Aktionstag Suchtberatung: Kommunal wertvoll! am 4. November

Suchtberatungsstellen beraten, behandeln und begleiten, unterstützen und stabilisieren abhängigkeitskranke Menschen und ihre Angehörige in Krisen sowie dauerhaft herausfordernden Lebenssituationen. Sie bieten eine unverzichtbare Hilfe für ihre Klientinnen und Klienten, retten Leben und leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Dies spiegelt sich allerdings keinesfalls in einer auskömmlichen Finanzierung dieses Angebots wider – im Gegenteil: Angesichts klammer kommunaler Kassen stehen Suchtberatungen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Die ohnehin prekäre finanzielle Ausgestaltung wird durch die Corona-Pandemie zusätzlich verschärft.

Suchtberatung braucht eine stabile, kostendeckende und verlässliche Finanzierung! Sie ist systemrelevant und trägt nachweislich dazu bei, die Chronifizierung und Folgekosten von Abhängigkeitserkrankungen zu verringern!

Der Aktionstag Suchtberatung findet bundesweit erstmalig am 4. November 2020 mit dem Motto „Kommunal wertvoll!“ unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung statt. Ziel ist es, Suchtberatungsstellen und Politik in den Kommunen miteinander in einen Dialog zu bringen. Dabei soll vor Ort auf die Dringlichkeit der (Weiter-)Finanzierung und die Zukunftssicherung der Suchtberatungsstellen aufmerksam gemacht werden. Weitere Informationen folgen.

Das Logo des Aktionstages können Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier downloaden.

 

 

Unabhängig im Alter

Ein Arbeitsschwerpunktjahr der DHS ist die Problematik von „Missbrauch und Abhängigkeit im Alter“. Hauptziel ist es, suchtmittelkonsumierenden Frauen und Männern im höheren und hohen Lebensalter, den Zugang zu fachgerechter Beratung und Behandlung zu erleichtern. Die weitgehende Ausklammerung des Themas in Öffentlichkeit, Medien, Politik, Wissenschaft und Forschung muss aufgehoben werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.unabhaengig-im-alter.de

 

 

4-K-Kampagne

Ziel der gemeinsamen Aufklärungskampagne von BARMER GEK, Bundesärztekammer (BÄK) und Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist es, Patienten, Ärzte und Apotheker über die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu informieren.

Kampagnenmaterial
downloadPatientenfaltblatt
downloadLeitfaden für Ärzte
downloadManual zum Leitfaden

Pressemeldungen für die Pressearbeit
downloadGemeinsame Pressemeldung von BARMER GEK, BÄK, DHS
downloadPressemeldung für Patienten
downloadPressemeldung für Fachpresse Mediziner
downloadPressemeldung für Fachpresse Apotheker

Interviews
downloadProf. Dr. Glaeske „Sucht auf Privatrezept“
downloadDr. Holzbach „Benzodiazepine machen schneller abhängig als Alkohol“

Hintergrundinformationen
downloadBenzodiazepine und -Agonisten nach Halbwertszeit
downloadBenzodiazepine und Benzodiazepin-Agonisten: Die Wirkstoffe und Medikamente in alphabetischer Reihenfolge

Bundesärztekammer (2007)

in Zusammenarbeit mit der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
„Medikamente – schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit“
Leitfaden für die ärztliche Praxis
http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/LeitfadenMedAbhaengigkeit.pdf

Bundesärztekammer (2007)
„Hinweise zur Behandlung von Patienten mit schädlichem Medikamentengebrauch oder Medikamentenabhängigkeit“
http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/MedikamentenabhaengigkeitMerkblatt.pdf

LWL-Klinik Lippstadt, Abt. Suchtmedizin
„Lippstädter Benzo-Check (LBC)“
https://www.lwl.org/klinik_warstein_bilder/global/flyer-shop/10079.pdf