Aktionswoche Alkohol 2009

In Deutschland wird zu viel Alkohol getrunken. Im Vergleich mit anderen Industriestaaten liegt Deutschland nach wie vor in der Spitzengruppe. Deshalb sollte jede und jeder für sich selbst prüfen, ob der eigene Konsum von Bier, Wein, Likör und Schnaps noch gesundheitsverträglich ist. Liegt mein Alkoholkonsum noch im grünen Bereich? Wie viel ist zu viel? Welche Spielregeln sind im Umgang mit Alkohol zu beachten?

Das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu schärfen – das ist das Hauptziel der Aktionswoche Alkohol 2009 mit dem Thema „Alkohol? Kenn dein Limit.“ Die öffentliche Diskussion soll jeden Einzelnen anregen, sein eigenes Trinkverhalten ehrlich einzuschätzen. Alle, die Alkohol trinken (und das sind 90 Prozent der Bevölkerung), werden aufgefordert, sich für die eigene Gesundheit zu entscheiden.

Weitere Informationen
www.aktionswoche-alkohol.de/

Mit uns kommst du klar

Ziel der Kampagne ist es, jungen Abhängigen die Idee zu vermitteln "Mit Selbsthilfe kann ich den Weg aus der Abhängigkeit finden".
Über die zentrale Info-Telefonnummer 0221-8 905 904 kann Kontakt zur Selbsthilfe hergestellt werden.
Die Selbsthilfe und die Suchtkrankenhilfe führen die Kampagne in vielen Regionen Deutschlands durch. Zentrales Element der Kampagnendurchführung ist die regionale Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren sowie Einbindung von Verwaltung, Politik und Presse.

Ausweg - Sucht und Jugend

Mit der Kampagne "Ausweg.de" sollen Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe (Beratungsstellen, Sucht-Selbsthilfegruppen, etc.) Ansprechpartner werden für Jugendliche mit Suchtproblemen und für alle, die mit Jugendlichen zu tun haben: Eltern, Schulen, Jugendzentren, Polizei, Jugendämter oder Betriebe. Die Zielgruppe der Jugendlichen zwischen 14 und 28 Jahren soll mit den Angeboten der Suchtkrankenhilfe mehr Berücksichtigung finden. Denn je früher ein Suchtproblem bearbeitet wird, umso größer sind die Chancen, dass es erst gar nicht zur Abhängigkeit kommt.

Jugendliche brauchen das Vertrauen, sich mit ihren Fragen oder Problemen an die entsprechenden Stellen wenden zu können, und sie brauchen Informationen zu Suchtmitteln. Um auf diese Fragen adäquat reagieren zu können, brauchen die Berater Wissen über die Jugendphase, über das Experimentieren mit Suchtmitteln und die spezielle Funktion von Suchtmitteln bei Jugendlichen. Die Aktion weist auf die Gefahren und Risiken hin und will aufmerksam machen