| Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist wieder so weit: Das DHS Jahrbuch SUCHT 2026 ist erschienen! Freuen Sie sich auf eine interessante und aufschlussreiche Lektüre: Wissenschaftsbasierte Zahlen, Daten und Fakten, fundierte Analysen und Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft. „Sucht betrifft uns alle – und ist weiter verbreitet, als viele denken. Das DHS Jahrbuch Sucht 2026 belegt: Die Folgen von Abhängigkeitserkrankungen spüren wir in allen gesellschaftlichen Bereichen. Deshalb ist jetzt politisches Handeln dringend erforderlich. Notwendig ist eine übergreifende Strategie, in der gesundheits-, wie sozial- und wirtschaftspolitisch gedacht wird. Suchtpolitik muss evidenzbasiert und frei von Ideologien sein. Für die Entstigmatisierung von Suchterkrankungen brauchen wir starke Allianzen: Politik, Zivilgesellschaft und Fachleute müssen an einem Strang ziehen – für bessere Gesundheit und weniger Belastung der Gesellschaft“, betont DHS Geschäftsführer Dr. Peter Raiser. An einem Strang ziehen auch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Suchthilfe, Medizin, Psychologie, Sozialer Arbeit und Ökonomie, die unter Federführung der DHS im März 2026 ein Positionspapier zur Alkoholprävention vorgelegt haben. Das breite Bündnis aus insgesamt 26 Fachorganisationen warnt vor den schwerwiegenden gesundheitlichen und sozialen Folgen des Alkoholkonsums in Deutschland. Die Fachleute betonen, dass Alkohol nicht nur zahlreiche Krankheiten verursacht, sondern auch hohe gesellschaftliche Kosten mit sich bringt. Sie fordern, präventive Gesundheitsangebote flächendeckend auszubauen und dabei besonders auf die Gestaltung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen zu setzen. Dazu zählen die Einschränkung der Alkoholverfügbarkeit, höhere Preise für alkoholische Getränke sowie ein Verbot von Alkoholwerbung. Diese Maßnahmen orientieren sich an den international anerkannten SAFER-Strategien der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Kritisch merken die Autor:innen an, dass Deutschland die Chance auf wirksame Prävention seit Jahrzehnten verpasst – obwohl wissenschaftlich belegt ist, dass gezielte Maßnahmen Leid verhindern und die Lebensqualität steigern können. Das Positionspapier unterstreicht die Notwendigkeit eines starken Präventionsnetzwerks, auch über nationale Grenzen hinweg. Netzwerken in Sachen Alkoholprävention können Sie auch im Rahmen der 10. Aktionswoche Alkohol 2026! Das Herz der bundesweiten Präventionskampagne sind engagierte Freiwillige, die während des Aktionszeitraums vom 13.-21. Juni 2026 eigene Aktionen und Veranstaltungen vor Ort oder online auf die Beine stellen. Wir unterstützen alle angemeldeten Veranstaltenden mit kostenlosen Informationsmaterialien, Logos, Postern und Give-aways. Um sich als Veranstaltende an der Aktionswoche Alkohol zu beteiligen, müssen Sie das Rad nicht neu erfinden. Wir haben für Sie etliche Ideen für unterschiedliche Veranstaltungsformate zusammengetragen. Mit nur wenigen Klicks melden Sie Ihre eigene Aktion auf aktionswoche-alkohol.de im Seitenbereich „Für Veranstaltende“ an. Die Bestellung der Aktionsmaterialien und Give-aways ist jetzt freigeschaltet! Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind – unter dem diesjährigen Motto: „Entdecke, wie viel mehr in dir steckt – mit weniger oder ganz ohne Alkohol". Viel Interessantes zu entdecken gibt es im Herbst dann auch bei der 65. DHS Fachkonferenz SUCHT: Drogenkonsum im öffentlichen Raum macht Abhängigkeitserkrankungen immer sichtbarer – während neue digitale und verborgene Abhängigkeiten den „Treatment Gap“ vergrößern. Die 65. DHS Fachkonferenz SUCHT vom 27. bis 28. Oktober 2026 in Essen widmet sich diesem Spannungsfeld unter dem Titel „Öffentlicher Raum und verborgene Welten“. Die Tagung sucht nach Lösungen für die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Suchthilfe. Weitere Informationen zum Programm finden Sie demnächst auf dhs-fachkonferenz.de. Wir wünschen Ihnen fröhliche Frühlingstage! Ihr Team der DHS Geschäftsstelle
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Der DHS Newsletter 3-2026 informiert Sie über folgende Themen: Aus der DHS - DHS Bibliothek: Neues Serviceangebot
- DHS Jahrbuch SUCHT 2026 online verfügbar
- DHS: Bündnis aus 26 Fachorganisationen fordert besseren Schutz der Bevölkerung vor Schäden durch Alkohol
Prävention - Aktionswoche Alkohol 2026: Gute Gründe fürs Mitmachen – jetzt eigene Veranstaltung anmelden und Materialien kostenfrei bestellen!
- BVPG: Forderungspapier zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung
- LWL-KS: Call for Poster
- IFT-Nord: Rauchfrei im Mai 2026 – der Mitmachmonat für den Rauchstopp
- WHO: Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2026
- LK Glücksspielsucht & Medienabhängigkeit: Aktionstag Glücksspielsucht 2026
- Bundeszahnärztekammer: Stellungnahme „Rauchen und Mundgesundheit“
Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe - FAGS: 37. Fachtagung auf YouTube
- NEWS Projekt – Warnmeldung: Falschdeklarationen von Medikamenten & Prodrugs
- BAG-Landesjugendämter: Arbeitshilfe zur Umsetzung von Frühintervention nach § 7 KCanG
- Bayerisches Landeskriminalamt – Warnmeldung: Todesfälle & Intoxikationen nach Konsum von Vapes mit synthetischen Opioiden
- Suchthilfe in Hamburg: Vier wichtige Serviceportale in neuem Design
- NA: Deutschlandtreffen an Pfingsten
- NACOA: Online-Salon – Selbsthilfe
Aus der Forschung - Projekt SuWoKo: Manual „Hand in Hand“ veröffentlicht
- EKOCAN: Zweiter Zwischenbericht
- IFT: ESA-Survey „Tabellenband Alkohol“
- IFT: Trendspotter Update Synthetische Opioide
- ISD: Glücksspiel-Survey 2025
- KatHo NRW: Ansätze einer vätersensiblen Suchthilfe
- Villa Schöpflin: Programm freii zur Prävention von Internetnutzungsstörungen
- TH Nürnberg: Abschlusstagung Forschungssprojekt EviDriN
- Hochschule Koblenz: Neue Folge im Podcast „Quo vadis… Soziale Arbeit“
- bus.: Wolfram-Keup-Förderpreis 2026 verliehen
Veröffentlichungen - DHS: Neu aufgelegte App „Trinktagebuch“
- DHS: Abschlussbericht Digitale Brücken der Sucht-Selbsthilfe
- DHS: Broschüre „Cannabis Care Instructions“ in mehreren Sprachen
- DBDD: REITOX-Jahresbericht 2025 zur Situation illegaler Drogen in Deutschland
- DSHS: Kurzbericht II barrierefrei verfügbar
- Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit: Highlight Berichte 2025
- SuchtMagazin: Heft 1/2026 – Suchtfachpersonen im Fokus
- Konturen: Einblicke in die Versorgungspraxis
- Konturen: Wenn Gaming und Online-Pornografie problematisch werden
- BKD: BLAU 2/2026 – Einblick in die „Digitale Welt“
Veranstaltungen - 65. DHS Fachkonferenz SUCHT 2026 vom 27. bis 28. Oktober 2026 in Essen
- 15. Fachsymposium Fachverband Medienabhängigkeit vom 11. bis 12. Juni 2026
- 47. fdr+sucht+kongress am 16. und 17. Juni 2026 in Hannover
- 37. Kongress des FVS+ vom 17. bis 19. Juni 2026 in Münster
- Drei Jahre Hilfen im Netz am am 18. und 19. Juni 2026 – Online
- Deutscher Suchtkongress vom 21. bis 23. September 2026 in Hamburg
- 33. Fachtagung Management in der Suchthilfe vom 23. bis 24. September 2026 in Kassel
- 20. Wissenschaftliches Gespräch DG-Sucht vom 21. bis 23. Oktober 2026 in Leipzig
- DGPPN Kongress vom 25. bis 28. November 2026 in Berlin
- 24. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle am 2. und 3. Dezember 2026 – Call for Abstracts
Weiterbildungen - DGWS: Weiterbildung zum/zur Suchttherapeut:in
- DGWS: Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe
- COA.KOM: Fortbildungen für Fachkräfte
- LWL-KS: Weiterbildungen 2026
In der Presse - WDR: Sendung über Angehörige von Suchterkrankten
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Aus der DHS
| DHS Bibliothek: Neues Serviceangebot Die Serviceangebote der DHS Bibliothek wurden jetzt erweitert: Bei den Ergebnissen in der Online-Recherche werden Links und DOI’s nun mit angezeigt, so dass direkt auf die Veröffentlichungen zugegriffen werden kann. Die DHS Bibliothek richtet sich an alle Interessierten, die sich persönlich oder beruflich zu Sucht- und Drogenthemen informieren, studieren oder weiterbilden möchten. Besonders Studierende und Wissenschaftler:innen aller Fachbereiche finden hier wertvolle Unterstützung für Seminar- und Abschlussarbeiten, Promotionen, Habilitationen sowie Forschungsprojekte. Individuelle Beratungen bei der Literatursuche, Ausleihen vor Ort oder per Post, kostenlose Literaturrecherchen sowie aktuelle Literaturverzeichnisse zählen zu den weiteren Serviceangeboten der öffentlich zugänglichen wissenschaftlichen Fachbibliothek. Der gesamte Bibliotheksbestand lässt sich bequem online recherchieren. Weitere Informationen zur DHS Bibliothek finden Sie auf unserer Website. DHS Jahrbuch SUCHT 2026 online verfügbar Das kürzlich veröffentlichte „DHS Jahrbuch SUCHT 2026“ berichtet über aktuelle Entwicklungen und Trends zum Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis, illegalen Drogen sowie zu Medikamentenabhängigkeit und Suchtverhalten in Deutschland. Es liefert wissenschaftsbasierte Zahlen, Daten und Fakten, fundierte Analysen und gibt Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft. Das jährlich im Frühjahr erscheinende Standardwerk ist als Open Access Publikation auf dhs.de kostenfrei verfügbar. Zentrale Ergebnisse fasst eine DHS Pressemitteilung zusammen – dabei liegt der Fokus auf dem Thema Alkohol. DHS: Bündnis aus 26 Fachorganisationen fordert besseren Schutz der Bevölkerung vor Schäden durch Alkohol Für bessere Maßnahmen im Bereich der Alkoholprävention setzt sich ein breites Bündnis unterschiedlichster Fachorganisationen aus den Bereichen Suchthilfe, Medizin, Psychologie, Sozialer Arbeit und Ökonomie unter Federführung der DHS ein. In einem Ende März 2026 veröffentlichten Positionspapier fordern die Fachleute, flächendeckend präventive Gesundheitsangebote neben der medizinischen, psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosozialen Versorgung zu etablieren. Dabei orientieren sie sich an international anerkannten Strategien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die unter dem Begriff SAFER zusammengefasst werden: Verfügbarkeit von Alkohol wirksam begrenzen – Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer konsequent ausbauen – Frühintervention und Behandlung stärken (Screening und Kurzinterventionen) – Alkoholmarketing einschränken oder verbieten – Preiserhöhungen durch Steuern und Mindestpreise umsetzen. Ziel ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern, die Lebenserwartung der gesamten Gesellschaft zu erhöhen und volkswirtschaftliche Kosten zu senken. Das Positionspapier „Erforderliche Maßnahmen zur Senkung der negativen Folgen des Alkoholkonsums“ steht auf dhs.de im Seitenbereich „Stellungnahmen“ zum Download bereit. Die DHS Pressemitteilung zum Positionspapier finden Sie hier.
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Prävention
| Aktionswoche Alkohol 2026: Gute Gründe fürs Mitmachen – jetzt eigene Veranstaltung anmelden und Materialien kostenfrei bestellen! „Entdecke, wie viel mehr in dir steckt – mit weniger oder ganz ohne Alkohol“. – Unter diesem Motto lädt die 10. Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Juni zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Alkohol & Alkoholkonsum“ ein. Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe, Arztpraxen, Kliniken und Apotheken, Betriebe, Unternehmen, Verwaltungen, Kommunen, Kirchen, Vereine und weitere interessierte Akteure sind herzlich eingeladen, die Präventionskampagne mit einer eigenen Veranstaltung – vor Ort oder online – lebendig zu machen. Alle angemeldeten Veranstalterinnen und Veranstalter können ab sofort die Aktionsmaterialien und Give-aways kostenlos über das Bestellformular auf aktionswoche-alkohol.de ordern. Die Aktionswoche Alkohol 2026 bietet sich zudem an, um interdisziplinäre Vernetzungen anzubahnen und bestehende Netzwerke zu intensivieren. Jede Aktion und jede Veranstaltung zählt! Es braucht keinen riesigen Aufwand, um etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Alles, was machbar ist – und sei die Aktion noch so klein – kann Großes bewirken. Die Anmeldung einer eigenen Veranstaltung ist mit ein paar Klicks rasch erledigt. Ist eine Aktion angemeldet, erscheint sie anschließend im online einsehbaren Terminkalender. Außerdem berechtigt die Anmeldung dazu, die kostenlosen Informationsmaterialien und Give-aways auf aktionswoche-alkohol.de zu ordern. Die Aktionswoche Alkohol stellt für die angemeldeten Veranstaltenden ein breites Portfolio an kostenlosen Informationsmaterialien und Give-aways bereit, das beispielsweise in Praxen, Kliniken, Beratungsstellen oder an Infoständen ausgelegt werden kann – als Gesprächsanlass und zur Information. Das Bestellformular ist seit Mitte April freigeschaltet. Federführend organisiert wird die Aktionswoche Alkohol von der DHS. Die DAK-Gesundheit und die DRV Bund fördern die Präventionskampagne finanziell. Schirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck. Zentrale Plattform zur Planung, Anmeldung und Teilnahme ist die Website www.aktionswoche-alkohol.de. News zur Aktionswoche Alkohol gibt es auch auf Instagram und auf Facebook @aktionswochealkohol. Für Fragen rund um die Aktionswoche Alkohol 2026 stehen die Projektmitarbeiter:innen gerne zur Verfügung: info[at]aktionswoche-alkohol.de. Infos und Anmeldung: www.aktionswoche-alkohol.de BVPG: Forderungspapier zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung Gemeinsam mit der Bundesärztekammer und dem Forum Gesundheitsziele der GVG e.V. hat die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) ein Forderungspapier zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung erarbeitet. Unter dem Titel „Gesundheit gestalten statt verwalten – Sofortmaßnahmen für Prävention und Gesundheitsförderung“ setzt die BVPG, zu deren Mitgliedern auch die DHS zählt, einen klaren Impuls für eine strukturelle Stärkung der Prävention und eine konsequentere gesundheitspolitische Ausrichtung. Im Mittelpunkt stehen zentrale Forderungen wie die stärkere Verankerung von Prävention in allen Politikfeldern sowie die konsequente Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen, insbesondere der WHO-„Best Buys“. Das Forderungspapier finden Sie auf der BVPG Website. LWL-KS: Call for Poster Im Rahmen der Jahrestagung der LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) am 23. Juni 2026 in Münster zum Thema „Normale KonsumKULTUR? Jugend, Rausch und die Kunst der Verantwortung“ ist – in inhaltlicher Anknüpfung an die Aktionswoche Alkohol 2026 – eine begleitende Poster-Ausstellung geplant. Unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser! Entdecke, wie viel mehr in dir steckt – mit weniger oder ganz ohne Alkohol“ können Sie Ihre gute Praxis sichtbar machen, den fachlichen Austausch anregen und neue Impulse für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen geben. Die LWL-KS lädt herzlich dazu ein, sich mit einem Poster an der Ausstellung zu beteiligen. Für weitere Informationen zur Poster-Ausstellung klicken Sie bitte auf diesen Link. Zum Programm der Jahrestagung der LWL-KS gelangen Sie HIER. IFT-Nord: Rauchfrei im Mai 2026 – der Mitmachmonat für den Rauchstopp Auch in diesem Jahr bietet „Rauchfrei im Mai“ einen guten Anlass, gemeinsam mit vielen anderen den Rauchstopp anzugehen. Raucherinnen und Raucher ab 18 Jahren, die regelmäßig Zigaretten, Tabak, E-Zigaretten oder Tabakerhitzer nutzen, können sich unter www.rauchfrei-im-mai.de anmelden. Wer im Mai erfolgreich rauchfrei wird, kann mit etwas Glück bis zu 1.000 Euro gewinnen. Begleitet werden die Teilnehmenden im April mit Empfehlungen zur Vorbereitung. Anschließend erhalten sie vom 1. bis zum 31. Mai 2026 täglich nützliche Tipps und motivierende Inspirationen als Unterstützung.Der bundesweite Mitmachmonat findet zum dritten Mal statt und wird gefördert vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und der Deutschen Krebshilfe. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord gGmbH, Kiel) übernimmt die Organisation. Für Fachleute, die in ihrer Arbeit auf „Rauchfrei im Mai“ aufmerksam machen und Menschen zum Rauchstopp motivieren möchten, stehen zahlreiche Materialien zum Download bereit. Poster und Postkarten können außerdem kostenfrei HIER bestellt werden.Bei Fragen und Anregungen steht das Rauchfrei im Mai-Team gerne zur Verfügung: rauchfrei-im-mai(at)ift-nord.de. Die Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich. WHO: Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2026 Am 31. Mai stellt die Weltgesundheitsorganisation WHO den Weltnichtrauchertag unter das Motto: “Unmasking the appeal – countering nicotine and tobacco addiction“. Die diesjährige Kampagne rückt in den Fokus, wie die Tabak- und Nikotinindustrie gezielt neue Produkte entwickelt und diese attraktiv vermarktet. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene sollen so als neue Kundschaft gewonnen werden. Gleichzeitig hält die Branche an der Produktion gesundheitsschädlicher Zigaretten fest und versucht weltweit, verschärfte Tabakpräventionsmaßnahmen zu behindern oder zu verwässern. LK Glücksspielsucht & Medienabhängigkeit: Aktionstag Glücksspielsucht 2026 Der bundesweite Aktionstag der Landeskoordinierungsstellen Glücksspielsucht findet in diesem Jahr am 30. September statt. Unter dem Motto: „Suchtmittel Glücksspiel. Massive Werbung – wenig Schutz!“ werden die Suchtberatungsstellen in den Bundesländern eine Vielzahl von Aktionen durchführen, um auf die Gefahren durch übermäßiges Glücksspiel hinzuweisen. Die omnipräsente und teils übermäßige Werbung für Glücksspielangebote und deren Normalisierungstendenz stehen dabei im Fokus des diesjährigen Aktionstags. Bundeszahnärztekammer: Stellungnahme „Rauchen und Mundgesundheit“ Im Januar 2026 hat die Bundeszahnärztekammer eine Stellungnahme zum Thema "Rauchen und Mundgesundheit" veröffentlicht. Darin wird u.a. die Forderung erhoben, auch mit Tabak verwandte Erzeugnisse wie E-Zigaretten oder Snus sowie tabakfreie Nikotinprodukte (einschließlich ENDS- und ENNDS-Geräte) zu regulieren (Warnhinweise, Altersbeschränkungen, neutrale Verpackungen). Als Grund verweisen die Expert:innen darauf, dass sie Gesundheitsrisiken für die Mundhöhle bergen und als Einstieg in das Tabakrauchen dienen können.
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Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe
| FAGS: 37. Fachtagung auf YouTube Auf dem YouTube Kanal des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V. (FAGS) wurden 14 Vorträge eingestellt, die auf der letzten wissenschaftlichen Fachtagung (4. bis 5. Dezember 2025) des Verbandes präsentiert wurden. NEWS Projekt – Warnmeldung: Falschdeklarationen von Medikamenten & Prodrugs Das National Early Warning System (NEWS) weist auf eine Warnmeldung aus der Schweiz hin. Demnach wurde beim Zürcher Drugchecking-Projekt eine in einem deutschen Online-Shop (Clearnet) gekaufte vermeintliche Xanax (Alprazolam) Tablette abgegeben. Die Tablette enthielt kein Alprazolam. Stattdessen wurden mehrere Nitazen-Derivate sowie geringe Mengen Oxycodon und Paracetamol nachgewiesen. Um welche Nitazene es sich exakt handelt, konnte bislang noch nicht abschließend festgestellt werden. Nitazene können jedoch eine mehr als 100-fach stärkere Wirkung haben als Heroin. Vom Konsum dieser Pillen wird dringendst abgeraten. Nach wie vor gilt: Bei auf dem Schwarzmarkt bzw. nicht über Apotheken bezogenen (vermeintlichen) Medikamenten oder Prodrugs kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Das Vergiftungsrisiko ist insgesamt als hoch einzuschätzen. Gefälschte Medikamente sind häufig optisch nicht von echten Medikamenten zu unterscheiden. Weitere Infos zum NEWS Projekt und aktuelle Warnmeldungen finden Sie auf der Website von mindzone.info. BAG-Landesjugendämter: Arbeitshilfe zur Umsetzung von Frühintervention nach § 7 KCanG Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat eine neue Arbeitshilfe zur Umsetzung der Frühintervention nach § 7 KCanG veröffentlicht. Sie richtet sich in erster Linie an Jugendämter und unterstützt Fachkräfte dabei, mit Cannabisauffälligkeiten bei Minderjährigen fachlich fundiert und praxisnah umzugehen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Aufgaben des Jugendamtes im Rahmen des § 7 KCanG. Die Arbeitshilfe beschreibt Schritt für Schritt, wie das Zusammenspiel von Polizei, Ordnungsbehörden, Sorgeberechtigten, Minderjährigen und Jugendamt ausgestaltet werden kann. Sie zeigt auf, wie eine Diagnostik des Konsumverhaltens und Gefährdungseinschätzung im Rahmen des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII erfolgen kann. Bayerisches Landeskriminalamt – Warnmeldung: Todesfälle & Intoxikationen nach Konsum von Vapes mit synthetischen Opioiden Laut einer im März 2026 veröffentlichten Warnmeldung des Bayerischen Landeskriminalamts haben sich in Bayern innerhalb weniger als einem Monat zwei Todesfälle sowie zwei Intoxikationen im Zusammenhang mit dem Konsum von Etodezitramid ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde Etodezitramid in all diesen Fällen per Vape und zusammen mit anderen Substanzen konsumiert. Bei Etodezitramid handelt es sich um ein neues synthetisches Opioid aus der Gruppe der Orphine. Der Konsum neuartiger Substanzen stellt erhebliche Gesundheitsrisiken dar. Insbesondere vom Konsum mit anderen – vor allem dämpfenden – Substanzen wird dringend abgeraten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Polizei Bayern. Suchthilfe in Hamburg: Vier wichtige Serviceportale in neuem Design Die digitalen Informations- und Unterstützungsangebote suchtberatung-hamburg.de, lina-net.de, www.suchtpraevention-fortbildung.de sowie www.fruehehilfen-hamburg.de von SUCHT.HAMBURG wurden umfassend überarbeitet, modernisiert und nutzerfreundlich neu strukturiert. Alle vier Portale erhielten ein frisches Design, verbesserte Navigationselemente und eine optimierte Darstellung für mobile Endgeräte. NA: Deutschlandtreffen an Pfingsten Jedes Jahr zu Pfingsten kommen Hunderte ehemals drogenabhängiger Menschen zusammen, um ihre Genesung zu feiern, sich gegenseitig Hoffnung zu geben und einander zu inspirieren. Das diesjährige Deutschlandtreffen von Narcotics Anonymous (NA) findet an Pfingsten, 22. bis 24. Mai 2026, in Marburg statt. Willkommen sind alle, die den Wunsch nach einem drogenfreien Leben haben – egal ob schon clean oder noch nicht. Auch Interessierte und Suchtfachleute sind herzlich willkommen. Weiterführende Informationen auf der Website von Narcotics Anonymous. NACOA: Online-Salon – Selbsthilfe Nacoa, die Interessenvertretung für Kinder aus Familien mit Suchtbelastung, bietet eine offene Online-Gruppe für Erwachsene Kinder aus Suchtfamilien und Fachkräfte an. Die nächsten Termine des auf Austausch und gegenseitige Unterstützung ausgerichteten Angebots finden am 03. Juni und 05. August 2026, jeweils um 18 Uhr statt. Weitere Infos auf www.nacoa.de.
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Aus der Forschung
| Projekt SuWoKo: Manual „Hand in Hand“ veröffentlicht Praxistipps für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Wohnungsnotfall- und Suchthilfe bietet das jetzt veröffentlichte Manual des Projekts SuWoKo. Das Kooperationsprojekt „Suchthilfe UND Wohnungsnotfallhilfe – zwei Hilfesysteme, eine gemeinsame Zielgruppe“ zwischen der DHS und der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) setzte an der Schnittstelle von Suchthilfe und Wohnungsnotfallhilfe an. Es zielte darauf ab, erfolgreiche Bedingungen für die Zusammenarbeit der beiden Hilfesysteme zu ermitteln und diese Erkenntnisse für Fachkräfte nutzbar zu machen. Unter dem Titel „Hand in Hand“ stellt das Manual unterschiedliche Formen von Kooperationen anschaulich dar. Es zeigt Gelingensfaktoren sowie Herausforderungen und illustriert diese an Beispielen guter Praxis. Das Projekt SuWoKo wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert. Weiterführende Informationen zum Projekt, zu den Partnern und Modellstandorten sowie die Evaluationsberichte sind auf der Projektwebsite verfügbar: www.sucht-und-wohnungsnotfallhilfe.de EKOCAN: Zweiter Zwischenbericht Das Forschungsprojekt „Evaluation des Konsumcannabisgesetzes“ (EKOCAN) untersucht die Auswirkungen der Teillegalisierung von Cannabis auf den Kinder- und Jugendschutz, den Gesundheitsschutz sowie die cannabisbezogene Kriminalität. Der am 1. April 2026 veröffentlichte zweite Zwischenbericht zeigt, dass sich die Teillegalisierung bislang nicht spürbar auf den Konsum von Cannabis ausgewirkt hat. Kritisch diskutiert wird jedoch die unzureichende Erreichung von Jugendlichen mit riskantem Konsum und die regelhafte Verschreibung von hochpotenten Medizinalcannabisblüten. Der Bericht ist abrufbar unter folgendem Link. IFT: ESA-Survey „Tabellenband Alkohol“ Der Tabellenband „Alkoholkonsum in Deutschland unter Erwachsenen (18 – 85 Jahre) nach Geschlecht und Alter im Jahr 2024“ des Epidemiologischen Suchtsurveys 2024 (ESA) liegt jetzt vor. Seit den 1980er Jahren wird mit dem ESA-Survey in regelmäßigen Zeitabständen der Konsum von Alkohol, Tabak, illegalen Drogen sowie Medikamenten in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands erfasst. Im Vordergrund steht dabei die Beobachtung von Trends des Substanzkonsums und seiner Folgen. Alle Infos und Download auf esa-survey.de. IFT: Trendspotter Update Synthetische Opioide Nach etwas mehr als einem Jahr seit Erscheinen des Trendspotters zu synthetischen Opioiden hat das Institut für Therapieforschung (IFT) nun ein Trendspotter-Update vorgelegt. Dieses beschäftigt sich mit den Entwicklungen im Jahr 2025. Im Update wird die Situation rund um synthetische Opioide weiterhin als nicht höchst kritisch bewertet. Gut 40 % der Expert:innen sahen im Jahr 2025 beispielsweise keine Veränderungen im Bereich (synthetischer) Opioide. Die Mehrheit nimmt allerdings Veränderungen wahr. Phänomene wie gefälschte Tabletten, Beimengungen in Heroin sowie Meldungen zu Todesfällen im Zusammenhang mit neuen synthetischen Opioiden unterstreichen, wie wichtig das Monitoring der Lage dauerhaft bleiben wird. Zudem zeichnen Zahlen aus der stationären Rehabilitation gemeinsam mit Berichten aus der Praxis ein Bild einer jungen Gruppe von Personen, die insbesondere opioidhaltige Schmerzmittel konsumieren. ISD: Glücksspiel-Survey 2025 Das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) und die Arbeitseinheit Glücksspielforschung der Universität Bremen haben unter dem Titel „Glücksspielteilnahme und glücksspielbezogene Probleme in der Bevölkerung“ den Glücksspiel-Survey 2025 veröffentlicht. Die im Bericht dargelegten Ergebnisse ermöglichen einen Vergleich mit den Ergebnissen der Jahre 2021 und 2023. Insgesamt wird so ein relativ stabiles Glücksspielverhalten der bundesdeutschen Bevölkerung im Zeitraum 2021 bis 2025 sichtbar. Der Glücksspiel-Survey ist online auf der Website des ISD Hamburg verfügbar. KatHo NRW: Ansätze einer vätersensiblen Suchthilfe Mit dem Projekt „Papa auch! – Analyse der Situation und Bedarfe suchtkranker Väter zur Entwicklung zielgruppenspezifischer Ansätze in der Suchtbehandlung“ wurde die Situation der Väter mit Konsumstörung analysiert. Ziel war es, Ansätze zur Umsetzung einer vätersensiblen Suchthilfe zu formulieren. Die erzielten Ergebnisse sind in einem Handbuch künftig kostenfrei auf der Internetpräsenz www.katho-nrw.de abrufbar. Der Kurzbericht und der Abschlussbericht des BMG-geförderten Forschungsvorhabens der Katholischen Fachhochschule (KatHO NRW) sind online verfügbar. Villa Schöpflin: Programm „freii“ zur Prävention von Internetnutzungsstörungen Das softwarebasierte Programm „freii“ zur Prävention von Internetnutzungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren wurde von der Villa Schöpflin entwickelt und evaluiert. „freii“ ist ein kostenloses Angebot für einen bewussten Umgang mit digitalen Medien. Es unterstützt Familien dabei, Mediennutzung und Freizeit in Einklang zu bringen. Die App „freii“ richtet sich dabei an Kinder, Jugendliche und ihre Eltern sowie andere Erziehende. Ein vom Bundesgesundheitsminsiterium (BMG) gefördertes Projekt zielte darauf ab, die Effekte von „freii“ auf die definierten Zielgruppen systematisch zu ermitteln und zu erfassen. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass das Programm „freii“ signifikant problematische Internetnutzung reduziert. Der Abschlussbericht ist online auf der BMG Website zugänglich. TH Nürnberg: Abschlusstagung Forschungssprojekt EviDriN Die TH Nürnberg, Fakultät Sozialwissenschaften, lädt zur digitalen Abschlusstagung des Forschungsprojekts „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg (EviDriN)“ am 20. Mai 2026 von 9-13 Uhr ein. Das Projekt ist Teil des Nürnberger Drogenhilfemodells – einem interdisziplinären Netzwerk aus Wissenschaft, Medizin, Drogenhilfe und Politik. Gemeinsam wurden seit Dezember 2024 praxisnahe und umsetzungsorientierte Ergebnisse erarbeitet, die wir nun präsentiert und diskutiert werden sollen. Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie HIER. Hochschule Koblenz: Neue Folge im Podcast „Quo vadis… Soziale Arbeit“ Im Rahmen des Projekts „Weitblick in der Sozialen Arbeit (WeSA)“ an der Hochschule Koblenz ist eine neue Folge des Podcasts „Quo vadis… Soziale Arbeit“ erschienen. In dieser Episode spricht Prof. Dr. Martin Schmid über die Digitalisierung in der Sucht- und Drogenhilfe – mit Blick auf digitale Beratungsformate, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die damit verbundenen fachlichen und ethischen Fragen. Die Folge ist auf Spotify verfügbar. bus.: Wolfram-Keup-Förderpreis 2026 verliehen Dr. Carolin Kilian erhält den Wolfram-Keup-Förderpreis 2026 für die Arbeit „Re-Hospitalisation of Alcohol Use Disorder Patients with and without Qualified Withdrawal and Rehabilitation Treatment“ („Rehospitalisierung von Patientinnen und Patienten mit Alkoholkonsumstörung mit und ohne qualifizierter Entzugs- und Rehabilitationsbehandlung: eine Data-Linkage-Studie in Hamburg“). Gemeinsam mit ihrem Team untersuchte sie, wie sich das Risiko einer erneuten Krankenhausaufnahme für Patient:innen mit Alkoholkonsumstörung verändert – je nachdem, welche Behandlung sie erhalten. Dazu nutzten die Forscher:innen Daten von zwei gesetzlichen Krankenkassen und zwei Trägern der Deutschen Rentenversicherung aus den Jahren 2016 bis 2021. Verglichen wurden drei Patient:innengruppen. Für Patient:innen, die eine Qualifizierte Entzugsbehandlung mit anschließender Rehabilitationsbehandlung erhalten hatten, war die Wahrscheinlichkeit, im 12-Monats-Follow-Up nicht erneut hospitalisiert zu werden, am größten – sowohl bezogen auf alle Diagnosen als auch auf alkoholspezifische Diagnosen. Dagegen gab es keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen Patient:innen der ersten (nicht näher spezifizierte stationäre Alkoholbehandlung) und der zweiten (Qualifizierte Entzugsbehandlung) Gruppe. Die Preisträgerin und Erstautorin der ausgezeichneten Studie, Dr. Carolin Kilian, arbeitet am Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) in Hamburg und an zwei Forschungseinrichtungen in Dänemark. Die prämierte Arbeit steht auf der Website des bus. unter zum Download zur Verfügung. Ebenso finden Sie hier Informationen über die vorangegangenen Preisträger:innen und prämierten Arbeiten.
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Veröffentlichungen
| DHS: Neu aufgelegte App „Trinktagebuch“ Mit dem Frühling kommt der ideale Zeitpunkt für einen Neuanfang und gesündere Gewohnheiten. Gerade jetzt nehmen sich viele Menschen vor, ihren Lebensstil bewusster zu gestalten – auch im Hinblick auf ihren Alkoholkonsum. Die mit finanzieller Unterstützung des BKK Dachverbandes neu aufgelegte App „Trinktagebuch“ der DHS bietet eine einfache Möglichkeit, das eigene Trinkverhalten zu beobachten, zu reflektieren und – wenn gewünscht – nachhaltig zu verändern. Die App ist kostenlos, anonym und werbefrei in den App-Stores erhältlich. Weitere Infos auf dhs.de im Seitenbereich „Projekte“. DHS: Abschlussbericht Digitale Brücken der Sucht-Selbsthilfe Die Sucht-Selbsthilfe steht vor der Herausforderung, neue Zielgruppen zu erreichen, insbesondere jüngere Menschen. Traditionelle Ansätze sind wirkungsvoll, aber die Notwendigkeit, moderne Kommunikationsmittel zu nutzen, wird immer größer. Das Projekt „Digitale Brücken“ der DHS, finanziert vom BKK Dachverband, untersuchte die Rolle von Podcasts und Social Media als digitale Instrumente in der Sucht-Selbsthilfe. Diese digitalen Kanäle bieten eine flexible Möglichkeit, Angebote, Inhalte und Grundsätze der Sucht-Selbsthilfe zu präsentieren. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung und Unterstützung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Das Projekt zeigt auf, wie durch persönliche Erfahrungsberichte und authentische Geschichten eine breitere Zielgruppe angesprochen werden kann. Außerdem werden erste Hinweise und Wege aufgezeigt, wie diese digitalen Formate professionell und verantwortungsbewusst eingesetzt werden können. Den Bericht finden Sie hier im Seitenbereich „Projekte“ auf dhs.de. DHS: Broschüre „Cannabis Care Instructions“ in mehreren Sprachen Die DHS Broschüre „Care Instructions“ liegt auch in den Sprachen Türkisch, Russisch, Italienisch, Polnisch und Arabisch vor. Kurz und knapp informiert sie, wie die Risiken beim Cannabiskonsum reduziert werden können. Die Publikation kann in allen aufgeführten Sprachen kostenfrei über das DHS Bestellcenter bezogen oder heruntergeladen werden. DBDD: REITOX-Jahresbericht 2025 zur Situation illegaler Drogen in Deutschland Anfang Februar 2026 wurde der jährliche Bericht der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) zur Situation illegaler Drogen in Deutschland veröffentlicht. Die DHS ist gemeinsam mit dem Institut für Therapieforschung (IFT) und dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) Teil der DBDD. Dem neuen Bericht zufolge bleibt die Prävalenz des Konsums illegaler Substanzen in der erwachsenen Bevölkerung stabil. Sie lag im Jahr 2024 bei 3,7 %, ähnlich wie 2021. Auch der Konsum von Cannabis zeigt keine signifikanten Veränderungen. Im Gegensatz zu dieser relativen Stabilität des Konsums in der Allgemeinbevölkerung zeigt sich an den Drogentodesfällen ein Trend zum komplexen, hochriskanten Mischkonsum: In fast 80 Prozent aller Drogentodesfälle im Jahr 2024 wurden mehrere Substanzen nachgewiesen. Der REITOX-Bericht bietet einen vollständigen Überblick über das Konsumverhalten in der Altersgruppe der 12- bis 64-Jährigen. Darüber hinaus zeigt er die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Prävention, Beratung, Behandlung, Schadensminderung und Angebotsbekämpfung mit Blick auf illegale Drogen in Deutschland auf und bietet entsprechende Hintergrundinformationen. Der REITOX-Bericht 2025 und alle Workbooks sind auf der Website der DBDD abrufbar. Die DHS verantwortet das Workbook Behandlung. DSHS: Kurzbericht II barrierefrei verfügbar Der Kurzbericht II „Erst- vs. Wiederbetreute in der ambulanten Suchthilfe“ steht nun in der barrierefreien Version auf der Website der Deutschen Suchthilfestatistik zur Verfügung. Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit: Highlight Berichte 2025 Auch im Jahr 2025 haben sich die Mitgliedsorganisationen des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit, darunter auch die DHS, mit großem Engagement für mehr gesundheitliche Chancengleichheit in Deutschland eingesetzt. 43 Beschreibungen vielfältiger und kreativer Highlights aus dem Jahr 2025 präsentiert der Verbund nun in einer Publikation. Ergänzt wurden die Highlights durch die jeweils wichtigsten Erfolgsfaktoren aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Die DHS ist mit einem Rückblick auf die DHS Fachkonferenz SUCHT 2025 vertreten. Alle Highlight-Berichte, auch der zurückliegende Jahre, stehen zum kostenlosen Download auf der Website des Kooperationsverbundes zur Verfügung. SuchtMagazin: Heft 1/2026 – Suchtfachpersonen im Fokus Die Ausgabe 1/2026 des SuchtMagazins mit dem Schwerpunktthema „Suchtfachpersonen im Fokus" beleuchtet die Rolle, Herausforderungen und Kompetenzen von Menschen, die in der Suchthilfe und Suchtprävention tätig sind. Weitere Infos finden Sie HIER. Konturen: Einblicke in die Versorgungspraxis Auf konturen.de ist unter dem Titel „Kinder und Jugendliche mit Substanzgebrauchsstörung“ ein neuer Fachbeitrag erschienen: In Interviews gewähren Fachleute aus verschiedenen Hilfeangeboten für Kinder und Jugendliche einen Blick in die Versorgungspraxis. Sie beleuchten die Situation, zeigen Schwachstellen auf und benennen, wie diese behoben werden können. Konturen: Wenn Gaming und Online-Pornografie problematisch werden Die aktuelle Diskussion über eine Einschränkung des Zugangs für Jugendliche zu Social Media-Angeboten wie Tiktok und Instagram rückt das Thema der exzessiven Nutzung digitaler Medien in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Wenn Mediennutzungsmuster problematisch werden, stehen sie häufig mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Impulsivität, emotionaler Dysregulation und traumatischen Kindheitserfahrungen in Verbindung. Klaus Wölfling stellt in einem Fachbeitrag auf Konturen online für die Störungsbilder Gaming und Online-Pornografie dar. Er erläutert, welche Risikofaktoren besonders zum Tragen kommen und wie diese in der therapeutischen Arbeit berücksichtigt werden können. BKD: BLAU 2/2026 – Einblick in die „Digitale Welt“ Die aktuelle Ausgabe des Magazins BLAU ist den digitalen Medien gewidmet. Im Leitartikel geht es u.a. um problematischen Medienkonsum und die Frage, wann Nutzung in Abhängigkeit umschlägt. Ein anderer Beitrag lenkt den Blick auf das gängige Klischee, Frauen würden vor allem soziale Netzwerke exzessiv nutzen, während Männer eher zu Computerspielen neigen. Außerdem erzählen Menschen offen von ihren Erfahrungen mit Pornografie- und Seriensucht. Das Magazin BLAU können Sie über die Website des Blauen Kreuz Deutschland (BKD) abonnieren.
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Veranstaltungen
| 65. DHS Fachkonferenz SUCHT 2026 vom 27. bis 28. Oktober 2026 in Essen Die sichtbaren Folgen von Drogenkonsum im öffentlichen Raum – in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln – machen Abhängigkeitserkrankungen zu einem immer drängenderen Thema. Bund, Länder und Kommunen stehen vor großen Aufgaben, denn trotz der weiten Verbreitung von Abhängigkeiten – ob von legalen oder illegalen Substanzen – bleibt das Thema oft tabuisiert. Gleichzeitig wächst der „Treatment Gap“, besonders durch neue, digitale Abhängigkeitsformen. Angehörige und Kinder bleiben häufig unsichtbar. Unter dem (Arbeits-)Titel „Öffentlicher Raum und verborgene Welten“ widmet sich die 65. DHS Fachkonferenz SUCHT vom 27. bis 28. Oktober 2026 in Essen diesem Spannungsfeld. Die Veranstaltung im Haus der Technik bietet Raum für Information, Austausch und Vernetzung – und thematisiert die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit sowie Drogenkonsum und Abhängigkeit als gesellschaftliche Herausforderung. Das detaillierte Programm wird in den kommenden Monaten auf der Tagungs-Website www.dhs-fachkonferenz.de veröffentlicht. Merken Sie sich den Termin schon heute vor und werden Sie Teil unseres praxisnahen, zukunftsorientierten Dialogs! 15. Fachsymposium Fachverband Medienabhängigkeit vom 11. bis 12. Juni 2026 Der Fachverband Medienabhängigkeit e.V. lädt Fachleute, Betroffene und Interessierte und seine Mitglieder zu seinem mittlerweile 15. Fachsymposium ein. Vom 11. – 12. Juni 2026 findet die diesjährige Tagung in der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen am Ammersee statt. Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Hendrik Streeck, hat für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen. Unter dem Titel: „The Datafication of Life“ zeichnen die Fachvorträge, Workshops und Panels eine Lebenslinie nach und beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Datafizierung und Digitalisierung auf die unterschiedlichen Lebensphasen. Welche Entwicklungsaufgaben müssen in den einzelnen Lebensetappen bewältigt werden? Und welchen Einfluss hat der Gebrauch digitaler Medien auf eine gesunde altersgerechte Entwicklung? Interessante Vorträge renommierter Wissenschaftler:innen, praktische Workshops zu neuartigen Präventions- und Beratungsangeboten und angeregte Diskussionen zum Thema Medienabhängigkeit erwarten die Teilnehmenden. In Zusammenarbeit mit Professor Bert te Wildt und seinem Team wird der Fachverband auch in diesem Jahr ein fachlich hochwertiges Symposium anbieten. Anmeldung und Programm finden Sie HIER auf der Website des Fachverbands. 47. fdr+sucht+kongress am 16. und 17. Juni 2026 in Hannover Der 47. fdr+sucht+kongress des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) findet am 16. und 17. Juni 2026 in Hannover statt und steht unter dem Titel: „Gute Praxis trotz Krisen: Was wirkt, Was hilft? Was stärkt uns?". Es erwarten Sie interessante Vorträge und Workshops u. a. von Prof. Dr. Alfred Uhl, Prof. Dr. Regina Kostrzewa, Dr. Michael Bohne und vielen Praktiker:innen. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie ab der 17. KW auf der Website des fdr+. 37. Kongress des FVS+ vom 17. bis 19. Juni 2026 in Münster Der Fachverband Sucht+ feiert sein 50-jähriges Bestehen – ein halbes Jahrhundert Engagement, Wandel und Weiterentwicklung in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Unter dem Motto „Zwischen Tradition und Innovation“ findet der Jubiläumskongress vom 17. bis 19. Juni 2026 im Messe- und Congress-Centrum Halle Münsterland statt. Das Programm wirft einen Blick zurück auf die historischen Entwicklungen der Suchtbehandlung, beleuchtet aktuelle Herausforderungen in der Versorgung und diskutiert zukunftsweisende Perspektiven. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf der (suchtnahen) Psychosomatik und ihrer wachsenden Bedeutung im Kontext unserer Arbeit. Weitere Infos finden Sie HIER. Drei Jahre Hilfen im Netz am am 18. und 19. Juni 2026 – Online Nacoa feiert drei Jahre Hilfen im Netz – ein Projekt zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus psychisch und suchtbelasteten Familien. Die Online-Veranstaltung am 18. und 19. Juni 2026 bietet Einblicke in die Evaluation, Fachbeiträge, Workshops und eine Lesung. Detaillierte Infos zur Anmeldung finden Sie ab Mai 2026 unter: www.hilfenimnetz.de Deutscher Suchtkongress vom 21. bis 23. September 2026 in Hamburg Unter dem Motto „Versorgen – Forschen – Teilhaben“ findet der Deutsche Suchtkongress vom 21. bis 23. September 2026 in Hamburg statt. Es werden relevante und aktuelle Themen aus Forschung, Politik und Versorgungspraxis in Bezug auf die Grundlagen, Prävention und Behandlung von (Substanz-)Konsumstörungen aufgegriffen und mit einem vielfältigen Publikum aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert. Fristen und Termine: Submission Deadline Symposien am 24. April 2026; Submission Deadline Abstracts am 30. April 2026. Bitte informieren Sie sich auf der Tagungs-Website über eine eventuelle Verlängerung der Einreichungsfristen. Weitere Infos, Programm und Anmeldung auf suchtkongress.org. 33. Fachtagung Management in der Suchthilfe vom 23. bis 24. September 2026 in Kassel Am 23. und 24. September 2026 richtet der Bundesverband Suchthilfe e. V. in Kassel die 33. Fachtagung „Management in der Suchthilfe“ aus. Im Rahmen von Fachvorträgen und Arbeitsgruppen werden unter anderem Erfahrungen mit dem neuen Vergütungssystem für Rehabilitationseinrichtungen vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Darüber hinaus stehen zentrale Themen wie Personalgewinnung und -bindung, der KTL 2025, der KDS 4.0 sowie neue Anforderungen in der ambulanten medizinischen Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen im Fokus. Das Programm wird im Juli 2026 auf suchthilfe.de veröffentlicht. 20. Wissenschaftliches Gespräch DG-Sucht vom 21. bis 23. Oktober 2026 in Leipzig Die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) veranstaltet vom 21. bis 23. Oktober 2026 in Leipzig ihr 20. Wissenschaftliches Gespräch. Die dreitägige, multiprofessionelle Tagung steht unter dem Thema „Suchtstigma im Wandel: Evidenz, Praxis, Perspektiven". Weitere Informationen finden Sie HIER. DGPPN Kongress vom 25. bis 28. November 2026 in Berlin Der diesjährige DGPPN Kongress findet vom 25. bis zum 28. November 2026 im CityCube Berlin und online per Livestream unter dem Leitthema „Psychiatrie und Psychotherapie: Profile und Weiterentwicklungen“ statt. Registrierung und Einreichungen sind ab sofort möglich. Weitere Infos finden Sie auf www.dgppnkongress.de. 24. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle am 2. und 3. Dezember 2026 – Call for Abstracts Die 24. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle wird am 2. und 3. Dezember 2026 im Deutschen Krebsforschungszentrum als hybride Veranstaltung stattfinden. Ziel der Konferenz ist die Stärkung bestehender Projekte und Initiativen zur Verminderung des Rauchens und für eine wirksame Tabakprävention. Die Konferenz dient auch als Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte, Psychologen und Psychologinnen sowie anderen in Gesundheitsberufen und in der Tabakentwöhnung tätigen Personen. Der Call for Abstracts ist seit dem 13. April 2026 geöffnet. Abstracts können über folgenden Link eingereicht werden.
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Weiterbildungen
| DGWS: Weiterbildung zum/zur Suchttherapeut:in Die Deutsche Gesellschaft für Weiterbildung in der Suchttherapie gGmbH (DGWS) startet folgende neue Gruppen der dreijährigen, von der Deutschen Rentenversicherung / Gesetzlichen Krankenversicherung anerkannten Weiterbildung zur/zum Suchttherapeut:in in der systemischen, verhaltenstherapeutischen sowie der psychoanalytischen Fachrichtung: Verhaltenstherapeutisch: Kurs 100 / VT am Standort Frankfurt am Main, Oktober 2026 | Psychoanalytisch: Kurs 36 / PA am Standort Berlin, Wintersemester 2026 / 2027 | Systemisch: Kurs 02 / SYS am Standort Freiburg, Wintersemester 2026 / 2027. Alle Informationen, einschließlich der Curricula der verschiedenen Fachrichtungen der Weiterbildung Suchttherapie, können auf der Website suchtherapie-weiterbildung.de eingesehen werden. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich online für die Weiterbildungskurse und für eine kostenfreie Informationsveranstaltung, die am 7. Mai 2026, von 17.00 Uhr – 19.00 Uhr, stattfindet, anzumelden. Fragen aller Art richten interessierte potenzielle Teilnehmer:innen oder Arbeitgeber:innen gerne an weiterbildung[at]suchthilfe.de oder telefonisch an die Rufnummer 0561 98853902. DGWS: Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe Die DGWS bietet zweimal jährlich einen Kurs der Fortbildung „Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe – Beratung und Behandlung von suchtmittelauffälligen Straßenverkehrsteilnehmenden“ an. Diese richtet sich an Sozialpädagog:innen / Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit einer mindestens zweijährigen Erfahrung in einem Feld der ambulanten, ganztägig ambulanten oder stationären Suchthilfe. Der nächste Kurs (107 / MPU) wird vom 07. bis 11. Dezember 2026 in Berlin durchgeführt. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie HIER. COA.KOM: Fortbildungen für Fachkräfte Coa.Kom bietet kostenfreie Online-Fortbildungen rund um die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien. Die aktuellen Termine sind 07. Mai 2026: „Stressbewältigung und Resilienz im Arbeitsalltag“ und 18. Juni 2026: „Supervision für Fachkräfte“. Infos & Anmeldung: www.coakom.de LWL-KS: Weiterbildungen 2026 Auch im Jahr 2026 bietet die LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) erneut ihre etablierten Weiterbildungslehrgänge an. So gibt es beispielsweise noch zwei Möglichkeiten, den Grundkurs „Basiswissen Sucht" zu besuchen. Dieser Kurs ist Voraussetzung, um an der berufsbegleitenden sozialtherapeutischen Weiterbildung „Aufbaukurs Suchtberater:in (LWL)" teilzunehmen. Die Weiterbildung dauert 18 Monate und behandelt eine Reihe praxisorientierter Themen. Der Kurs startet am 11. September 2026 in Schöppingen. Bewerbungen sind noch möglich. Ebenso beginnt am 11. September 2026 der neue Weiterbildungskurs "Suchttherapie (LWL) - Schwerpunkt: Verhaltenstherapie" in Vlotho. Dieser Kurs richtet sich anFachkräfte, die während der Weiterbildung mindestens in Teilzeit in einer stationären oder ambulanten Rehabilitationseinrichtung tätig sind. Am 5. Oktober 2026 startet zudem das neue Angebot „Fachkunde Psychosoziale Beratung begleitend zur Substitutionsbehandlung (PSB)". Dieser Kurs wird, wie schon im Vorjahr, im Blended-Learning-Format angeboten. Eine Übersicht über alle Fort- und Weiterbildungsangebote finden Sie im Veranstaltungskalender 2026.
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In der Presse
| WDR: Sendung über Angehörige von Suchterkrankten Für die TV-Sendung „Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser“ wurde DHS Geschäftsführer Dr. Peter Raiser als Experte interviewt. Außerdem wurde in der Angehörigengruppe des Blauen Kreuzes Köln gedreht. Die Teilnehmenden der Gruppe sprachen offen und „unverpixelt“ über die Folgen von Sucht im familiären Umfeld. Die Sendung mit dem Titel „Leben im Schatten der Sucht: Wer hilft den Angehörigen?“ können Sie in der ARD-Mediathek streamen.
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