Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

FASE

FASE – Focus on Alcohol Safe Environment


Das Projekt FASE geht zurück auf einen im Jahr 2007 von der Europäischen Kommission im Prioritätsbereich „Gesundheitsdeterminanten“ erstellten Arbeitsplan. Dieser sieht im Rahmen der Aktivitäten zur „Unterstützung der Schlüsselstrategien der Europäischen Union gegen Suchtmittel“ die Sammlung einer breiten Anzahl an Best Practice – Beispielen vor. Für das Projekt FASE sind dies die Bereiche:
• Strategien am Arbeitsplatz zur Reduzierung des schädlichen und gefährlichen Alkoholkonsums für die Wirtschaft
• Sammlung, Evaluation und Vernetzung von gemeinde-orientierten Strategien und Interventionsprogrammen zur Herstellung sicherer Trinkumgebungen bei Alkoholkonsum
• Maßnahmen im Bereich (Alkohol-) Werbung, Selbstregulation und Überwachung (Monitoring).

FASE lässt sich in etwa übersetzen mit „Die Schaffung sicherer Trinkumgebungen in den Mittelpunkt stellen“. Innerhalb des Gesamtprojektes wird die DHS den Arbeitsbereich „Alkoholprävention am Arbeitsplatz“ übernehmen.

Das Kooperationsprojekt FASE wird von der Europäischen Kommission gefördert. In Deutschland unterstützt die Barmer Ersatzkasse das Projekt finanziell.
Hauptkooperationspartner sind die „National Foundation for Alcohol Prevention, STAP“ (Niederlande), die „Liverpool John Moores University, LJMU“ (Großbritannien) und die „Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)“. Weitere assoziierte Partner sind die Universität Bergen, UiB (Norwegen) und das dänische Alkohol Netzwerk. Die Projektleitung liegt bei STAP. Als weitere „Collaborating Partner“ sind u.a. das European Alcohol Policy Network zu nennen.

Das konkrete Ziel des DHS-Arbeitspakets ist es, im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung / Prävention einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Auswirkungen von schädlichem und riskantem Alkoholkonsum am Arbeitsplatz zu leisten. Im Rahmen des Projektes ist folgende Vorgehensweise geplant:

1. Stichwortrecherche u.a. zu Alkoholkonsum während der Arbeitszeit, alkoholverursachte Fehlzeiten, verminderte Arbeitsleistung sowie Alkohol und Arbeitslosigkeit  Erstellung eines systematischen Überblicks über relevante internationale Literatur zum Thema
2. Entwicklung eines Fragebogens für Kooperationspartner zur Strukturerfassung der Situation in den beteiligten Ländern
3. Zusammenstellung europäischer Best Practice – Beispiele, Richtlinien und Strukturen
4. Entwicklung von Empfehlungen für eine effektive (Sucht-) Prävention am Arbeitsplatz auf Basis der gesammelten evidenz-basierten Interventionen am Arbeitsplatz.

Laufzeit: 01. 05. 2008 – 30.04. 2010 (24 Monate)

Ansprechpartner:
Armin Koeppe
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), Hamm
Westenwall 4
D- 59065 Hamm (Westf.)
Tel. +49 (0)2381 9015-23
Fax +49 (0)2381 9015-30
koeppe@dhs.de




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