AVerCa - Aufbau einer effektiven Versorgungsstruktur zur Früherkennung und Frühintervention jugendlichen Cannabismissbrauchs

Vor dem Hintergrund eines weit verbreiteten jugendlichen Cannabiskonsums haben die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und die LWL-Koordinationsstelle Sucht  (LWL-KS) das Gemeinschaftsprojekt „AVerCa - Aufbau einer effektiven Versorgungsstruktur zur Früherkennung und Frühintervention jugendlichen Cannabismissbrauchs“ entwickelt, um die ambulante Suchtkrankenhilfe bezüglich dieser Klientel (weiter) zu qualifizieren. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

Suchthilfeeinrichtungen stehen vor der Herausforderung, Jugendlichen mit Cannabisproblemen und deren Angehörigen effektiv und effizient zur Seite zu stehen. Viele Suchthilfeeinrichtungen begegnen ihnen bereits mit guten Ideen und Konzepten. Im Projekt AVerCa werden diese „Best-Practice“-Angebote für alle Fachkräfte und Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe bereitgestellt. Ziel des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projektes ist es, die Hilfeangebote für jugendliche Cannabiskonsumenten und Cannabiskonsumentinnen und deren Angehörige flächendeckend und dauerhaft zu verbessern.

Unter dem Leitgedanken „Von der Praxis - für die Praxis“ wurden zwei Module erarbeitet:

1.         Toolbox

In einer Toolbox wurden bereits in der Suchthilfepraxis erarbeitete Methoden und Instrumente gesammelt und zur Verfügung gestellt. Diese sollen den Zugang zu und die Arbeit mit jungen Cannabiskonsument/-innen erleichtern. Erfahrungen, Hinweise und Handlungsvorschläge auf Basis der 2007 vom LWL in Auftrag gegebenen Expertise „Leitet Herunterladen der Datei einZugang zu jungen Cannabiskonsumenten/-innen“ sind hier kriterienbezogen gebündelt. Träger, Einrichtungen und Fachkräfte können so die Arbeitsplattform zum Aufbau bzw. zur Weiterentwicklung von Angeboten für jugendliche Cannabiskonsumenten/-innen nutzen. Das Jahr 2009 wurde genutzt, das Projekt sowohl auf regionalen Veranstaltungen (sog. „Cannabis-Talks“) als auch auf diversen Fachkongressen der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

2.         Elternexpertise

Es wurde untersucht, welche Angebote existieren und welche Programme gerade die Eltern jugendlicher Cannabiskonsumenten/-innen gut erreichen. Die Untersuchung bezog sich auf selektiv-präventive Angebote, die im Interesse der Nachvollziehbarkeit und Replizierbarkeit auf manualisierten Konzepten basieren (Leitet Herunterladen der Datei einElternexpertise). Mit Hilfe dieser methodischen Vorgehensweise und Eingrenzung wurde die Annahme bestätigt, dass nur punktuell Interventions- und Unterstützungskonzepte für Eltern auffällig gewordener junger Cannabiskonsumenten/-innen bestehen. Diese Ergebnisse gaben den Anstoß für das von DHS und LWL-Koordinationsstelle Sucht entwickelte Bundesprojekt „Öffnet internen Link im aktuellen FensterEltern.aktiv - Pro-aktive Elternarbeit in der ambulanten Suchthilfe“.

 Laufzeit

1. März 2008 – 31. Dezember 2009

 Ansprechpartnerin

Christina Rummel
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Westenwall 4 - 59063 Hamm (Westf.)
Tel.: +49 2381 9015-24 - Fax: +49 2381 9015-30
rummel@dhs.de

Dokumente

Leitet Herunterladen der Datei einAbschlussbericht „Bestandsaufnahme der Angebote für Eltern junger Cannabiskonsumenten/-innen“

Präsentationen der Cannabis-Talks

Auf regionalen Fortbildungsveranstaltungen („Cannabis-Talks“) wurde AVerCa im Praxisfeld bekannt gemacht.

AVerCa - Vorstellung des Projekts. Rahmen, Ziele und Module (Christina Rummel)
Leitet Herunterladen der Datei einAVerCa

CANDIS - gezielte modulare Therapie cannabisbezogener Störungen (Dr. Claudia Schüngel, LWL-KLinik Münster)
Leitet Herunterladen der Datei einCANDIS - Münster

Cannabisambulanz in Essen - ein Modellprojekt (Prof. Dr. med. Udo Bonnet, Rheinische Kliniken Essen)
Leitet Herunterladen der Datei einCannabisambulanz Essen

Cannabisberatung der Stadtmission Kiel (Katrin Lammers, Suchthilfe der Stadtmission Kiel)
Leitet Herunterladen der Datei einCannabisberatung Kiel

Bekifft in der Schule / Kiffende Kids (Andrea Rodiek, BSB Hamburg, SuchtpräventionsZentrum)
Leitet Herunterladen der Datei einBekifft in der Schule

Das Netzwerk Nordschwarzwald (Heiderose Nestle-Röhm, Michael Bertling, Manfred Mathiske, Ralf Dias da Costa, Gabriele Pfeifer, Dr. Sabine Reimann)
Leitet Herunterladen der Datei einNetzwerk Cannabis Nordschwarzwald

Chill-Out-Gruppe für Cannabiskonsumenten (Sabine Schultz, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention Rose 12, Oldenburg)
Leitet Herunterladen der Datei einChill-Out-Gruppe Oldenburg

PePe - Cannabisprävention von Schülern für Schüler (Svenja Richter, Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein)
Leitet Herunterladen der Datei einPePe

StACK - Stationäres Abstinenztraining für Cannabiskonsumenten (Ulrich Claussen, TE Auf der Lenzwiese, Höchst-Hassenroth)
Leitet Herunterladen der Datei einStACK

Realize it-xtra (Peter Eichin, Villa Schöpflin gGmbH, Lörrach)
Leitet Herunterladen der Datei einRealize it-xtra

Ambulante Beratungs- und Behandlungsansätze bei Cannabisstörungen (Sven Frisch, Fachambulanz für Suchtkranke, München)
Leitet Herunterladen der Datei einCariflex, CANDIS und CANDIS_G - München

Enterprise3.0 TRICK - Beratung und Kommunikation zu Trenddrogen (Sarah Pötter, mudra, Nürnberg)
Leitet Herunterladen der Datei einEnterprise3.0 TRICK

 

Externe Links

CANDIS Projekt
http://www.candis-projekt.de/

FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten
http://www.lwl-fred.de/de/

HaLT - Hart am Limit
http://www.halt.de/

LWL Koordinationsstelle Sucht
https://www.lwl-ks.de/de/

MOVE - Motivierende Kurzintervention
https://www.ginko-stiftung.de/move/default.aspx

Peer-Projekt an Fahrschulen
http://www.peer-projekt.de/

Projekt Realize it
https://www.realize-it.org/

Quit the shit
https://www.quit-the-shit.net

Stark statt breit - Unterstützung für Eltern
http://www.stark-statt-breit.de

 

Einrichtungen

Unter www.suchthilfeverzeichnis.de haben Sie die Möglichkeit nach Einrichtungen für Cannabiskonsumierende zu suchen.

Förderverein der DHS

In den vergangenen Jahren hat sich der Förderverein auf vielfältige Weise für die Ziele und Aufgaben der DHS engagiert.

zur Homepage des Fördervereins

Sucht und Drogen Hotline

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