DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Newsletter 3-2017  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

am vergangenen Samstag hat die mittlerweile sechste "Aktionswoche Alkohol" begonnen. Auch in diesem Jahr wird es, dank tausender Ehrenamtlicher und Mitarbeiter/-innen der Suchthilfe, insgesamt neun Tage lang weit mehr als 1.200 Aktionen, Veranstaltungen und Diskussionen zum Thema "Alkohol? Weniger ist besser!" geben. Zum ersten Mal haben wir die Aktionswoche einem Schwerpunktthema gewidmet, nämlich der Frage, wie Alkohol und Verkehr zusammenpassen. Wie die traurige Faktenlage beweist, überhaupt nicht: Fast 17.000 Verletzte und 256 Tote durch Alkoholunfälle waren 2015 die buchstäblich ernüchternde Bilanz. Und auch in öffentlichen Verkehrsmitteln sind alkoholisierte Fahrgäste ein Problem: Sie stören, randalieren und werden aggressiv. Daher lautet das diesjährige Schwerpunktthema der Aktionswoche Alkohol: "Kein Alkohol unterwegs!"

In unserer Pressekonferenz zur aktuellen Aktionswoche Alkohol am 11. Mai haben wir zusammen mit der Schirmherrin der Aktion Marlene Mortler und den finanziellen und ideellen Unterstützern und Förderern (BARMER, DRV Bund, DVR) auch auf die gesundheitlichen Folgen von Alkoholkonsum hingewiesen. "Alkohol macht krank" fasst knapp zusammen, dass Alkoholkonsum immer mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist, für rund 200 Erkrankungen ist Alkohol erwiesenermaßen mitverantwortlich.

Die Pressekonferenz fand ein breites mediales Echo. Moderiert von der DHS sprachen Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Schirmherrin der Aktionswoche Alkohol sowie Franziska Ziebura, Referentin von der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) und Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). Auch Christina Rummel, stellvertretende Geschäftsführerin der DHS, äußerte sich im Interview zur Frage, was die Aktionswoche Alkohol bewirken kann:

"Alkohol ist in Deutschland sehr akzeptiert. Jeder Deutsche trinkt im Jahr im Durchschnitt eine ganze Badewanne voll alkoholischer Produkte - mehr als 135 Liter. Wir wollen auf die Risiken aufmerksam machen, sowohl auf die gesundheitlichen als auch auf die sozialen Schädigungen."

Das gesamte Interview sowie einen kleinen Ausschnitt des außergewöhnlich breiten Medienechos zur Pressekonferenz finden Sie nachfolgend:

Spiegel online

Tagesschau

heute.de

RBB Abendschau

Tagesspiegel

Süddeutsche Zeitung

WDR 5 Tagesgespräch

Am Donnerstag, den 18. Mai, findet zudem ein Fernsehinterview bei der ZDF-Sendung "Volle Kanne" statt.

Die DHS dankt allen Aktiven der Aktionswoche "Alkohol? Weniger ist besser!" sowie ihren beteiligten Mitgliedsverbänden für ihr Engagement. Interessante und erfolgreiche Veranstaltungen und dass Sie unterdessen die Fortschritte des Frühjahrs genießen können, wünscht Ihnen

Ihr Dr. Raphael Gaßmann

 

 


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Internationale Zusammenarbeit

Die DHS steht im fachlichen Austausch mit europäischen Partnerorganisationen. Sie kooperiert mit Gremien und Dienstellen der EU und der WHO, die mit suchtrelevanten Themen beschäftigt sind sowie mit Vereinen und Verbänden auf internationaler Ebene, die gleiche oder ähnliche Aufgaben wie die DHS übernommen haben. Dabei steht besonders die Entwicklung wirksamer Strategien zur Senkung der durch Alkohol und illegale Drogen verursachten gesundheitlichen und sozialen Folgen im Mittelpunkt.

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