Building Capacity

BUILDING CAPACITY
Implementierung einer koordinierten Alkoholpolitik in der Europäischen Union und in Deutschland

Anknüpfend an das Projekt "Bridging the Gap" fördert die Europäische Kommission im Rahmen von "Building Capacity" die Weiterentwicklung und Implementierung von Alkoholpolitik in Europa sowie die Schaffung funktionsfähiger Netzwerke in den Mitgliedsländern.

Ziele

1. Unterstützung der EU Kommission und der Mitgliedsländer bei der Umsetzung der 2006 formulierten Alkoholstrategie mit den Schwerpunkten: Förderung von Wirksamkeitsnachweisen auf EU Ebene, Information, Aufklärung und Bewusstseinsbildung, Schutz vor Kindern, Jugendlichen und des Kindes im Mutterleib, Alkohol im Straßenverkehr sowie Vorbeugung alkoholbedingter Schädigungen bei Erwachsenen.

2. Die Einbindung weiterer Sektoren, Institutionen und Organisationen, wie z. B. Organisationen des Verbraucherschutzes, der Gesundheitsförderung oder Jugendorganisationen, in das Engagement für einen umfassenden Ansatz der Alkoholpolitik.

Die führende Rolle bei "Building Capacity" hat das Gesundheitsministerum von Slowenien übernommen, in Zusammenarbeit mit dem nationalen slowenischen Institut für Öffentliche Gesundheit. Darüber hinaus werden Partner aus 25 Mitgliedsländern sowie aus Island, Norwegen, der Türkei und der Schweiz teilnehmen. Projektzeitraum ist Mai 2007 bis April 2010.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen erfüllt innerhalb des Gesamtprojektes zwei Aufgaben. Sie leitet den internationalen Arbeitsbereich "Netzwerkarbeit" und ist nationaler Kooperationspartner.

Kooperationspartner:
externer Link in ein neues BrowserfensterAssembly of European Regions
externer Link in ein neues BrowserfensterEuropean Public Health Alliance
externer Link in ein neues BrowserfensterUniversity of Bergen


Umsetzung

Das Projekt wird in verschiedenen Arbeitsbereichen durchgeführt, deren Teilziele einen Beitrag zur Umsetzung des Projektes darstellen. So werden von unterschiedlichen Projektpartnern Aufgaben übernommen, um beispielsweise Konferenzen durchzuführen, Factsheets zu veröffentlichen, eine Internetdatenbank zu Alkoholpolitik und -prävention zu erstellen und zu pflegen, Untersuchungen zu alkoholbezogenen Themen durchzuführen, Multipliktorenschulungen zu organisieren und durchzuführen, Alkoholpolitische Maßnahmen auf regionaler und kommunaler Ebene zu unterstützen u. a.

Die Internetseite des Projektes wird von dem englischen Projektpartner "Institute of Alcohol Studies" gepflegt.
externer Link in ein neues BrowserfensterBuilding Capacity Project

Dort sind weitergehende Informationen zu dem Projekt und Ergebnisse und Materialien der Arbeitspakete abrufbar. Zur Unterstützung einer effektiven Alkoholpolitik werden beispielsweise Faktenblätter mit Hintergrundinformationen und Spezialwissen sowie Wirkungsanalysen verschiedener alkoholpolitischer Strategien auf Wirtschaft und Gesundheit bereitgestellt.
downloadAlcohol: Cancer
downloadAlcohol: Drinking environments
downloadAlcohol: Education
downloadAlcohol: Health care advice
downloadAlcohol: Labelling
downloadAlcohol: Marketing
downloadAlcohol: Pregnancy


Aktivitäten der DHS

Arbeitsbereich WP4: Vernetzung

Die Hauptaufgabe des WP4 ist es, die Netzwerkarbeit zwischen den Beteiligten zu fördern und ein breites Spektrum von Partnern in die Arbeit mit einzubeziehen. Hierzu gehört z. B. die Unterstützung von nationalen Konferenzen zu Alkoholpolitik in Bulgarien, Griechenland und Ungarn im Rahmen von "country visits" und der Konferenz "Reducing the harm causend by alcohol: A co-ordinated European response" der Royal College of Physicians in London.
externer Link in ein neues BrowserfensterCountry Visit: Sofia, Bulgarien
externer Link in ein neues BrowserfensterCountry Visit: Thessaloniki, Griechenland
externer Link in ein neues BrowserfensterCountry Visit: Budapest, Ungarn
externer Link in ein neues BrowserfensterKonferenz "Reducing the harm caused by alcohol: A co-ordinated European response"

Nationale Partnerarbeit

Die Nationale Partnerarbeit zielt darauf ab, den Transfer der Projekt- und Diskussionsergebnisse von der europäischen Ebene zu den nationalen Zielgruppen zu leisten und umgekehrt wichtige Beiträge von nationaler Seite in das "Building Capacity" einzubringen. Hierfür wurden unterschiedliche Aktivitäten durchgeführt, wie z.B. die Erstellung von Factsheets zum Thema Alkohol in Deutschland, Vorträgen und der Unterstützung von Konferenzen oder der Erarbeitung des "DHS Aktionsplan Alkohol 2008".
Informationsmaterial: DHS Factsheets
Aktionsplan Alkohol der DHS 2008

Ansprechpartner/in

Peter Raiser
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Westenwall 4
59065 Hamm
Tel.: +40 2381 9015-21
Fax: +49 2381 9015-30
e-Mailraiser@dhs.de

Förderverein der DHS

In den vergangenen Jahren hat sich der Förderverein auf vielfältige Weise für die Ziele und Aufgaben der DHS engagiert.

zur Homepage des Fördervereins

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