Tabak

Tabakentwöhnung und Selbsthilfe - eine Bedarfsanalyse

Rauchen ist eines der größten gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung in Deutschland. Jährlich sterben 110.00 bis 140.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums. Davon betroffen sind auch Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Erkrankungen organisiert haben. Ihnen gilt in diesem Projekt die ganze Aufmerksamkeit. So gelang es der DHS e.V. in Kooperation mit dem BKK Bundesverband und Verbänden der Selbsthilfe, eine Bedarfsanalyse zum Thema Tabakentwöhnung in der Selbsthilfe durchzuführen.

 Ziel der Bedarfsanalyse war es festzustellen, inwieweit sich rauchende Mitglieder der Selbsthilfegruppen für Maßnahmen zur Tabakentwöhnung in der Selbsthilfe interessieren. Zusätzlich wurden Informationen über den Tabakkonsum, eigene Rauchstoppversuche und die dabei eingesetzten Methoden gewonnen. Darüber hinaus wurden Tabakentwöhnungsexperten und Verbandsvertreterinnen und -vertreter zum Thema ausführlich interviewt.

In Deutschland gibt es keine vergleichbare Studie. Die Ergebnisse sind somit einzigartig und stellen deutlich den Bedarf an Maßnahmen zur Tabakentwöhnung heraus. Neben den gewonnenen Erkenntnissen hat die Untersuchung in den Selbsthilfegruppen zur weiteren Sensibilisierung zum Thema Tabakabhängigkeit und Tabakentwöhnung beigetragen. Insbesondere die Suchtselbsthilfe setzt sich zunehmend damit auseinander.

Einen ausführlichen Ergebnisbericht können Sie kostenlos als PDF-Datei herunterladen.
Eine Zusammenfassung wesentlicher Ergebnisse finden Sie auf dem Poster, das Sie sich zusätzlich herunterladen können.

Abschlussbericht "Tabakentwöhnung und Selbsthilfe: Eine Bedarfsanalyse"
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Poster
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Basierend auf den Ergebnissen der Studie, entwickelte der BKK Bundesverband ein Manual für Selbsthilfegruppen zur Motivation zum Rauchstopp. Der Leitfaden behandelt unterschiedliche Themen zum Rauchen, wie z.B.: Wie wirkt Nikotin? Welches Selbstbild haben Raucher? Was bringt das Nichtrauchen? Die Evaluation des Programms fiel positiv aus und bewies, dass das Programm Raucher zum Rauchstopp motivieren kann. Außerdem ist auch in anderen Gruppen, z.B. Schulklassen, einsetzbar. Der Leitfaden kann entweder direkt herunter geladen werden oder beim BKK Bundesverband bestellt werden.

Leitfaden "Rauchen oder nicht rauchen?"
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Ansprechpartner/-in:

Gabriele Bartsch
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
E-Mail: e-Mailbartsch@dhs.de

 

Wir bedanken uns besonders bei folgenden Selbsthilfegruppen

Blaues Kreuz in Deutschland e.V., Blaues Kreuz in der ev. Kirche e.V., Freundeskreise Bundesverband e.V., Guttempler in Deutschland e.V., Kreuzbund e.V., Bundesverband Prostata Selbsthilfe e.V., Deutsche Ilco e.V., Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe (DLH) e.V., Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V., Arterielle Verschlusskrankheit - Selbsthilfegruppe Bundesverband e.V., Deutscher Diabetiker Bund e.V., Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) e.V.

 

 

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