EWA - European Workplace and Alcohol

EWA - European Workplace and Alcohol – Nationale Partnerarbeit 

Das europäische Projekt “European Workplace and Alcohol” wird durch die Europäische Kommission co-finanziert und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. beteiligt sich als nationaler Partner, finanziert durch das Bundesministerium für Gesundheit, an den Projektmaßnahmen.

Ziel des Vorhabens „European Workplace and Alcohol – Nationale Partnerarbeit“ ist es, bestehende Strategien betrieblicher Suchtprävention zu untersuchen und Strategien zu entwickeln, die im betrieblichen Kontext eine Veränderung des individuellen Verhaltens und des Unternehmensklimas hinsichtlich des Alkoholkonsums bewirken. Das Projekt wird in Kooperation mit den EWA-Projektpartnern sowie Unternehmen durchgeführt.

Hierfür werden in zwölf europäischen Ländern zunächst Beispiele guter Praxis erhoben (Case Studies) und daraus ein Maßnahmenkatalog erstellt. Dieser wird in einer Pilotphase in den zwölf Ländern in jeweils fünf Unternehmen in der Praxis hinsichtlich seiner Wirksamkeit untersucht. Die Pilotphase wird wissenschaftlich begleitet.

Die DHS ist nationaler Counterpart des EWA-Projektes in Deutschland. Die umfangreichen Erfahrungen und Erfolge Deutschlands im Themenfeld der betrieblichen Suchtprävention, aber auch die Wissensbasis um erfolgreiche Strategien sollen im internationalen Austausch Berücksichtigung in dem Forschungsprojekt finden, ebenso wie neue Erkenntnisse und Praxiserfahrungen aus dem europäischen Ausland in Deutschland nutzbar gemacht werden sollen.  

Nationale Aktivitäten

Die DHS wirkt im Rahmen der nationalen Partnerarbeit mit an

- der Forschungsarbeit des EWA-Projektes (Case-Studies zur vergleichenden Untersuchung wirksamer Programme betriebliche Suchtprävention im kultur- und länderübergreifenden Kontext) mit, sowie

- der Erforschung der im Projekt identifizierten „Modellmaßnahmen“ in der Praxis und Untersuchung ihrer Wirksamkeit,

- der Nutzbarmachung der Projektziele in Deutschland durch die Übersetzung der Produkte für den nationalen Gebrauch in die deutsche Sprache und Verbreitung über die DHS.  

Laufzeit

01. Oktober 2011 – 31. Dezember 2013  

Ansprechpartnerin

Christina Rummel
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Westenwall 4
59063 Hamm (Westf.)
Tel.: +49 2381 9015-24
Fax: +49 2381 9015-30
e-Mailrummel@dhs.de

European Workplace and Alcohol

Förderverein der DHS

In den vergangenen Jahren hat sich der Förderverein auf vielfältige Weise für die Ziele und Aufgaben der DHS engagiert.

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