DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Newsletter 1-2014  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

nur in Bulgarien, Rumänien und Ungarn sind, EU-weit, alkoholische Getränke noch billiger als in Deutschland zu haben (http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/2-21062013-AP/DE/2-21062013-AP-DE.PDF). Kein Wunder, unterliegt doch Wein in Deutschland einer Nullsteuer - und bei Bier sieht es nicht wesentlich besser aus. Schon vor Jahren hat die DHS eine einheitliche Steuer auf sämtliche alkoholischen Getränke gefordert, die sich ausschließlich nach dem Alkoholgehalt richtet, und die Alkoholpreise insgesamt auf ein gesundheitsverträglicheres Niveau heben würde.  
http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/dhs_stellungnahmen/aktionsplan_alkohol_der_dhs_2008final_din.pdf

Dem muss man natürlich nicht folgen. Es gibt durchaus Gründe, den Alkoholpreis so umsatzfreundlich wie gesundheitsschädlich niedrig, und damit die Alkoholschäden in der Bevölkerung hoch zu belassen. Nur bitte: Wer die niedrigen Alkoholpreise in Deutschland will, soll nicht über komatrinkende Jugendliche, 74.000 vorzeitige Todesfälle durch Alkohol pro Jahr, alkoholbedingte schwere Straftaten, tödliche Verkehrsunfälle und ähnliche Folgen hohen Alkoholkonsums erschrecken oder lamentieren. Niedriger Alkoholpreis - hohe Alkoholprobleme: Der Zusammenhang ist lückenlos bewiesen.
(https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/12/PD13_426_231.html), http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/news/2013-04-02_PM_Alkohol.pdf,
http://ec.europa.eu/health/archive/ph_determinants/life_style/alcohol/documents/alcohol_rand_en.pdf


 

Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

  • Aus der DHS
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Ausschreibung
  • Prävention
  • Rausch - Sucht - Mittel - Politik
  • Kultur und Sport
  • Verbraucherschutz
  • Aus aller Welt
  • Geschenke

Aus der DHS

54. DHS Fachkonferenz Sucht: „Suchtprävention für Alle. Ziele, Strategien, Erfolge“
(Potsdam, 13. bis 15. Oktober)

Über lange Zeit wurde debattiert, welche Suchtprävention wirkt. Unstrittig ist, dass die besten Effekte durch einen „policy mix“ erzielt werden: Verhältnisprävention und Verhaltensprävention aus einem Guss. Noch fehlt jedoch die Umsetzung auf politischer Ebene: ein Präventionsgesetz, das den „policy mix“ berücksichtigt; die Evidenzbasierung der Verhaltensprävention und der Suchtpolitik; die Ausweitung der Zielgruppen (nicht ausschließlich Kinder und Jugendliche sind gefährdet). Mit einem Begriff: Es fehlt ein kohärentes Gesamtkonzept.
In den Mühen der Ebene ist zu klären, wie bereichsübergreifende Vernetzung gelingen und wie Suchtprävention erfolgreich in die Lebenswelten hineinwirken kann, wie Kommunen sie sinnvoll steuern können und Stadtteile, Schulen, Betriebe und Vereine einbezogen werden. Vor allem aber muss die Suchtprävention besonders belastete Menschen besser erreichen und dabei ihre vertrauten Pfade verlassen. Zu all dem ist eine sichere Finanzierung Voraussetzung.
Richtig angesetzt, helfen Verhältnis- und  Verhaltensprävention, Milliarden Euro einzusparen: in der Justiz, im Gesundheitswesen, in der Wirtschaft und in den grundsätzlichen und sozialen Unterstützungssystemen. Bund, Länder und Kommunen müssen in abgestimmter Weise handeln und eine schlüssige Suchtpolitik einleiten, um das vorrangige Ziel, die Senkung des Suchtmittelkonsum und des Suchtverhaltens in der Bevölkerung zu erreichen.
Die 54. Fachkonferenz Sucht will Erfolge und Hemmnisse der Suchtprävention nicht lediglich bilanzieren, sondern Triebfeder innovativer Entwicklungen sein. Wir laden Sie herzlich ein, dabei mitzuwirken und an den Diskussionen zu beteiligen.


Deutsche Suchthilfestatistik

Für das Auswertungsjahr 2012 liegt der Jahresbericht der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) vor. Neben den Tabellenbänden steht auch eine lesenswerte Veröffentlichung der Sonderauswertung zum Thema “Klienten mit Migrationshintergrund in ambulanter und stationärer Suchtbehandlung“ zur Verfügung.
http://suchthilfestatistik.de/cms/


www.suchthilfeverzeichnis.de -  DHS Einrichtungsdatenbank ist überarbeitet

In den letzten zwei Jahren haben wir eine umfassende Aktualisierung unserer Einrichtungsdatei unternommen. Dazu erhielten alle Einrichtungen der Suchthilfe einen Fragebogen. Hilfesuchende können auf der Internetseite der DHS sowie unter der neuen Domain www.suchthilfeverzeichnis.de Beratungsstellen und andere Einrichtungen der Suchthilfe finden, die zu ihren Bedürfnissen passen. Einrichtungen, die sich noch nicht zurückgemeldet haben bzw. deren Datensatz wegen fehlender Rückmeldung veraltet ist, werden innerhalb der nächsten Wochen gelöscht. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an info@dhs.de.


DHS „Basisinformationen“ Medikamente

Die Broschüre „Medikamente“ aus der DHS Publikationsreihe „Basisinformationen“ ist wieder lieferbar. 2005 erstmals publiziert, wurden die Daten und Fakten für die 7. Auflage aktualisiert und der gesamte Inhalt überarbeitet. Auch in der neuen Gestaltung blieb das Konzept der Reihe erhalten. Die wichtigsten Informationen zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Anregungsmitteln und Schmerzmitteln sowie gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen werden in 18 Stichworten (u.a. aktuelle Zahlen, Nebenwirkung Sucht, Psychopharmaka, Schwangerschaft und Stillzeit, Alkohol und Medikamente) auf einer Doppelseite behandelt. Die linken Seiten bieten eine kurze Einführung sowie weiterführende Informationen und die rechten Seiten eine ausführlichere Darstellung - für die schnelle bzw. intensivere Lektüre.
Die Broschüre steht als Download zur Verfügung (http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Basisinfo_Medikamente.pdf) und kann kostenfrei bei der DHS bestellt werden unter http://www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung.html.


Manual für die Telefon-Beratung der Sucht & Drogen Hotline 01805 313031

Im September letzten Jahres hat die DHS gemeinsam mit der BZgA das überarbeitete „Manual für die Beratung am Telefon“ publiziert. Es bietet Grundlagen hilfreicher Kommunikationstechniken und Methoden für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sucht- und Drogentelefone ebenso wie für die professionellen und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen der Sucht & Drogen Hotline.
Das Manual ist sehr gefragt und leider bereits wieder vergriffen. Für eine weitere Auflage bitten wir Sie, uns Ihre Bestellwünsche bis zum 15.03.2014 unter info@dhs.de mitzuteilen („Betreff: Manual“). Wir werden Ihre Bestellungen beim geplanten Nachdruck berücksichtigen und die Manuale weiterhin kostenfrei anbieten.
In der Zwischenzeit steht das Manual zum Download zur Verfügung: http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Manual_Sucht-und_Drogenhotline.pdf


Selbsthilfe-Flyer wieder lieferbar

„Kritische Situationen meistern - Rückfällen vorbeugen“ und „10 gute Gründe für den Besuch einer Selbsthilfegruppe“: Die beiden sehr gefragten Flyer zur Unterstützung der Selbsthilfearbeit konnten mit der Unterstützung der DAK Gesundheit Unternehmen Leben nachgedruckt werden. Die handlichen Hefte wurden in Zusammenarbeit mit Betroffenen für Betroffene erarbeitet.
Kostenlose Bestellungen (auch in größeren Stückzahlen) sind möglich per Mail (info@dhs.de) oder unter http://www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung.html


CNN – Chancen nahtlos nutzen - konkret! - Zusammenarbeit zwischen Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe verbessern

Im Herbst 2013 startete die Praxisphase des Projekts „CNN - konkret!“ der fünf Sucht-Selbsthilfeverbände, erneut gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit (Laufzeit: Oktober 2013 - Juni 2015). Sucht-Selbsthilfe ist und bleibt eine wichtige Unterstützung für Abhängige und Angehörige zur Überwindung von Sucht. Um Hilfebedürftige effektiv zu erreichen, bedarf es eines nahtlosen Übergangs zwischen den Einrichtungen und Angeboten der beruflichen Suchthilfe und der Sucht-Selbsthilfe. Genau an dieser Nahtstelle setzt „CNN...konkret!“ an: Die Zusammenarbeit zwischen den Hilfesystemen soll verbessert werden, um suchtkranken Menschen den Weg aus der Abhängigkeit zu erleichtern.
Ehrenamtliche der Selbsthilfe und beruflich Tätige der ambulanten und stationären Suchthilfe erarbeiten gemeinsam Handlungsempfehlungen für eine wirksame und bedarfsgerechte Zusammenarbeit. Grundlage hierfür sind die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Hildesheim aus dem Vorgängerprojekt (den detaillierten Abschlussbericht finden Sie downloadhier). Zudem sind die konkreten Erfahrungen und Anregungen der Teilnehmenden zur Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Suchthilfe ausschlaggebend.
Nun werden zwei Workshopreihen durchgeführt, an denen Ehrenamtliche aller fünf Sucht-Selbsthilfeverbände und Vertreter/-innen der beruflichen Suchthilfe teilnehmen. Innerhalb dieser Workshops werden auch das Profil und die Selbstdarstellung von Selbsthilfe kritisch beleuchtet, um die Stärken der Sucht-Selbsthilfe deutlicher hervorzuheben.
Die Handlungsempfehlungen und Ergebnisse werden in einer Handreichung zusammengefasst, die trägerübergreifend innerhalb der Sucht-Selbsthilfe genutzt werden kann.


Veranstaltungen

„The Future of Addiction Research Revisited“ (Mannheim, 7. und 8. März 2014)

Für Professor Dr. med. Karl F. Mann, bislang  Lehrstuhlinhaber für Suchtmedizin sowie national und international erfolgreicher Funktionär für dieselbe, veranstalten das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit und die Deutsche Gesellschaft  für Suchtforschung und Suchttherapie sowie die European Federation of Addiction Societies ein Abschiedssymposium im Zeichen der ewigen Suche nach dem heiligen Gral der Pharmakologie: Die Pille gegen Sucht. Dank Unterstützung der Firmen Pfizer (Spezialität: Nikotin-Pille) und Lundbeck (Spezialität: Alkohol-Pille) sind Eintritt und Diner dieser hochinteressanten Veranstaltung kostenfrei. Weitere Informationen unter www.zi-mannheim.de/institut/Veranstaltungen. Wir wünschen dem bisherigen Inhaber des ersten deutschen Lehrstuhls für (medizinische) Suchtforschung auch in der Pension alles Gute.


100. Wissenschaftliche Jahrestagung des buss (Berlin, 12. und 13. März 2014)

Die Jubiläums-Jahrestagung des buss steht unter dem Motto „Interdisziplinäre Impulse für die Suchthilfe“. Im Vorwort des Programmheftes wird festgestellt: „In Deutschland haben mehr Menschen als je zuvor Arbeit, immer weniger können davon leben.“ Für den Kongress ist dies Anlass zu einem der interessantesten Vorträge: „Armut, Exklusion und Suchterkrankung“. Für uns Suchthilfe insgesamt sollte dies auch Anlass zu einigen fortwährenden Fragen sein: Wie wurden diese sozialen Missstände verursacht? Wer ist dafür verantwortlich? Was ist erforderlich, um diesen Prozess umzukehren?
Teilnahmegebühr 170 bis 200 Euro.
Weitere Informationen unter www.suchthilfe.de


 

Veröffentlichungen

„Verändern tut man sich ja immer, man hat ja Stoffwechsel“

Häufig interessante Beiträge enthält die „Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung“. So empfehlen wir zur gefälligen Beachtung in der aktuellen Ausgabe 1/2014 den Beitrag von Andreas Wahlster „Was tun, wenn sich nichts tut? Zum Umgang mit dem Phänomen Nichtveränderung“.  Der Aufsatz untersucht die Frage, welche Variablen dazu beitragen, wenn sich bei Klienten im Kontext psychosozialer Hilfe (scheinbar) nichts ändert. Insbesondere wird beleuchtet, inwiefern Therapeut/-innen, Berater/-innen und Pädagog/-innen zu diesem Phänomen beitragen. Der Verlag war so überaus freundlich, unserem Newsletter den downloadArtikel zur Verfügung zu stellen.
Zudem verlosen wir ein kostenloses Jahresabonnement der Zeitschrift unter all jenen, die uns ihr Interesse bis zum 12. März 2014 per Postkarte mitteilen (Stichwort: Zeitschrift Systemische Therapie). Bitte adressieren Sie an DHS e.V., Westenwall 4, 59065 Hamm.


Ess-Störungen: Der Blog zum Ausstieg

Der Verein "Beratungszentrum bei Ess-Störungen DICK & DÜNN e.V. (http://www.dick-und-duenn-berlin.de) hat einen betreuten Blog http://meinwegraus.wordpress.com für ehemals Betroffene gestaltet. Hier besteht für diese die Möglichkeit, ihre persönliche Heilungsgeschichte zu schildern. Solche Berichte aus Sicht ehemals Betroffener (und somit Experten) sind auch digital wertvoll: Indem sie davon erzählen, wie sie ihre Krankheit bewältigt haben, was und wer ihnen gut getan hat, welche Erfahrungen sie mit welchen Therapieangeboten oder stationären Klinikaufenthalten gemacht haben und wie sie noch bestehende Schwierigkeiten im Alltag bewältigen, können sie Betroffenen eine große Hilfe sein.


Online-Beratung: Alkohol- und Tabakverzicht in der Schwangerschaft

Die Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung am Universitätsklinikum Tübingen entwickelt derzeit eine optimierte Version des Online-Beratungsangebots "IRIS". IRIS bietet Schwangeren, die ihren Tabak- und/oder Alkoholkonsum beenden möchten, zwölf Wochen lang  anonym und kostenlos Unterstützung an. Zwischen Anfang April und Anfang Oktober 2014 können sich bis zu 500 Frauen aus der Region sowie deutschlandweit auf der Internetplattform http://www.iris-plattform.de anmelden. Parallel wird eine Wirksamkeitsstudie durchgeführt.
Voraussetzung für die Teilnahme sind Volljährigkeit und ein mindestens einmaliger Alkohol- oder Tabakkonsum in der aktuellen Schwangerschaft, sofern keine Abhängigkeit von Medikamenten und/oder Alkohol ohne medizinische Begleitung, oder der Konsum illegaler Drogen vorliegt. 
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/uktmedia/EINRICHTUNGEN/Kliniken/Klinik+fuer+Psychiatrie+und+Psychotherapie/Abt_+Allgemeine+Psychiatrie/PDF_Archiv/Iris+Flyer.pdf


Erfolgreich vernehmen

Ein beachtlicher Teil aller negativen Aspekte illegaler Drogen entsteht durch deren Illegalität. Die sozial wohl negativste Folge ist die Inhaftierung,  wovon nicht nur alle einschlägigen Beratungs- und Therapieeinrichtungen traurige Lieder singen können. „Erfolgreich vernehmen. Kompetenz in der Kommunikations-, Gesprächs- und Vernehmungspraxis“, in dritter, erweiterter Auflage soeben im Kriminalistikverlag erschienen, schildert auf rund 700 Seiten nachvollziehbar und detailliert den aktuellen „State of the art“, mit dem die Polizei das ihre zum Gefängnisaufenthalt beizutragen vermag. http://www.cfmueller.de/Juristische-Ausbildung/Strafrecht-Strafverfahren/Kriminalistik/Erfolgreich-Vernehmen-Softcover.html


 

Ausschreibung

EU-Projekte zu Neuen psychoaktiven Substanzen

Vergleichsweise wenige Menschen konsumieren sie, und dennoch sind sie in aller Munde: sog. Neue psychoaktive Substanzen, also jene beinah wöchentlich neu kombinierten chemischen Verbindungen aus den Laboren der Welt. Der Strategie, die internationale Drogenprohibition durch eine schnelle Abfolge von Neuentwicklungen zumindest zeitweise zu umgehen, begegnet die europäische Politik aktuell mit einer bis zum 19. März 2014 befristeten Ausschreibung der EU-Kommission in der Gesamthöhe von 5 Mio. Euro.
http://ec.europa.eu/justice/newsroom/files/call_2013_isec_ag_en.pdf


Prävention

Nächtliches Alkoholverkaufsverbot in Baden-Württemberg ist evaluiert

Am 1. März 2010 trat in Baden-Württemberg ein ebenso umstrittenes wie unstrittig ausführlich benanntes Gesetz in Kraft: „Das Gesetz zur Abwehr alkoholbeeinflusster Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung während der Nachtzeit und zum Schutz vor alkoholbedingten Gesundheitsgefahren (Alkoholverkaufsverbotsgesetz)“.
Wie im Gesetz vorgeschrieben, wurden dessen Regelungen inzwischen evaluiert. „Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Anzahl der Tankstellen, die als polizeilicher Einsatzschwerpunkt einzustufen sind, seit Inkrafttreten der Verbotsregelung von 69 auf 6 Betriebe zurückgegangen ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine Tankstelle im Rahmen der Erhebung als Einsatzschwerpunkt zu qualifizieren war, wenn über einen längeren Zeitraum mindestens ein Einsatz (strafrechtlich relevant und alkoholbedingt) im Monat zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr zu verzeichnen war. Die sechs Betriebe, die immer noch als nächtlicher Einsatzschwerpunkt zu qualifizieren sind, besitzen alle eine gaststättenrechtliche Erlaubnis und dürfen daher auch nach 22.00 Uhr alkoholische Getränke verkaufen. Tankstellen sind daher praktisch kein nächtlicher Einsatzschwerpunkt mehr.“ Dass Alkohol Gewaltbereitschaft und Gewaltausübung fördert, war auch bislang schon erwiesen - nunmehr belegt diese Evaluation, wie unmittelbar im Umfeld des Alkoholkaufs dies bereits geschieht.
Einer wissenschaftlicher Überprüfung wesentlich unzugänglicher ist das zweite Ziel des Gesetzes, der Schutz vor alkoholbedingten Gesundheitsgefahren. Doch immerhin konnte die Evaluation feststellen, dass „sich die Anzahl der alkoholbedingten Krankenhauseinlieferungen insgesamt seit in Kraft treten der Regelungen weder verringert noch erhöht“ hat. Angesichts der im Bundesdurchschnitt seit mehr als 10 Jahren unablässig steigenden Einlieferungszahlen muss schon dieser Stillstand als Erfolg betrachtet werden. http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/3000/15_3666_D.pdf


 

Rausch - Sucht - Mittel - Politik

Dank von höchster Stelle

In seiner Weihnachtsansprache 2013 bedachte Bundespräsident Joachim Gauck ganz ausdrücklich die Ehrenamtlichen und bezeichnete sie als „das größte Geschenk, das unser Land sich selbst gemacht hat“. „Sie helfen in beeindruckender Weise“.  „Ich danke Ihnen dafür, dass Sie unser Land so lebenswert machen.“
http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2013/12/131225-Weihnachtsansprache-2013.html
Vielen Dank für diesen Dank!


Neue Drogenbeauftragte des Bundes

Neu im Amt ist mit Marlene Mortler erstmals seit dem noch im Innenministerium angesiedelten Drogenbeauftragen Eduard Lintner ein CSU-Mitglied. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen wünscht Frau Mortler eine glückliche Hand und erfolgreiche Jahre im Amt.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/drogenbeauftragte-der-regierung-was-verboten-ist-bleibt-verboten-12811845.html


Falsches Lob von der falschen Seite: Imperial Tobacco rühmt Deutschland für Tabakprävention

Nachdem die Tabakindustrie bei der Überarbeitung der EU-Tabakproduktrichtlinie einige Rückschläge akzeptieren musste (s. DHS Newsletter 8-13), fürchtet sie nun die Einführung standardisierter  Zigarettenschachteln, die in Australien schon erfolgreich stattfand und in einigen Ländern, auch der EU, zur Debatte steht.
Daher versuchte sie nun in bekannter Manier, all die wissenschaftlichen Belege für den Erfolg standardisierter Verpackungen zu diskreditieren und eigene Vorstellungen von „guter Politik“ zu propagieren. Vorab bezieht Imperial Tobacco Stellung zu einem unabhängigen Report über Standardverpackungen, den die Regierung Großbritanniens in Auftrag gab, und stellt ausgerechnet Deutschland als vorbildliches Präventionsland dar, das es ohne Werbeverbote aber mit Verhaltensprävention geschafft habe, die Raucherquote bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu senken.
Das Lob verkennt jedoch gezielt die Realität, denn in Deutschland ist es gerade der Policy Mix aus Verhältnis- und Verhaltensprävention, der zur Reduzierung des Rauchens geführt hat. Dies belegt eine neue Veröffentlichung des Deutschen Krebsforschungszentrums „Tabakprävention in Deutschland - was wirkt wirklich?“ aus der Reihe „Aus der Wissenschaft  - für die Politik“.
http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/AdWfP/AdWfP_Tabakpraevention_in_Deutschland_was_wirkt_wirklich.pdf

http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2014/dkfz-pm-14-07-Was-wirkt-wirklich-gegen-das-Rauchen-bei-Jugendlichen.php

http://www.imperial-tobacco.com/files/The_Evidence_is_Plain.pdf

https://www.gov.uk/government/news/independent-review-of-standardised-packaging-for-tobacco


Obama überraschend deutlich

Dass sich ehemalige Präsidenten und vergleichbare Würdenträger für eine deutliche Entschärfung der Drogenprohibition bis hin zur Gleichbehandlung aller legalen und illegalen Drogen aussprechen, ist in den vergangenen Jahren beinahe selbstverständlich geworden. http://www.globalcommissionondrugs.org/wp-content/themes/gcdp_v1/pdf/Global_Commission_Report_German.pdf . Unter aktiven hochrangigen Politikern war dies bislang, mit einigen Ausnahmen in Südamerika, wenig beliebt. Zu emotionalisiert ist die Diskussion, zu gering ist die Wertschätzung gerade in diesem Zusammenhang für Logik und Argumentation. (David Nutt ist nur das prominenteste Beispiel für eine große Zahl von Wissenschaftlern, Präventionsexperten u.a., die das bezeugen müssen)
Umso erstaunlicher, dass sich jetzt auch der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, wohlgemerkt: der aktive Präsident der USA, öffentlich für eine rationale Suchtmittelpolitik ausspricht.  Seit Jahrzehnten sind die USA das überzeugende Beispiel für vergebliche Drogenverbote: Sie weisen weltweit mit die schärfsten Drogengesetze auf, zugleich aber zählen sie auch zu den Ländern des größten Konsums. Drogenprohibition führt in den USA ganz eindeutig zu überfüllten Gefängnissen, nicht zu einem einzigen nachweisbaren positiven Effekt. Diesen Umstand auszusprechen, steigert jedoch nicht eben die Beliebtheitswerte http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_67485648/barack-obama-findet-kiffen-nicht-gefaehrlicher-als-alkohol-trinken-.html. Doch damit kann Barack Obama in seiner letzten Amtsperiode und nachdem sein Ruf durch die weltweite Totalüberwachung ohnehin zerstört ist, wohl zumindest international gelassen leben. Bleibt zu hoffen, dass die US-Armee nicht in absehbarer Zeit das Weiße Haus stürmt. Die sind zu so etwas bereit und in der Lage - wär nicht das erste Mal…


Mehr Strafverfolgung, mehr Drogen, höhere Reinheit

Auch eine neue Studie von Werb und Kollegen (2013) weist nach, dass die Mittel für repressive Maßnahmen zur Angebotsreduzierung illegaler Drogen falsch investiert sind. Sie belegen anhand internationaler Datenbanken, dass das Angebot illegaler Drogen in den vergangenen 20 Jahren gewachsen ist. Dies lässt sich ablesen sowohl an gesunkenen Preisen als auch der höheren Reinheit von Heroin, Kokain und Cannabis ablesen. Und das, obwohl mehr Mittel in Maßnahmen der Rechtsdurchsetzung geflossen sind. Allein in Europa fiel im Zeitraum von 1990 bis 2009 der Durchschnittspreis für Kokain im Straßenhandel um 51% von 198 US$ auf 98 US§ pro Gramm. Der Preis von Opiaten fiel im selben Zeitraum um 74% von 295 US$ auf 77 US$ pro Gramm. Trotz höherer Sicherstellungsraten kann laut Studie keine Rede von weniger illegalen Drogen auf dem Markt sein. Die Gleichung „Mehr Verfolgung  =  Weniger Drogen“ geht offenbar nicht auf. Die vollständige Studie ist zu finden unter http://drugscouts.de/sites/default/files/pdf/Das_temporaere_Verhaeltnis_zwischen_Indikatoren_fuer_das_Drogenangebot_eine_Untersuchung_internationaler_staatlicher_UEberwachungssysteme_01.pdf


Kultur und Sport

Verweigerer

Ein Herr Harting, ehemaliger Spitzensportler, möchte eine neue Sportlotterie am Markt platzieren, die den Zweck erfüllen soll, ihre Kundinnen und Kunden um Geld zur Förderung des deutschen Spitzensports zu erleichtern. Die Idee ist vielleicht nicht sonderlich originell, wird die Spitze des deutschen Spitzensports doch ohnehin schon jährlich überreich alimentiert. Und selbst der DOSB, Großempfänger solcher Einnahmen, sieht das Projekt sehr skeptisch, besitzt er doch bislang in diesem Bereich so etwas wie das Begünstigtenmonopol. Dass von den geplanten Einnahmen lediglich extrem magere 30 % an Sportler/-innen ausgeschüttet werden sollen, 70 % also einen glänzenden Geschäftserfolg garantieren, wird nicht weiter problematisiert. Vielmehr benutzt Martin Reeckmann, Regierungsdirektor a.D. und Glücksspielrechtler, in einem diesbezüglichen Beitrag den bedenkenswerten Begriff „Glücksspielverweigerer“: „Die Sportlotterie wird nicht ernsthaft antreten, um Glücksspielverweigerer zum Glücksspiel zu bekehren.“
Verweigerer, das ist ein in Deutschland traditionell sehr negativ besetzter Begriff, denken wir nur an die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern in beiden Teilen des alten Deutschland. Da half es gar nichts, dass die Verweigerung des Dienstes am Krieg ein hohes ethisches Gut darstellt - dem Begriff „Verweigerer“ haftet von jeher der Geruch moralischer Verkommenheit an. Wir müssen davon ausgehen, dass einschlägig interessierte Kreise hinter verschlossenen Türen auch von Alkohol- und Tabakverweigerern sprechen. Und so möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich den Hut vor all diesen Verweigerern ziehen. Respekt! Machen Sie weiter so.


Bla-Bla

Gefühlt etwa 95 Prozent aller Faltblätter und Broschüren zum Thema Glücksspiel um Geld beginnen mit der onkelhaften Erläuterung, spielen sei ein Grundbedürfnis des Menschen, wichtig für Kinder und Erwachsene, das Spiel mache den Menschen aus, die Menschheit spiele von Beginn an, und Teil dieses Spiels sei auch das Glücksspiel. Dass Werbeheftchen für Automatenspiel solch hanebüchene Zusammenhänge konstruieren, ist verständlich. Werbung ist eben Werbung. Bedauerlich wird die Angelegenheit immer dann, wenn auch Informationen zur Prävention des pathologischen Glücksspiels mit derlei Propaganda beginnen. Niemand käme auf die Idee, eine Broschüre zum Rauchen oder Alkoholkonsum mit den Feststellungen zu beginnen, Inhalieren und Trinken seien Grundbedürfnisse des Menschen, was ja nun durchaus zutrifft, und in diesem Fall, anders als beim Spiel, sogar in unmittelbar lebenswichtiger Weise. Ganz deutlich also: Glücksspiel um Geld gehört nicht zu den Grundbedürfnissen des Menschen, es birgt eine große Gefahr des abhängigen Verhaltens, des persönlichen Ruins und vieler weiterer individueller und gesellschaftlicher Probleme bis hin zum Suizid und bedarf angesichts dieser Umstände einer extrem restriktiven Regulierung. Und Bla-Bla für Glücksspiel machen diejenigen, die daran verdienen.


Verbraucherschutz

Aufhören, einfach aufhören!

Die GfK Marktforschung stellte etwa 2000 Personen im Auftrag der Nichtraucher-Initiative Deutschland (NID) einige Fragen zum Thema Rauchen. Unter anderem wurden die Ex-Raucher/-innen unter den Befragten um Angaben dazu gebeten, wie sie sich das Rauchen abgewöhnt haben. 69,2 % schafften dies „ohne Information, ohne Unterstützung“ und 12,2 % „mit Information, ohne Unterstützung“. Angesichts der seit Jahren massiven Bestrebungen der pharmazeutischen Industrie, ihre „Nikotinersatzprodukte“ Kunden, Ärzten und Krankenkassen als unverzichtbar zu verkaufen, ist  besonders bemerkenswert: Lediglich 3,2 % der Befragten Ex-Raucher/-innen gaben an, Nikotinersatzprodukte benutzt zu haben. Dazu die NID: „Erfolge der Nikotinersatztherapie (NET) sind nicht einmal in Ansätzen erkennbar. Denn den Erfolgen bei den Ex-Rauchern sind die Misserfolge bei den Rauchern gegenüberzustellen. Trotz immensen Werbeaufwands, trotz Bevorzugung der NET bei den Suchergebnissen im Internet, trotz der immer wieder in den Medien veröffentlichten Experten-Ratschläge spiegeln sich die erhofften oder erwarteten Erfolge der NET nicht in der Realität wider.“
Und dass ein Rauchstopp neben der organischen auch die mentale Gesundheit fördert, zeigt eine aktuelle Meta-Analyse http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57625.


Was ist dran an Nalmefen?

Große Aufmerksamkeit erzeugt in den letzten Monaten die Werbung und Lobbyarbeit für Nalmefen (http://www.kompendium-news.de/2013/06/nalmefen-als-alkoholtherapeutikum-zugelassen-und-in-europa-verfugbar/#more-241). Von den Nalmefenherstellern und -forschern wird ein „Paradigmenwechsel“, ja eine Revolution in der Behandlung Alkoholkranker versprochen. Ihr formuliertes Ziel, weitere Behandlungsoptionen für Menschen mit einer Alkoholproblematik zu entwickeln, ist löblich, denn nicht alle Betroffenen sind in der Lage oder bereit, vollständig auf Alkohol zu verzichten, sich für ein alkoholabstinentes Leben zu entscheiden. Eine Erweiterung der Behandlungsoptionen wäre daher ein begrüßenswerter Schritt. Doch hält Nalmefen tatsächlich, was uns die Hersteller und Forscher versprechen?
Schauen wir uns die Ergebnisse der vielzitierten, aber kaum diskutierten randomisierten, doppelblind-placebokontrollierten Studie zu Nalmefen genauer an. Auf den ersten Blick scheinen sie beeindruckend: Eine Reduzierung des Alkoholkonsums um 60% in der Gruppe derjenigen, die das Medikament erhalten haben (Interventionsgruppe). Doch vergleicht man diesen Erfolg mit den Ergebnissen der Kontrollgruppe, die das Placebo erhalten hat, so stellt man fest, dass sich auch in dieser der Konsum stark reduziert hat, um ebenfalls beachtliche 50%.
Folgerung 1: Das Medikament wirkt nur wenig besser als das Placebo.
Folgerung 2: Es liegt nahe, dass etwas anderes als das Medikament, z.B. die parallel durchgeführten motivierendem Interventionen, für das Ergebnis verantwortlich ist.
Betrachtet man nun die so genannte „drop-out“ Quote, so zeigt sich, dass in der Interventionsgruppe wesentlich mehr Studienaussteiger/-innen zu verzeichnen sind.  Was mit den Studienaussteigern geschieht, wird in der Studie nicht weiter diskutiert.  Die Vermutung liegt nahe, dass sie wieder mehr Alkohol trinken.
Folgerung 3: Unter Berücksichtigung der „drop-out“ Quoten sähen die Studienergebnisse prozentual noch deutlich fragwürdiger aus.

Weitere Hinweise für eine realistische Einschätzung des Medikaments geben die beobachteten Nebenwirkungen. Diese sind bei der Interventionsgruppe wesentlich stärker ausgeprägt als in der Placebogruppe, was auch den hohen „drop-out“  erklären kann. Folgerung 4: Die Medikamenteneinnahme birgt erhöhte Risiken für die Betroffenen aufgrund starker Nebenwirkungen. Folgerung 5: Der Kreis derjenigen, für die das Medikament eine Alternative darstellen kann, ist äußerst begrenzt. Aufgrund der unangenehmen Nebenwirkungen setzt ein großer Teil der Studienteilnehmer ab. Bleibt zu fragen: Wiegen die geringfügig besseren Ergebnisse (1), die unter Berücksichtigung der drop-out Rate noch schmaler ausfallen (3) die Risiken der Einnahme (4) auf? Und haben sie überhaupt eine Relevanz für die zu behandelnden Menschen (5)? Und: Wie die Behandlungsergebnisse nach einem oder zwei Jahren aussehen, darüber wissen wir noch gar nichts. Unter diesen Voraussetzungen einen Paradigmenwechsel zu beschwören, scheint maximal hochgegriffen und voreilig. Aber es bleibt ein Trost: Eine Behandlung mit Nalmefen scheint auch nicht wesentlich schlechter, als mit einem Placebo! (Ganz am Rande: An der aktuellen Nalmefen-Studie waren Mitarbeiter des Herstellers Lundbeck beteiligt. Das wirkt ein wenig irritierend. Dass der Begriff „Paradigmenwechsel“ wohl allenfalls umgangssprachlich verwendet wurde, fällt da kaum noch ins Gewicht http://de.wikipedia.org/wiki/Paradigmenwechsel).


 

Aus aller Welt

Wohnungslose mit Drogen entlohnt

Dass sie extrem schlecht bezahlt werden, stört Drogenabhängige dann weniger, wenn es statt Geld Drogen zur Entlohnung gibt. Die Erkenntnis ist international und soll jetzt nach Amsterdam auch von der Stadtverwaltung in Essen genutzt werden.
http://www.rtl.de/cms/news/punkt-12/putzen-fuer-bier-stadt-essen-will-obdachlose-mit-alkohol-entlohnen-3724a-9851-16-1785843.html


 

Geschenke

Deimel: Psychosoziale Behandlung in der Substitutionstherapie. Praxis Klinischer Sozialarbeit

Der Band stellt unterschiedliche Betreuungsansätze gegenüber und plädiert für eine Weiterentwicklung der psychosozialen Therapiekomponente, die die individuellen Lebensumstände der Patienten in den Vordergrund rückt. Medizinische Behandlung, das soziale Netzwerk der Patienten und weitere Betreuungsangebote werden eng miteinander vernetzt.
http://www.tectum-verlag.de/psychosoziale-behandlung-in-der-substitutionstherapie.html
Wir verlosen 3 Exemplare unter all jenen, die uns ihr Interesse bis zum 12. März 2014 per Postkarte mitteilen (Stichwort: PSB). Bitte adressieren Sie an DHS e.V., Postfach 1369, 59003 Hamm


Hönekopp, Stöver: Beispiele Guter Praxis in der Substitutionsbehandlung

Das Buch will anhand von Praxisbeispielen zeigen, wie die bisweilen als einengend empfundenen Rahmenbedingungen der Behandlung zum Wohl der Patienten interpretiert und Behandlungsspielräume erweitert werden können: durch bessere Kooperation verschiedener Disziplinen, Formen der übergeordneten Organisation der Substitutionsbehandlung, praxisbezogene Modalitäten der Vergabe oder die Entwicklung von Kontroll- und Qualitätskriterien.
http://www.lambertus.de/de/shop-details/beispiele-guter-praxis-in-der-substitutionsbehandlung,1023.html
Wir verlosen 3 Exemplare unter all jenen, die uns ihr Interesse bis zum 13. März 2014 per Postkarte mitteilen (Stichwort: Praxis Substitution). Bitte adressieren Sie an DHS e.V., Postfach 1369, 59003 Hamm


Oliva, Walter-Hamann: Suchthilfe in Netzwerken. Praxishandbuch zu Strategie und Kooperation

Aktuelle sozialrechtliche Entwicklungen und veränderte strukturelle Rahmenbedingungen erfordern eine strategische Ausrichtung der Suchthilfe, die über einrichtungsbezogene Perspektiven hinausgeht. Viele, wie z.B. die sozialräumliche und kultursensible Gestaltung unserer Arbeit, sind nur mit tragfähigen Kooperationen realisierbar, mit der Entwicklung gemeinsamer Ziele und der Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. Kooperation, Koordination und Vernetzung müssen sich dabei daran messen lassen, welchen Beitrag sie dazu leisten, die Hilfen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Das Praxishandbuch will Träger und Mitarbeiter/-innen der Suchthilfe darin unterstützen, tragfähige Kooperationsstrukturen zu entwickeln.
http://www.lambertus.de/de/shop-details/suchthilfe-in-netzwerken,1091.html
Wir verlosen 5 Exemplare unter all jenen, die uns ihr Interesse bis zum 14. März 2014 per Postkarte mitteilen (Stichwort: Netzwerke). Bitte adressieren Sie an DHS e.V., Postfach 1369, 59003 Hamm


Die ausgelobten Bände „Nowak: Soziologie in der Sozialen Arbeit" gingen an Petra Kliegel (Regensburg), Manuela Kuschel (Buchholz) und Heike Wissink (Velbert). Die Bände "Nolte: Essstörungen" gingen an Karin Keller (Gummersbach), Susanne Kellner (Kassel) und Petra Mann (Ottenhofen). Der Band "Entdeckung der Currywurst" ging an Corinna Raack (Kleinmachnow).
Herzlichen Glückwunsch!


Eine wunderbare, glückliche Zeit wünscht Ihnen
Ihr Dr. Raphael Gaßmann
Geschäftsführer

 

 

 
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