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Newsletter 2-2026  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig – als vermeintliches „Genussmittel“, als Ritual, manchmal auch als Problem. Doch dabei geraten die gravierenden gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen des Alkoholkonsums oft in den Hintergrund. Aktuell wird in Politik und Gesellschaft wieder intensiv darüber diskutiert, wie wir mit Alkohol umgehen: Sollte es strengere Regeln zum Verkauf geben? Brauchen wir höhere Steuern? Wie sollten Werbung und Sponsoring reguliert sein, so wie es einige Länder bereits umsetzen?

Die gesundheitlichen Folgen von Alkoholkonsum sind gut dokumentiert: Lebererkrankungen, Krebs, psychische Erkrankungen und eine erhöhte Unfallgefahr sind nur einige der Risiken. Alkohol ist aber nicht nur ein gesundheitliches, sondern auch ein wirtschaftliches Problem. Die volkswirtschaftlichen Kosten durch alkoholverursachte Krankheiten, Arbeitsausfälle und frühzeitige Berentungen sind enorm. Schätzungen zufolge belaufen sich die jährlichen Kosten in Deutschland auf rund 57 Milliarden Euro. Dem stehen vergleichsweise geringe jährliche Einnahmen aus Alkoholsteuern in Höhe von 3 Milliarden Euro gegenüber. Alkohol ist also ein Minusgeschäft für die Gesellschaft – und das in einer Zeit, in der jeder Euro im Gesundheits- und Sozialsystem zählt.

Die Politik steht hier in der Verantwortung. Es braucht mutige Entscheidungen: klare Regulierungen für Werbung, höhere Steuern auf Alkoholika und gezielte Präventionsprogramme, besonders für junge Menschen. Ein Blick über den Tellerrand in andere Länder zeigt, dass solche Maßnahmen wirken. Alkohol ist kein harmloses Genussmittel, sondern ein Risikofaktor mit weitreichenden Folgen. Eine zeitgemäße Alkoholpolitik erkennt diese Realitäten an und setzt Ziele, die Gesundheit der Menschen zu schützen und die volkswirtschaftlichen Kosten zu begrenzen. Daher wird die DHS in diesem Jahr die Anstrengungen zur Verhältnisprävention und innerhalb der Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ nochmals verstärken. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Beste Grüße aus Hamm

Ihr Team der DHS Geschäftsstelle


Der DHS Newsletter 2-2026 informiert Sie über folgende Themen:

Aus der DHS

  • DHS: Fachkonferenz Sucht „Öffentlicher Raum und verborgene Welten“ (Arbeitstitel)
  • DHS: Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG)
  • DHS Bibliothek: Zahlreiche kostenfreie Serviceangebote verfügbar
  • DHS & BKK: Trinktagebuch App veröffentlicht

Prävention

  • DHS: Aktionswoche Alkohol 2026 – jetzt eigene Veranstaltungen anmelden
  • IFT-Nord: Rauchfrei im Mai 2026 – der Mitmachmonat für den Rauchstopp

Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe

  • BAG-Psychiatrie: Neuer Vorstand fordert Bürokratie-Abbau
  • LWL-KS: Inspiration Days – Erasmus+ als Chance für Suchthilfe und Prävention
  • Suchtkooperation NRW: Drug-Checking-Modellverordnung NRW (DrugCheckVO)
  • Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW: Nächstes Netzwerktreffen geplant
  • Kreuzbund Bundesverband: Neue digitale Angebote
  • BKD: Gruppenleitende für Online-Selbsthilfe gesucht
  • BKD: Dry Challenge – Neue App begleitet alkoholfreie Auszeit
  • BVEK: Wechsel im Vorstand
  • AA: Online Veranstaltung zu Grundsätzen & Arbeitsweise der Anonymen Alkoholiker
  • AA: „Frauen stärken – gemeinsam wachsen!“ 1. AA- Frauenkonferenz in Berlin
  • Recovery Deutschland: Zweiter Deutscher Recovery Walk

Aus der Forschung

  • BAG W & DHS: SuWoKo Handlungsmanual
  • Frankfurt AUS: Teilnehmende für Studie zum Umgang mit Cannabis und Alkohol im Straßenverkehr gesucht
  • NEWS Projekt: Quartals-Update Januar 2026

Aus aller Welt

  • Euro net: Online Flashlight
  • akzept: 14. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft
  • Sucht Schweiz: Schweizer Suchtpanorama 2026

Veröffentlichungen

  • DHS: Abschlussbericht Digitale Brücken der Sucht-Selbsthilfe
  • DHS: Umgang mit Cannabis – Heft in Leichter Sprache
  • DHS & DAK: Praxishilfe für Führungskräfte zu Alkohol am Arbeitsplatz
  • DHS: Cannabis Care Instructions in verschiedenen Sprachen verfügbar
  • Kreuzbund: Neue Materialien zum Download
  • akzept, DAH & JES: 12. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2025
  • DBDD: REITOX-Jahresbericht 2025 zur Situation illegaler Drogen in Deutschland
  • LWL-KS: FreD Factsheet für die stationäre Jugendhilfe
  • Konturen online: Fachbeitrag zum mentalen Wohlbefinden von Jugendlichen
  • AJ Bayern: Broschüre zu Glücksspiel in Einfacher Sprache

Veranstaltungen

  • Save the Date: DHS Fachkonferenz Sucht 2026 vom 27. bis 28. Oktober in Essen
  • Fachtagung zu Betrieblicher Suchtprävention am 17. März 2026 – online
  • 110. Wissenschaftliche Jahrestagung des Bundesverbandes Suchthilfe vom 18. bis 19. März 2026 in Berlin
  • 30. Tübinger Suchttherapietage vom 25. bis 27. März 2026 in Tübingen
  • BAG KipE & BLS Jahrestagung am 24. April 2026 in Potsdam
  • CaSu Fachtage 2026 vom 07. bis 08. Mai 2026 in Aachen
  • 30. Suchttherapietage vom 11. bis 13. Mai 2026 in Hamburg
  • 15. Fachsymposium des Fachverbands Medienabhängigkeit vom 11. bis 12. Juni 2026 in Kloster Dießen
  • 47. fdr+sucht+kongress vom 16. bis 17. Juni 2026 in Hannover
  • LWL-KS Sucht Jahrestagung am 23. Juni 2026 in Münster
  • Save the date: Fachforum Essstörungen NRW am 30. September 2026 in Köln

Weiterbildungen

  • DGWS: Neue Angebote für 2026
  • DGWS: „Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe“
  • LWL-KS: Weiterbildungen 2026
  • ginko-Stiftung: MOVE Betriebe – Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz
  • Fachstelle für Suchtprävention Berlin: #Coffee Corner
  • Guttempler: Ausbildung zum ehrenamtlichen Suchtgefährdetenhelfer/zur ehrenamtlichen Suchtgefährdetenhelferin
  • 1000 Schätze: Fachtag „Stark fürs Leben“

Aus der DHS

DHS: Fachkonferenz Sucht „Öffentlicher Raum und verborgene Welten“ (Arbeitstitel)

Die DHS Fachkonferenz Sucht ändert ihr Format. Die Veranstaltung findet vom 27. bis 28. Oktober 2026 statt – und damit erstmals an zwei statt drei Konferenztagen. Freuen Sie sich schon jetzt auf spannende Vorträge, anregende Diskussion und reichlich Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Wir begrüßen Sie in diesem Jahr im Haus der Technik in Essen zum Thema „Öffentlicher Raum und verborgene Welten“ (Arbeitstitel). Weitere Infos:  www.dhs-fachkonferenz.de.

DHS: Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG)

Im Januar 2026 hat die DHS eine Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) veröffentlicht. Darin spricht sich die DHS unter anderem dafür aus, dass für alle Medikamente mit einem Abhängigkeitspotenzial ein persönlicher Arztkontakt bei der Erstverschreibung verpflichtend sein sollte. Den vollständigen Text der DHS Stellungnahme können Sie auf dhs.de im Seitenbereich Stellungnahmen einsehen. 

DHS Bibliothek: Zahlreiche kostenfreie Serviceangebote verfügbar

Die DHS Bibliothek ist eine öffentlich zugängliche wissenschaftliche Fachbibliothek. Als besondere Serviceleistungen bietet sie beispielsweise aktuelle Literaturverzeichnisse zu zahlreichen sucht- und drogenbezogenen Themen an. Jetzt neu ist das Literaturverzeichnis FASD. Der komplette Bestand der DHS Bibliothek mit über 40.000 Einträgen steht der interessierten Öffentlichkeit zur persönlichen und beruflichen Information, zum Studium und zur Weiterbildung zur Verfügung. Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche können die Bibliothek zur Erstellung ihrer Seminar- und Abschlussarbeiten sowie für Promotionen, Habilitationen und Forschungsarbeiten nutzen. Die Nutzung und Ausleihe der Bücher ist kostenlos. Der Bibliotheksbestand kann online recherchiert werden. Wenden Sie sich gerne für Rechercheanfragen und sonstige Anliegen zu Fachliteratur an unsere Bibliothekarin Frau Lehner: lehner(at)dhs.de

DHS & BKK: Trinktagebuch App veröffentlicht

Mit finanzieller Unterstützung des BKK Dachverbandes konnte die App „Trinktagebuch“ der DHS neu aufgelegt und in einer Cross Plattform neu konzipiert werden. Alkoholkonsum gehört nach wie vor für viele zum Alltag – und genau das macht eine reflektierte Auseinandersetzung mit diesem Thema so wichtig. Denn wissenschaftliche Empfehlungen zeigen: Alkohol schadet der Gesundheit vom ersten Glas an. Alkoholkonsum zu verringern und am besten zu beenden, verspricht körperliche und psychische Vorteile. Die DHS App „Trinktagebuch“ unterstützt dabei, den eigenen Alkoholkonsum zu beobachten, zu reflektieren und, wenn gewünscht, zu verändern. Die Nutzung ist anonym, kostenfrei und datensicher. Durch regelmäßige Einträge erkennen Nutzerinnen und Nutzer, wann und in welchen Situationen, sozialen Kontexten und Stimmungen sie Alkohol trinken und ob sie ihre individuell festgelegten Ziele einhalten. Weitere Infos finden Sie hier auf der DHS Website.  


Prävention

DHS: Aktionswoche Alkohol 2026 – jetzt eigene Veranstaltungen anmelden

Die Aktionswoche Alkohol findet in diesem Jahr vom 13. bis 21. Juni mit Veranstaltungen in ganz Deutschland unter Federführung der DHS statt. Sie wird von der DAK-Gesundheit finanziell gefördert. Egal, ob Sie vor Ort oder online aktiv werden möchten: Unter dem Dach der Aktionswoche Alkohol 2026 ist Platz für Ihre Ideen und Ihr Engagement rund um das Motto „Entdecke, wie viel mehr in dir steckt – mit weniger oder ganz ohne Alkohol“. Wir laden Sie herzlich ein, mit einer eigenen Veranstaltung oder Aktion dabei zu sein! Ab sofort ist das Anmeldeformular für die Aktionswoche Alkohol  freigeschaltet. Mehr zur Kampagne 2026 und alle Postermotive finden Sie hier kostenfrei zum Herunterladen.

Wie man Veranstalter:in bei der Aktionswoche Alkohol 2026 wird und wer mitmachen kann, erfahren Sie auf aktionswoche-alkohol.de im Seitenbereich „Für Veranstaltende“. 

Auch zur 10. Auflage der Aktionswoche Alkohol unterstützen wir Sie wieder mit einer breitgefächerten Auswahl interessanter Informationsmaterialien und ansprechender Give-aways. Alle Aktionsmaterialien im Überblick finden Sie hier. Wichtig zu wissen: Nur angemeldete Veranstaltende sind berechtigt dazu, unsere kostenlosen Aktionsmaterialien für ihre Veranstaltungen und Aktionen zu ordern. Das Bestellformular geht voraussichtlich im April online und ist dann auch auf aktionswoche-alkohol.de zu finden.

Sie sind noch unschlüssig, ob Sie teilnehmen wollen? – Wir informieren Sie über die Ziele und Hintergründe der Aktionswoche Alkohol.

Sie möchten bei der Aktionswoche Alkohol mitmachen, aber Ihnen fehlt noch die zündende Idee für ein Veranstaltungsformat? – Wir haben viele nützliche Anregungen für Sie zusammengestellt.

News rund um die Aktionswoche Alkohol 2026 gibt es – jetzt neu – auf Instagram und natürlich auch auf Facebook. Folgen Sie uns gerne @aktionswochealkohol. Sie haben noch Fragen oder Feedback? – Schreiben Sie uns einfach an info(at)aktionswoche-alkohol.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. Alle Infos rund um die Aktionswoche Alkohol: www.aktionswoche-alkohol.de

IFT-Nord: Rauchfrei im Mai 2026 der Mitmachmonat für den Rauchstopp

Auch in diesem Jahr bietet Rauchfrei im Mai einen guten Anlass, gemeinsam mit vielen anderen den Rauchstopp anzugehen. Ab März 2026 können sich Raucherinnen und Raucher ab 18 Jahren, die regelmäßig Zigaretten, Tabak, E-Zigaretten oder Tabakerhitzer nutzen, unter www.rauchfrei-im-mai.de anmelden. Wer im Mai erfolgreich rauchfrei wird, kann mit etwas Glück bis zu 1.000 Euro gewinnen. Begleitet werden die Teilnehmenden im April mit Empfehlungen zur Vorbereitung. Anschließend erhalten sie vom 01. bis zum 31. Mai 2026 täglich nützliche Tipps und motivierende Inspirationen als Unterstützung. Der bundesweite Mitmachmonat findet zum dritten Mal statt und wird gefördert vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und der Deutschen Krebshilfe. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord gGmbH, Kiel) übernimmt die Organisation. Wenn Sie in Ihrer Arbeit auf Rauchfrei im Mai aufmerksam machen und Menschen zum Rauchstopp motivieren möchten, nutzen Sie gerne die zahlreichen Materialien zum Download. Poster und Postkarten können außerdem kostenfrei hier bestellt werden.Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich an das Rauchfrei im Mai-Team: rauchfrei-im-mai(at)ift-nord.de.


Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe

BAG-Psychiatrie: Neuer Vorstand fordert Bürokratie-Abbau

Auf ihrer Herbsttagung 2025 im niedersächsischen Göttingen wählten die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie (BAG Psychiatrie) turnusmäßig ihren neuen Vorstand. Reinhard Belling (Vorstandsmitglied der DHS) wurde einstimmig als Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger psychiatrischer und psychosomatischer Krankenhäuser in Deutschland (BAG Psychiatrie) wiedergewählt. Bernadette Rümmelin wurde als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Das derzeit wichtigste Anliegen der BAG Psychiatrie ist der Abbau von unnötiger Bürokratie in der Psychiatrie. Mit der Kampagne „Mehr Zeit für das, was zählt“ richtet sich die BAG Psychiatrie gezielt an die Politik mit der Forderung, hier schnell Abhilfe zu schaffen. Alle Hintergründe sind auf der Website der BAG Psychiatrie nachlesbar: www.bag-psychiatrie.de

LWL-KS: Inspiration Days Erasmus+ als Chance für Suchthilfe und Prävention 

Bei den Inspiration Days 2025 der Nationalen Agentur (NA) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) stellte die LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS Sucht) Erfahrungen aus einem Erasmus+-Projekt zur Qualifizierung von Fachkräften im Kontext suchtbelasteter Familien vor. Die Veranstaltung zeigte, dass Erasmus+ auch für Suchthilfe, Jugendhilfe, Prävention, Behörden und Wohlfahrtsverbände vielfältige Möglichkeiten für Qualifizierungs- und Innovationsprojekte bietet. Europäische Kooperationen können so zur Professionalisierung beitragen und Kinderschutz sowie sektorenübergreifende Zusammenarbeit stärken. Informationen zu Erasmus+ bei der NA BIBB und Infos zum Projekt Qualification makes the difference

Suchtkooperation NRW: Drug-Checking-Modellverordnung NRW (DrugCheckVO)

Anfang Dezember 2025 ist die Drug-Checking-Modellverordnung in Nordrhein-Westfalen in Kraft getreten. Die damit möglich werdenden Maßnahmen in den Drogenkonsumräumen in NRW dienen der Substanzanalyse, der Risikoeinschätzung und der gesundheitlichen Aufklärung über die Folgen des Konsums. Durch Analysen und damit verbundene Beratung und Vermittlung in weiterführende Angebote der Suchthilfe und Suchtprävention soll die Gesundheit von Konsumierenden geschützt und der Konsum von Betäubungsmitteln risikominimiert werden.

Suchtkooperation NRW: Datenportal zur Suchthilfestatistik

Das Datenportal der Suchtkooperation NRW bietet einen zentralen und transparenten Zugang zu den wichtigsten Daten der Suchthilfestatistik sowie Statistik der Drogenkonsumräume in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Fachkräften in Kommunen, Trägern und politischen Entscheidungsgremien eine fundierte Grundlage für die Planung, Weiterentwicklung und Steuerung der Suchthilfe bereitzustellen. Das Portal soll sukzessive um hilfreiche Daten erweitert werden.

Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW: Nächstes Netzwerktreffen geplant

Die Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW hat Anfang 2025 ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist Ansprechstelle für Fragen im Zusammenhang mit Essstörungen und bietet Beratung für Fachpersonen, Einrichtungen und Institutionen. Ziel ist es, Präventions- und Hilfeangebote vor Ort oder digital zu unterstützen, den Auf- und Ausbau von Vernetzungsstrukturen zu fördern und die Sichtbarkeit der Hilfeangebote in NRW zu erhöhen. Mitte Januar hat deshalb das erste landesweite digitale Netzwerktreffen Essstörungen NRW stattgefunden. Das gut besuchte Format wird nun in regelmäßigem Abstand stattfinden und dient der Vernetzung der Essstörung-Hilfsangebote in NRW. Der nächste Termin ist am 29. April 2026 um 10 Uhr. Die Anmeldung ist über die Website möglich.

Kreuzbund Bundesverband: Neue digitale Angebote

Der Kreuzbund bietet seit einigen Jahren verschiedene Text- und Videochats für Betroffene, Angehörige und spezifische Zielgruppen, z. B. junge Menschen, Frauen, queere Menschen, an. Im Januar ist ein neuer monatlich stattfindender Themen-Text-Chat zu wechselnden Themen gestartet. Ebenso ist ein neuer Videochat an den Start gegangen: „Männer unter sich“. Alle Chat-Angebote sind auf der Kreuzbund-Website erreichbar. Ein monatliches Austausch-Forum zu verschiedenen Themen findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat von 18 Uhr bis 19:30 Uhr statt. Anmeldungen sind jederzeit möglich.  

BKD: Gruppenleitende für Online-Selbsthilfe gesucht

Die Online-Selbsthilfegruppen des Blauen Kreuzes (BKD) werden sehr stark nachgefragt. Der Bedarf ist groß: Neue Gruppen könnten sofort mit Teilnehmenden besetzt werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich bereits wenige Wochen nach der Gründung einer Online-Gruppe ein fester Kreis regelmäßig Teilnehmender bildet. Deshalb sucht das Blaue Kreuz engagierte Menschen, die bereit sind, eine Online-Selbsthilfegruppe zu begleiten und einen virtuellen Raum für Austausch und Unterstützung zu schaffen. Vorausgesetzt werden Erfahrungen in der Selbsthilfe, idealerweise ergänzt durch eine absolvierte Grundausbildung für die freiwillige Mitarbeit in der Suchthilfe. Außerdem sollten Interessierte sicher im Umgang mit PC, Internet und Videokonferenzen sein und die zeitlichen Ressourcen mitbringen, um eine Online-Selbsthilfegruppe zuverlässig zu begleiten. Weitere Infos hier. Kontakt: digital(at)blaues-kreuz.de
 

BKD: Dry Challenge – Neue App begleitet alkoholfreie Auszeit

Im Projekt „Dry Challenge“ lädt das Blaue Kreuz (BKD) Menschen dazu ein, für einen begrenzten Zeitraum bewusst auf Alkohol zu verzichten. Eigene Konsumgewohnheiten können reflektiert, neue Erfahrungen gesammelt und positive Effekte einer Alkoholpause wahrgenommen werden. Mit der Dry Challenge-App steht nun ganzjährig ein neues digitales Angebot für eine alkoholfreie Auszeit zur Verfügung. Die App unterstützt Teilnehmende mit einem Erfolgs- und Stimmungstagebuch, Meilensteinen, Blog-Beiträgen sowie digitalen Abzeichen. Ergänzend bieten die Social-Media-Kanäle Austausch, Motivation und Impulse für den Alltag ohne Alkohol. Weitere Informationen gibt es in der App und hier auf den Social-Media-Kanälen.

BKD: Lukas Schülbe leitet die Verbandsarbeit

Mit Jahresbeginn hat Lukas Schülbe im Blauen Kreuz Deutschland (BKD) e. V. die Leitung der Verbandsarbeit übernommen. Seit Mai 2023 war der Theologe als Bildungsreferent mit Schwerpunkt Westfalen in diesem Bereich tätig. Seit Juli 2025 entwickelte er mit einem interdisziplinären Team aus Ehrenamt, Suchtforschung, E-Learning und Öffentlichkeitsarbeit ein überwiegend digitales Angebot der Grundausbildung. Schrittweise soll bis Mai die Übergabe der Verantwortungsbereiche von Jürgen Naundorff erfolgen. Jürgen Naundorff nimmt bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Aufgaben in der Vernetzung, Gremienvertretung und im Bereich Ideelles und Grundlagen innerhalb des BKD e.V. wahr.

BVEK: Wechsel im Vorstand

Beim Bundesverband der Elternkreise Suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e.V. (BVEK) fand im September 2025 ein Wechsel im Vorstand statt. Der Verband bedankt sich ausdrücklich beim bisherigen Vorstand für das langjährige Engagement und die geleistete wertvolle Arbeit. Die neuen Vorstandsmitglieder werden die zukünftige Entwicklung des BVEK verantwortungsvoll und mit viel Engagement weiterführen. Zum Jahreswechsel wurde zudem die Geschäftsstelle neu organisiert, um die Verbandsarbeit weiterhin professionell und nachhaltig zu gewährleisten. Weiterführende Informationen zur aktuellen Vorstandsbesetzung sowie zur Geschäftsstelle finden Sie auf der BVEK Website

AA: Online Veranstaltung zu Grundsätzen & Arbeitsweise der Anonymen Alkoholiker

Was steckt wirklich hinter den Anonymen Alkoholikern (AA)? Warum stellen sich Menschen in Meetings immer noch mit den Worten „Ich bin Alkoholiker:in" vor? Und was hat es mit den 12 Schritten und 12 Traditionen auf sich? In einer offenen Online-Veranstaltung geben die Anonymen Alkoholiker Einblicke in ihre Arbeitsweise und Grundsätze – jenseits von Klischees und Vorurteilen. Es geht um Austausch, Verständnis und Aufklärung. Termin: 24. März 2026, 9:30 Uhr, Dauer: ca. 1 Stunde. Die Veranstaltung findet online statt und richtet sich an Multiplikator:innen, Fachkräfte, Interessierte und alle, die mehr über AA erfahren möchten. Anmeldungen bitte per E-Mail an: sb-oei(at)anonyme-alkoholiker.de. Nach der Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten zur Veranstaltung.

AA: „Frauen stärken – gemeinsam wachsen!“ 1. AA- Frauenkonferenz in Berlin

Freundlich, lebendig und kraftvoll: Die Frauenkonferenz der Anonymen Alkoholikerinnen lädt vom 6. bis 8. März 2026 alle betroffenen Frauen ein, miteinander zu lachen, sich auszutauschen und neue Energie für den Weg der Genesung zu tanken – in einem geschützten, offenen Raum ganz unter Frauen. Hier treffen sich Frauen, die den Wunsch teilen, ihr Leben ohne Alkohol zu gestalten, um Erfahrungen, Kraft und Hoffnung zu teilen und sich gegenseitig zu inspirieren. Mehr Infos zur Konferenz und zur Anmeldung finden Sie hier. LINK EINFÜGEN https://die-frauenkonferenz.de/

Recovery Deutschland: Zweiter Deutscher Recovery Walk

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Leipzig kommt der Recovery Walk 2026 nach Nordrhein-Westfalen: Am 12. September 2026 findet der zweite Deutsche Recovery Walk in Düsseldorf statt. Mit der Veranstaltung setzen Menschen mit eigener Suchterfahrung gemeinsam mit Angehörigen, Fachkräften und Unterstützer:innen ein sichtbares Zeichen für Genesung, Teilhabe und gegen die Stigmatisierung von Suchterkrankungen. Organisiert wird der Recovery Walk von dem gemeinnützigen Recovery Deutschland e. V., einem bundesweiten, peer-geleiteten Verein. In Nordrhein-Westfalen wird der Walk in Kooperation mit dem Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW umgesetzt. Damit gewinnt die Veranstaltung einen starken Bündnispartner aus der organisierten Suchtselbsthilfe, der die enge Verbindung zwischen Betroffenenperspektive, Selbsthilfe und Fachpraxis unterstreicht. Weitere Informationen auf: www.recoverydeutschland.org  


Aus der Forschung

BAG W & DHS: SuWoKo Handlungsmanual

Das Kooperationsprojekt Suchthilfe und Wohnungsnotfallhilfe – zwei Hilfesysteme eine gemeinsame Zielgruppe (SuWoKo) steht vor dem Abschluss. Es fand in Kooperation zwischen der DHS mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) statt. Über einen Zeitraum von drei Jahren analysierte das Projekt SuWoKo Struktur- und Rahmenbedingungen für den Aufbau funktionaler Kooperationsstrukturen zwischen Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe anhand von gelingenden Kooperationsmodellen. Das Handlungsmanual zum Projekt, das in Kooperation zwischen der DHS mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) erscheint in Kürze. Wir informieren dazu auf der Projekt-Website.

Frankfurt AUS: Teilnehmende für Studie zum Umgang mit Cannabis und Alkohol im Straßenverkehr gesucht

Im Rahmen der Studie UCAS – Umgang mit Cannabis und Alkohol im Straßenverkehr untersuchen Larissa Steimle (TH Nürnberg) und Prof. Dr. Bernd Werse (Frankfurt University of Applied Sciences), wie sich das Verhalten von Konsument:innen seit dem Inkrafttreten des Cannabisgesetzes am 01. April 2024 verändert hat. Für die aktuelle Online-Umfrage zur Verkehrssicherheit werden Teilnehmende gesucht. Die Teilnahmevoraussetzungen: Mindestens 18 Jahre alt, (ehemaliger) Besitz eines Führerscheins der Klassen A–D, mindestens einmaliger Cannabiskonsum in den letzten 12 Monaten. Die Befragung ist vollständig anonym (es werden keine IP-Adressen o. ä. gespeichert). Teilnehmende werden ausdrücklich gebeten, keine persönlichen Daten anzugeben. Finanziert wird das Projekt durch die Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Bei Fragen zur Erhebung wenden Sie sich an: bernd.werse(at)fra-uas.de und larissa.steimle(at)fra-uas.de.  

NEWS Projekt: Quartals-Update Januar 2026

Das Quartals-Update Januar 2026 des National Early Warning System (bundesweites Frühwarnsystem zu Neuentwicklungen im Bereich psychoaktiver Substanzen und Medikamentenmissbrauch) steht auf Minzone.info zum Download zur Verfügung. Das Update beinhaltet Daten aus einer Fragebogenerhebung unter Konsumierenden, Fokusgruppeninterviews mit Kolleg:innen aus niedrigschwelligen Einrichtungen, Forenanalysen sowie erstmals erste Daten aus Routinetestungen von zwei großen klinisch-toxikologischen Laboren.


Aus aller Welt

Euro net: Online Flashlight

Soziale Medien beeinflussen zunehmend Drogenmärkte, Konsumtrends und Präventionsarbeit in Europa. Euro net ( Europäisches Netzwerk für praktische Ansätze in der Suchtprävention), lädt ein zum kostenfreien Online-Event am 2. März, 13–15 Uhr (CET), auf Englisch via Zoom. Die Veranstaltung zum Thema „Youth, Substances, and the Digital World – From Online Markets to Digital Streetwork“ richtet sich an Fachkräfte aus ganz Europa. Ein Forschungsbeitrag aus Dänemark beleuchtet den Verkauf von Substanzen an junge Menschen über Social Media, ergänzt durch einen praxisnahen Impuls aus Deutschland zum digitalen Streetwork. Flyer und Anmeldung auf der Website der LWL-KS.

akzept: 14. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft

Die 14. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft findet vom 11. Juni bis 12. Juni 2026 in Luxemburg in der Chambre de Commerce statt. Die Konferenz wird zweisprachig mit Simultanübersetzung sein (D-F). Am 10. Juni 2026 werden im Vorprogramm Besuche in verschiedenen JVAs angeboten. Programm und weitere Informationen hier und bei akzept: Akzeptbuero(at)yahoo.de

Sucht Schweiz: Schweizer Suchtpanorama 2026

Das Schweizer Suchtpanorama 2026 ist kürzlich erschienen. Die Publikation gibt einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen im Suchtbereich in der Schweiz. Sie gliedert sich in einzelne Module zu den verschiedenen Substanzen und Verhaltensweisen. Diese werden mit einem übergreifenden Artikel zu einer aktuellen Schwerpunkt-Thematik eingeführt. Kostenloser Download auf der Website von Sucht Schweiz.


Veröffentlichungen

DHS: Abschlussbericht Digitale Brücken der Sucht-Selbsthilfe

Die Sucht-Selbsthilfe steht vor der Herausforderung, neue Zielgruppen zu erreichen, insbesondere jüngere Menschen. Traditionelle Ansätze sind wirkungsvoll, aber die Notwendigkeit, moderne Kommunikationsmittel zu nutzen, wird immer größer. Das Projekt „Digitale Brücken“ der DHS, finanziert vom BKK Dachverband, untersuchte die Rolle von Podcasts und Social Media als digitale Instrumente in der Sucht-Selbsthilfe. Diese digitalen Kanäle bieten eine flexible Möglichkeit, Angebote, Inhalte und Grundsätze der Sucht-Selbsthilfe zu präsentieren. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung und Unterstützung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Das Projekt zeigt auf, wie durch persönliche Erfahrungsberichte und authentische Geschichten eine breitere Zielgruppe angesprochen werden kann. Außerdem werden erste Hinweise und Wege aufgezeigt, wie diese digitalen Formate professionell und verantwortungsbewusst eingesetzt werden können. Der Bericht ist auf der DHS Website verfügbar.

DHS: Umgang mit Cannabis – Heft in Leichter Sprache

Cannabis ist seit April 2024 in Deutschland teilweise erlaubt. Was sind seitdem die Regeln? Was ist Cannabis überhaupt? Und wenn ich Cannabis nehme: Wie kann ich auf mich achten? Das DHS Heft „Wenn Sie Cannabis nehmen wollen: So können Sie auf sich achten“ informiert in Leichter Sprache über einen vorsichtigen Umgang mit Cannabis. Download und Bestellung im DHS Bestellcenter.

DHS & DAK: Vollständig Praxishilfe für Führungskräfte zu Alkohol am Arbeitsplatz

Dank der Förderung der DAK-Gesundheit konnte die Broschüre „Alkohol am Arbeitsplatz – Eine Praxishilfe für Führungskräfte“ in enger Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten grundlegend neu aufbereitet werden. Die Praxishilfe stärkt die Handlungsfähigkeit von Führungskräften, informiert über aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen und bietet konkrete Unterstützung im Umgang mit Alkohol am Arbeitsplatz. Neben der inhaltlichen Aktualisierung wurden die aktuellen Empfehlungen des Wissenschaftlichen Kuratoriums der DHS sowie die neuen Qualitätsstandards der betrieblichen Suchtprävention vollständig integriert. Darüber hinaus enthält die Überarbeitung einige zentrale Neuerungen, beispielsweise ein neues Kapitel für Auszubildende, das die besonderen Anforderungen dieser Zielgruppe berücksichtigt. Die PDF-Version der Broschüre kann über das DHS Bestellcenter bezogen, die gedruckte Version hier bestellt werden.

DHS: Cannabis Care Instructions in verschiedenen Sprachen verfügbar

Das Faltblatt „Cannabis - Care Instructions“ informiert über Möglichkeiten, um die Risiken des Cannabiskonsums zu beeinflussen. Dabei gibt es konkrete Hinweise auf Verhaltensweisen, mit denen Konsumrisiken gesenkt werden können. Es liegt zum kostenlosen Download und Bestellung im DHS Bestellcenter in verschiedenen Sprachen vor (arabisch, deutsch, italienisch, polnisch, türkisch, russisch).

Kreuzbund: Neue Materialien zum Download

Der Kreuzbund Bundesverband hat verschiedene neue Materialien entwickelt, die auf der Webseite zum Download verfügbar sind:

akzept, DAH & JES: 12. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2025

Der akzept Bundesverband, die Deutsche Aidshilfe und das Selbsthilfenetzwerk JES haben Ende 2025 den Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2025 vorgestellt. Der Bericht fordert eine neue Strategie im Umgang mit zunehmenden Herausforderungen im Drogenbereich und gibt wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte Antworten auf drängende Fragen. Dreh- und Angelpunkt ist die Forderung nach einer überfälligen Neuausrichtung und Modernisierung der deutschen Drogenpolitik. Der Bericht steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Unter dem Titel „Suchtberatung – Erstanlaufstellen für Betroffene und Angehörige ohne gesicherte Finanzierung“ ist auch ein Beitrag von DHS Geschäftsführerin Christina Rummel und DHS Vorstandsmitglied Eva Egartner enthalten.

DBDD: REITOX-Jahresbericht 2025 zur Situation illegaler Drogen in Deutschland

Anfang Februar wurde der jährliche Bericht der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) zur Situation illegaler Drogen in Deutschland veröffentlicht. Dem neuen Bericht zufolge bleibt die Prävalenz des Konsums illegaler Substanzen in der erwachsenen Bevölkerung stabil. Sie lag im Jahr 2024 bei 3,7 %, ähnlich wie 2021. Auch der Konsum von Cannabis zeigt keine signifikanten Veränderungen. Im Gegensatz zu dieser relativen Stabilität des Konsums in der Allgemeinbevölkerung zeigt sich an den Drogentodesfällen ein Trend zum komplexen, hochriskanten Mischkonsum: In fast 80 Prozent aller Drogentodesfälle im Jahr 2024 wurden mehrere Substanzen nachgewiesen. Der REITOX-Bericht bietet einen vollständigen Überblick über das Konsumverhalten in der Altersgruppe der 12- bis 64-Jährigen. Darüber hinaus zeigt er die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Prävention, Beratung, Behandlung, Schadensminderung und Angebotsbekämpfung mit Blick auf illegale Drogen in Deutschland auf und bietet entsprechende Hintergrundinformationen. Der REITOX-Bericht 2025 und alle Workbooks sind auf der Website der DBDD abrufbar: www.dbdd.de

LWL-KS: FreD Factsheet für die stationäre Jugendhilfe

Mitarbeitende der stationären Jugendhilfe sollen mit dem neuen Factsheet zum FreD-Programm – Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumierenden – erreicht werden. Das Factsheet bietet eine kompakte Übersicht über das FreD-Programm und betont die Vorteile und Wege einer Kooperation zwischen Suchtberatung und Jugendhilfe. FreD bietet einen effektiven Weg, um junge Menschen im stationären Setting frühzeitig zu erreichen und zu unterstützen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe zu stärken und präventive Hilfe zu ermöglichen. Das kostenlose FreD Material kann hier bestellt werden.

Konturen online: Fachbeitrag zum mentalen Wohlbefinden von Jugendlichen

Das mentale Wohlbefinden von Jugendlichen ist seit Mitte der 2000er Jahre spürbar zurückgegangen. Das zeigen Datenauswertungen der SCHULBUS-Studie aus Hamburg und Bremen. Außerdem geht aus den Daten hervor, dass auch der Konsum von psychoaktiven Substanzen unter den 14- bis 17-jährigen Schüler:innen sinkt. Welcher Zusammenhang lässt sich im Einzelnen zwischen mentalem Wohlbefinden und resilientem Umgang mit psychoaktiven Substanzen oder anderen Belastungen herstellen? Dieser Frage geht Theo Baumgärtner in einem Fachbeitrag auf Konturen online nach, indem er Auswertungen für die Gruppe Jugendlicher mit (eher) hohem und die Gruppe mit (eher) niedrigem mentalen Wohlbefinden gegenüberstellt. Als Ergebnis kann festgehalten werden: Die Stärkung des mentalen Wohlbefindens von Jugendlichen ist effektive Suchtprävention. Daran sollten sich alle Tätigkeitsbereiche, die im direkten Kontakt zu der Zielgruppe stehen, beteiligen.

AJ Bayern: Broschüre zu Glücksspiel in Einfacher Sprache

Viele Heranwachsende probieren Glücksspiele aus. Einige von ihnen entwickeln ein problematisches Spielverhalten: Sie spielen zu oft, verlieren viel Geld oder geraten in Schwierigkeiten. Die Aktion Jugendschutz Bayern (AJ) hat die Broschüre „Für Eltern: Glücksspiele bei Kindern und Jugendlichen“ in einfacher Sprache vollständig überarbeitet und neu aufgelegt. Eltern finden darin Informationen über Glücksspiele, deren Gefahren und Bedeutung für Jugendliche in Einfacher Sprache. Neu in den Fokus genommen wurden glücksspielähnliche Spiele wie z. B. Lootboxen. Zudem erfahren Eltern, wie sie mit dem Thema umgehen können, bevor das Spielen zum Problem wird. Download und Bestellung auf der Website der AJ Bayern.


Veranstaltungen

Save the Date: DHS Fachkonferenz Sucht 2026 vom 27. bis 28. Oktober in Essen

Durch Drogenkonsum im öffentlichen Raum und die damit verbundene Verelendung werden Abhängigkeitserkrankungen als gesellschaftliches Problem immer augenfälliger. Die sichtbaren Folgen, etwa in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln, stellen Bund, Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen. Abhängigkeit – von illegalen wie von legalen Drogen und abhängiges Verhalten ist zwar weit verbreitet, aber dennoch oft tabuisiert. Mit schwerwiegenden Konsequenzen: Viele Betroffene suchen aus Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe. Der „Treatment Gap“ wächst, besonders durch digitale und verborgene Abhängigkeitsformen. Auch Angehörige und Kinder bleiben oft unsichtbar. Unter dem (Arbeits-)Titel „Öffentlicher Raum und verborgene Welten“ thematisiert die 65. DHS Fachkonferenz SUCHT vom 27. bis 28. Oktober 2026 dieses Spannungsfeld. An den beiden Konferenztagen möchte die DHS Raum für umfassende Information, intensiven Austausch und praktische Vernetzung bieten – auch zur wachsenden Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Veranstaltung findet im Haus der Technik in Essen statt. Weitere Infos zum Programm veröffentlichen wir im Laufe der nächsten Monate auf unserer Tagungs-Website www.dhs-fachkonferenz.de. Markieren Sie sich den Termin gerne schon jetzt in Ihrem Kalender und seien Sie Teil unseres praxisnahen, zukunftsorientierten Dialogs.

Fachtagung zu Betrieblicher Suchtprävention am 17. März 2026 – online

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. bietet unter dem Titel „Tüchtig und / oder süchtig?! - Betriebliche Suchtprävention gemeinsam angehen“ eine Fachtagung an. Die Veranstaltung findet am 17. März 2026 digital statt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.gesundheit-nds-hb.de

110. Wissenschaftliche Jahrestagung des Bundesverbandes Suchthilfe vom 18. bis 19. März 2026 in Berlin

Bei seiner 110. Wissenschaftlichen Jahrestagung, die am 18. und 19. März 2026 in Berlin stattfindet, richtet der Bundesverband Suchthilfe sein Augenmerk auf zwei besonders vulnerable Gruppen: Kinder und Jugendliche sowie Menschen, die neben ihrer Abhängigkeitserkrankung noch komorbide psychische Störungen aufweisen. Expert:innen aus Wissenschaft und Behandlungspraxis stellen in Vorträgen und Arbeitsgruppen neuestes Wissen aus diesen Bereichen dar. Eine Podiumsdiskussion beleuchtet, welche Hilfen wir brauchen, um Kinder besser zu schützen und zu stärken. Daneben werden auch andere zentrale Themenfelder der Suchthilfe behandelt wie die Auswirkungen des Konsumcannabisgesetzes oder der Einsatz digitaler Tools und Künstlicher Intelligenz in der Therapie. Im Vorfeld der Tagung finden wie immer zusätzlich Fortbildungen statt. Das Programm sowie die Anmelde-Möglichkeit finden Sie hier

30. Tübinger Suchttherapietage vom 25. bis 27. März 2026 in Tübingen

Die Tübinger Suchttherapietage verbinden seit jeher Wissenschaft und Praxis der Suchttherapie. Vormittags werden in wissenschaftlichen Vorträgen aktuelle und relevante suchttherapeutische Themen beleuchtet. Nachmittags folgen praxisorientierte Seminare und Workshops zur Vertiefung. In diesem Jahr gibt es gleich zwei Jubiläen zu feiern: Vom 25. bis 27. März finden die Tübinger Suchttherapietage zum 30. Mal statt. Gleichzeitig begeht die Suchttherapie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ihr 50-jähriges Bestehen. Angeboten wird ein vielseitiges Programm mit Vorträgen und Seminaren aus unterschiedlichen Bereichen der Suchttherapie sowie zu Behandlungsprogrammen und -angeboten. Ein intensiver fachlicher Austausch im Rahmen von Vorlesungen, Plenarvorträgen, Seminaren und Workshops ist dabei ausdrücklich erwünscht. Am Eröffnungstag findet nachmittags zum zweiten Mal das „Fachsymposium Substitution“ statt. Begleitend werden das „Curriculum Tabakabhängigkeit und Entwöhnung“ sowie die Weiterbildung zur „Suchtmedizinischen Grundversorgung“ angeboten. Neu ist ein Workshop zur „Motivierenden Gesprächsführung“ im Vorfeld der Tagung. Das Programm finden Sie hier

BAG KipE & BLS Jahrestagung am 24. April 2026 in Potsdam

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ lädt in Kooperation mit der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e. V. (BLS) zur Jahrestagung ein. Unter dem Titel „Kinderschutz im Blick“ findet die Veranstaltung am 24. April 2026 in Potsdam statt. Sie rückt die Perspektiven und Bedürfnisse von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien in den Mittelpunkt. Dabei richtet sich der Blick auch auf eine frühzeitige Ansprache sowie die Einbindung in kommunale Schutz- und Versorgungsstrukturen. Verschiedene Thementische laden zu einem aktiven Austausch ein. Weitere Informationen finden Sie hier

CaSu Fachtage 2026 vom 07. bis 08. Mai 2026 in Aachen

Vielfältige Impulse für die Suchthilfe geben die CaSu Fachtage vom 07. bis 08. Mai 2026 in Aachen. Das Tagungsprogramm bietet außerdem zahlreiche praxisnahe Einblicke und innovative Ansätze. Die Angebote richten sich an unterschiedliche Arbeitsfelder und Teams. Sie greifen aktuelle Themen aus der Praxis auf – von der Praxis für die Praxis. Hinweis: Zimmer zum vergünstigten CaSu-Tagungspreis im Tagungshotel Mercure sind nur noch bis 25. März 2026 in begrenzter Zahl verfügbar. Das Programm finden Sie auf der Website der Caritas Suchthilfe (CaSu). 

30. Suchttherapietage vom 11. bis 13. Mai 2026 in Hamburg

Die Hamburger Suchttherapietage stehen seit mittlerweile drei Jahrzehnten für Austausch, Vernetzung und fachliche Impulse in der Suchthilfe. Im Jubiläumsjahr findet die Veranstaltung unter dem Titel „Erfahrung trifft Aufbruch – Impulse für eine zukunftsfähige Suchthilfe“ vom 11. bis 13. Mai 2026 statt. Die Anmeldung ist eröffnet. Es können Seminare, Workshops und Zusatzveranstaltungen zu unterschiedlichen Bereichen gebucht werden: Illegale Drogen, Legale Drogen, Suchtprävention, Therapieverfahren & Stoffungebundene Süchte. Das ausführliche Programm finden Sie auf der Website. 

15. Fachsymposium des Fachverbands Medienabhängigkeit vom 11. bis 12. Juni 2026 in Kloster Dießen

Der Fachverband Medienabhängigkeit e.V. lädt Fachleute und Interessierte zum 15. Fachsymposium ein. Vom 11. bis 12. Juni 2026 findet der diesjährige Fachtag in der Psychosomatischen Privatklinik Kloster Dießen am Ammersee statt. Unter dem Titel: „The Datafication of Life“ zeichnen die Fachvorträge, Workshops und Panels eine Lebenslinie nach und beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Datafizierung und Digitalisierung auf die unterschiedlichen Lebensphasen. Welche Entwicklungsaufgaben müssen bewältigt werden? Und welchen Einfluss hat der Mediengebrauch auf diese Bewältigung? Das Programm und die Anmeldemodalitäten finden Sie unter: www.fachverband-medienabhaenigigkeit.de

47. fdr+sucht+kongress vom 16. bis 17. Juni 2026 in Hannover

Der 47. fdr+sucht+kongress des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) findet am 16. und 17. Juni 2026 in Hannover statt und steht unter dem Titel: „Gute Praxis trotz Krisen: Was wirkt? Was hilft? Was stärkt uns?". Es erwarten Sie interessante Vorträge und Workshops. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldungen finden Sie demnächst hier.  

LWL-KS Sucht Jahrestagung am 23. Juni 2026 in Münster

Zum Thema „Normale KonsumKULTUR? Jugend, Rausch und die Kunst der Verantwortung" beleuchtet die Jahrestagung der LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) am 23. Juni 2026 in Münster, was wir als Gesellschaft als „normal" wahrnehmen und welche Folgen das für junge Menschen hat. Nach Impulsen u. a. zum Social Norms Approach, Alkohol- und Nikotinkonsum, Mediennutzung, psychischer Gesundheit und erfolgreichem Jugendschutz können Sie mit Expert:innen aktuelle Entwicklungen und Handlungsperspektiven für Prävention und Praxis diskutieren. Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie über den folgenden Link

Save the date: Fachforum Essstörungen NRW am 30. September 2026 in Köln

Das Fachforum Essstörungen NRW 2026 bietet auch in diesem Jahr am 30. September 2026 in Köln die Möglichkeit zu Austausch und Begegnung. Das diesjährige Thema des Fachtags ist „Essstörungen im Wandel: Neue Krankheitsbilder, neue Herausforderungen. Neue Chancen“. Hierzu soll Vernetzungsinitiativen, Fachkräften, Entscheidungstragenden und Interessierten aus dem Bereich der Essstörungshilfen die Möglichkeit gegeben werden, sich weiterzubilden und neue Impulse für ihre Arbeit zu gewinnen. Es besteht die Möglichkeit, einen Stand beim Markt der Möglichkeiten zu präsentieren. Bei Interesse senden Sie bitte eine Mail an info(at)landeskoordinierungsstelle-essstoerungen-nrw.de. Weitere Infos zum Programm und Anmeldung folgen in Kürze auf der Website und über LinkedIn.


Weiterbildungen

DGWS: Neue Angebote für 2026

Die Deutsche Gesellschaft für Weiterbildung in der Suchttherapie gGmbH (DGWS) startet folgende neue Gruppen der dreijährigen, von der Deutschen Rentenversicherung / Gesetzlichen Krankenversicherung anerkannten Weiterbildung zur/zum Suchttherapeut:in in der systemischen, verhaltenstherapeutischen sowie der psychoanalytischen Fachrichtung: Verhaltenstherapeutisch: Kurs 99 / VT am Standort Berlin, März 2026 (ausgebucht). Kurs 100 / VT am Standort Frankfurt am Main, Oktober 2026. Psychoanalytisch: Kurs 36 / PA am Standort Berlin, Wintersemester 2026 / 2027. Systemisch: Kurs 02 / SYS am Standort Freiburg, Wintersemester 2026 / 2027. Alle Informationen, einschließlich der Curricula der verschiedenen Fachrichtungen der Weiterbildung Suchttherapie, können auf der Website suchttherapie-weiterbildung.de eingesehen werden. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich online für die Weiterbildungskurse und für eine kostenfreie Informationsveranstaltung, die am 07. Mai 2026 von 17 – 19 Uhr stattfindet, anzumelden. Fragen aller Art richten interessierte potenzielle Teilnehmer:innen oder Arbeitgeber:innen gerne an weiterbildung(at)suchthilfe.de oder rufen unter Tel. 0561 98853902 an.

DGWS: „Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe“

Zweimal jährlich führt die Deutsche Gesellschaft für Weiterbildung in der Suchttherapie gGmbH (DGWS) einen Kurs der Fortbildung „Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe – Beratung und Behandlung von suchtmittelauffälligen Straßenverkehrsteilnehmenden“ durch. Die Fortbildung richtet sich an Sozialpädagog:innen / Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit einer mindestens zweijährigen Erfahrung in einem Feld der ambulanten, ganztägig ambulanten oder stationären Suchthilfe. Der nächste Kurs zur qualifizierten MPU-Vorbereitung wird vom 20. bis 24. April 2026 in Berlin veranstaltet. Da im November 2022 die 4. Auflage der Begutachtungskriterien zur Fahreignung erschienen ist und ohne Übergangsfristen gilt, führt die DGWS auch eine zweitägige Fortbildung zur Auffrischung der Kenntnisse durch. Der nächste Kurs MPU Refresher findet vom 16. bis 17. März 2026 online statt. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

LWL-KS: Weiterbildungen 2026

Auch in 2026 Jahr bietet die LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) wieder ihre bewährten Weiterbildungslehrgänge an. So besteht beispielsweise noch drei Mal die Gelegenheit, den Grundkurs „Basiswissen Sucht“ zu absolvieren. Der genannte Grundkurs ist die Voraussetzung dafür, um an der berufsbegleitenden sozialtherapeutischen Weiterbildung Sucht „Aufbaukurs Suchtberater:in (LWL)" teilnehmen zu können. Diese erstreckt sich über 18 Monate und umfasst eine Vielzahl von praxisorientierten Themen. Start der Weiterbildung ist am 11. September 2026 in Schöppingen. Ebenfalls am 11. September 2026 beginnt der neue Weiterbildungskurs „Suchttherapie (LWL) Schwerpunkt: Verhaltenstherapie“ in Vlotho. Dieses Angebot richtet sich an Mitarbeitende, die während der gesamten Dauer der Weiterbildung mindestens in Teilzeit in einer stationären oder ambulanten Rehabilitationseinrichtung tätig sind. Am 5. Oktober 2026 startet ein neues Angebot der „Fachkunde Psychosoziale Beratung begleitend zur Substitutionsbehandlung (PSB)". Sie findet wie bereits seit dem vorigen Jahr im sogenannten Blended-Learning-Format statt. Alle Angebote im Überblick finden Sie im Veranstaltungskalender 2026

ginko-Stiftung: MOVE Betriebe – Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz

Das Angebot „MOVE Betriebe – Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz“ ist Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements und richtet sich an Personalverantwortliche, Führungskräfte sowie Mitarbeitende in beratenden Funktionen in Organisationen und Unternehmen. Die dreitägige Fortbildung der ginko Stiftung für Prävention vermittelt praxisnahe Kompetenzen, um herausfordernde Gespräche in schwierigen Arbeitssituationen verantwortungsbewusst und wertschätzend zu führen. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Substanzkonsum bei Betroffenen frühzeitig, sensibel und fachlich fundiert anzusprechen, beispielsweise im Rahmen von Stufengesprächen auf Grundlage einer Dienst- oder Betriebsvereinbarung Sucht. Die Teilnehmenden lernen, wie motivierende Gesprächsführung dazu beitragen kann, Veränderungsbereitschaft zu fördern, ohne zu belehren oder zu stigmatisieren. Ziel der Fortbildung ist es, Handlungssicherheit zu stärken und einen konstruktiven Umgang mit suchtbezogenen Auffälligkeiten im Arbeitskontext zu ermöglichen. Weitere Informationen und Termine finden Sie unter MOVE-Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz

Fachstelle für Suchtprävention Berlin: #Coffee Corner

Das kostenfreie Onlineformat für Multiplikator:innen hält in den nächsten Monaten folgende Themen bereit: #Coffee Corner No. 61 - am 24. März 2026 ist das Thema „Inklusive Suchtprävention – kleine Schritte, große Wirkung“ an der Reihe. #Coffee Corner No. 62 - am 19. Mai 2026 geht es um „Prev@WORK: brisante Themen konstruktiv ansprechen“. Die Veranstaltungen finden immer dienstags in der Zeit von 15 bis 16 Uhr statt. Bitte richten Sie Ihre Anmeldungen an anmeldung(at)berlin-suchtpraevention.de unter Nennung des Datums, der Nummer und des Themas der jeweiligen Veranstaltung. Anschließend erhalten Sie einen Zugangslink zur Veranstaltung. Weitere Infos finden Sie hier.

Guttempler: Ausbildung zum ehrenamtlichen Suchtgefährdetenhelfer/zur ehrenamtlichen Suchtgefährdetenhelferin

Am 17. April 2026 starten die Guttempler in Deutschland e. V. die siebte Schulungsreihe zur Ausbildung zum ehrenamtlichen Suchtgefährdetenhelfer/zur ehrenamtlichen Suchtgefährdetenhelferin. Die Ausbildung steht Ehrenamtlichen aus nicht-verbandlicher sowie regional organisierter Sucht-Selbsthilfe ebenso offen wie bereits verbandlich organisierten Ehrenamtlichen. Die bisherigen Durchgänge zeigen, dass sich alle gut aufgehoben fühlen und der gemeinsame Erfahrungsaustausch für alle Beteiligten bereichernd ist. Mit der flexiblen Online-Ausbildung der Guttempler lernen die Teilnehmenden in neun Modulen bequem von zu Hause aus und erlangen praxisnahes Wissen zu Suchtentstehung, Kommunikation und Selbsthilfe-Strukturen sowie vieles mehr.  Ergänzt wird die Ausbildung durch drei Präsenz-Wochenenden mit Austausch und Vernetzung. Termine und weitere Informationen finden Sie hier.   

1000 Schätze: Fachtag „Stark fürs Leben“

Der Fachtag „Stark fürs Leben – Schätze entdecken in der Grundschule“ findet am 19. Juni 2026 in Berlin statt und richtet sich an alle, die im Bildungs-, Sozial- oder Gesundheitsbereich mit Grundschulkindern arbeiten oder Verantwortung für deren Umfeld tragen. Worum genau soll es an dem Tag gehen? Grundschulen stehen vor der Aufgabe, den Lern- und Lebensraum so zu gestalten, dass Kinder bestmöglich gesund aufwachsen können und hierfür zentrale Lebenskompetenzen entwickeln. Gleichzeitig begegnen Grundschulen unterschiedliche Herausforderungen, die die Erfüllung dieser Aufgabe erschweren.  Geplant sind Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, Workshops zu konkreten Handlungsfeldern sowie eine Podiumsdiskussion für weiteren Austausch. Ziel ist es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, die Schulen in ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nachhaltig stärken. Weitere Infos finden Sie auf der Website zum 1000 Schätze-Programm.


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