denn Gewalttaten, etwa in Zügen, finden regelmäßig unter dem enthemmenden Einfluss von Alkohol statt.

Ausgerechnet die Gewerkschaft der Polizei bezweifelt in diesem Zusammenhang, dass ein Alkoholverbot in Zügen durchzusetzen und zu kontrollieren sei. Dies erstaunt gerade angesichts der wirksamen Kontrollen und erfolgreichen Sanktionen des Alkoholkonsums etwa in den niedersächsischen Metronom-Zügen doch sehr.


Ausschreibungen

Referent/-in für die Geschäftsstelle der Landesstelle Sucht NRW

Diese Position ist drei Jahre befristet, mit der halben wöchentlichen Arbeitszeit, zu besetzen.
http://www.landesstellesucht-nrw.de/tl_files/images/pages/News/ReferentIn_LandesstelleSuchtNRW.pdf

Bewerbungsfrist: 11. April 2017


Head of public health unit at the EMCDDA

Die Bewerbungsfrist für diese interessante Position im schönen Lissabon endet am 28. April:
https://e-recruitment.emcdda.europa.eu/e-recruitment/jobvacancies

Allerdings befasst sich die „Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht“ ausdrücklich nicht mit Alkohol. Warum auch immer.


Entwicklung von Umsetzungsstrategien zur Implementierung und Evaluation der S3-Leitlinie „Alkoholbezogene Störungen: Screening, Diagnose und Behandlung“

Die Förderausschreibung zur Umsetzung der ‚S3-Leitlinie Alkohol‘ endet am 19. Mai 2017.

http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Bundesministerium-fuer-Gesundheit/2017/03/1898754.html?nn=4641482&type=0&searchResult=true&templateQueryString=S3+Alkohol


Geschenke

Simon Borowiak: Alk  - Fast ein medizinisches Sachbuch

Wie sieht ein Rausch von innen aus? Wie funktioniert eine Entgiftung? Bin ich Alkoholiker? Und wenn ja: Muss ich jetzt in die Gosse? Aus der Sicht eines Betroffenen, aber ganz ohne Betroffenheit, nähert sich Simon Borowiak dem heiklen Thema Alkoholismus mit all seinen Facetten - fachlich fundiert, aber verständlich, witzig-ironisch und dabei stets schonungslos direkt. Ein Buch für Alkoholabhängige und ihre Angehörigen, suchtgefährdete Jugendliche, Ärzte und Therapeuten, Gelegenheits-, Gewohnheits-, Rausch- und Suchttrinker/-innen.

Aus Anlass der Aktionswoche Alkohol: Weniger ist besser verlosen wir fünf Exemplare dieses ganz besonderen Sachbuchs unter all jenen, die uns ihr Interesse bis zum 18. April 2017 mitteilen (Stichwort: Alkohol).Bitte adressieren Sie an DHS e.V., Westenwall 4, 59065 Hamm


Die vorausgehend ausgelobten Bände  „Werbung - Nein Danke: Warum wir ohne Werbung viel besser leben könnten“ gingen an Sabrina Boscolo Lips (Bonn), Gabriele Krawielitzki (Berlin) und Hans Steinrötter (Fischbachau).  Das Lexikon der Sozialen Arbeit erhielt Ulla Herweg (Warendorf), die Exemplare der Zeitschrift SuchtMagazin bekamen Janet Knabe (Dreschvitz), Bianka Weil (Biebertal) und Sven Harzmann (Berlin). Und über die CD von George Michael freute sich Corrina Sells (Nümbrecht). Herzlichen Glückwunsch.


Für heitere Tage wünscht Ihnen statt Alkohol ebensolches Wetter

Ihr Dr. Raphael Gaßmann


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Internationale Zusammenarbeit

Die DHS steht im fachlichen Austausch mit europäischen Partnerorganisationen. Sie kooperiert mit Gremien und Dienstellen der EU und der WHO, die mit suchtrelevanten Themen beschäftigt sind sowie mit Vereinen und Verbänden auf internationaler Ebene, die gleiche oder ähnliche Aufgaben wie die DHS übernommen haben. Dabei steht besonders die Entwicklung wirksamer Strategien zur Senkung der durch Alkohol und illegale Drogen verursachten gesundheitlichen und sozialen Folgen im Mittelpunkt.

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