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Newsletter 5-2026  

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Tagungsherbst steht vor der Tür. Die DHS ist mit zwei wichtigen Veranstaltungen dabei: Bei der DHS Fachkonferenz SUCHT am 27. und 28. Oktober in Essen gibt es viel Neues zu entdecken! Schnell sein lohnt sich, denn einige Foren sind bereits ausgebucht. Die Anmeldung lässt sich mit ein paar Klicks auf www.dhs-fachkonferenz.de rasch online erledigen. Freuen Sie sich auf unsere Programm-Highlights zum Thema „Öffentlicher Raum und Verborgene Welten“ der erstmals 2-tätigen DHS Fachkonferenz SUCHT:

  • Meet & Match Point in den Pausen zum niedrigschwelligen Austausch mit ausgewählten Referierenden und Expert:innen

  • Jeweils 6 parallele Themenforen an jedem Konferenztag – auch zu Nischenthemen wie FASD, Chemsex, Prävention im Digitalen und organisationaler Resilienz

  • Plenarvorträge von renommierten Expert:innen zu aktuellen Entwicklungen, neuen Denkanstößen und Lösungsansätzen

  • Panel-Diskussion: „Wie könnte der öffentliche Raum in 10 Jahren aussehen, wenn wir verborgene Welten aktiv einbeziehen?“

  • Kreativer Abschluss: „Sucht, Sinn und Slam – Im Rausch der Poesie“ mit dem Comedian, Slammer & Autor Jens Kotalla und der Poetry Slammerin & Autorin Eva-Lisa.

  • Begleitende Ausstellung Mutare, die einfühlsam mit starken Bildern auf Stigmatisierung suchterkrankter Menschen aufmerksam macht.

  • Großer Aussteller- und Informationsbereich: Mit dabei sind aktuell schon Fachverbände und Koordinierungsstellen, Kliniken und ambulante Hilfen, Sucht-Selbsthilfeverbände sowie spezialisierte Tech-Dienstleister und Unternehmensberatungen.  

Menschen mit Suchterkrankungen leiden oft gleichzeitig an Depressionen, Angst- oder Traumafolgestörungen. In der Praxis arbeiten Suchthilfe und Psychotherapie jedoch häufig zu stark getrennt voneinander. Um diese Schnittstellen besser zu verzahnen, laden die DHS und die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) zur gemeinsamen Kooperationstagung ein. Unter dem Motto „Suchthilfe und Psychotherapie. Wie gemeinsam Versorgung besser gelingen kann“, findet die Veranstaltung am 23. und 24. November in Weimar statt. Anmeldungen sind über die DHS Website möglich.

Nah am Menschen, wirksam im Handeln, unverzichtbar für die Gesellschaft – dafür stehen Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland. Der bundesweite Aktionstag Suchtberatung am 12. November 2026 macht unter dem Schwerpunktthema „Nah, wirksam, unverzichtbar“ auf ihren hohen gesellschaftlichen Stellenwert aufmerksam. Die DHS und ihre Mitgliedsverbände laden Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland ein, mit eigenen Aktionen zu zeigen, warum ihre Arbeit für uns alle so wertvoll ist. Auf der Website www.aktionstag-suchtberatung.de erzählen Dr. Michael Leydecker vom Tannenhof Berlin-Brandenburg und Birgit Feldkamp von der Caritas Coesfeld in kürzlich aktualisierten Interviews aus ihrem Berufsalltag und von den Potenzialen der Suchtberatung. Außerdem finden Sie dort den Aktionsplaner 2026 und viele weitere nützliche Infos.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Beste Grüße

Ihr Team der DHS Geschäftsstelle


Der DHS Newsletter 5-2026 informiert Sie über folgende Themen:

Aus der DHS

  • DHS Positionspapier: „Prävention und Behandlung von problematischer Nutzung digitaler Medien und Internetnutzungsstörungen“
  • DHS: Rundbrief Sucht-Selbsthilfe
  • DHS Bibliothek: Kostenloses Fachwissen für alle
  • DHS: Infoveranstaltung des FA Statistik
  • DHS: Fachkonferenz 2026 – „Öffentlicher Raum & Verborgene Welten“
  • DHS & BPtK: Kooperationstagung in Weimar – „Suchthilfe und Psychotherapie. Wie gemeinsame Versorgung besser gelingen kann“

Prävention

  • Aktionswoche Alkohol: Dokumentation ist in Vorbereitung
  • Blu:prevent: „Prävention beginnt schon zu Hause“ – Neues Angebot für Eltern
  • Aktionsbündnis Seelische Gesundheit: Woche der Seelischen Gesundheit 10. bis 20. Oktober 2026
  • BIÖG: Mitmachmonat zum Alkoholverzicht – „Oktober ohne Alkohol“ 2026
  • BIÖG: Mitmachmonat zum Alkoholverzicht – Januar 2027

Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe

  • Aktionstag Suchtberatung 12. November 2026: „Nah, wirksam, unverzichtbar“ – jetzt in die Planung einsteigen
  • DGPPN & DG-Sucht: Neue S3 Leitlinie „Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung“
  • BÄK: Richtlinie zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger / Opioid-Agonisten-Therapie
  • Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW: Informatives Video zu ARFID
  • Sucht-Selbsthilfeverbände: Bundesweites Projekt zur Erhebung in der Sucht-Selbsthilfe gestartet
  • BKD: Neues Projekt für den digitalen Alltag
  • Neue BVEK-App: Selbsthilfe und Unterstützung jederzeit erreichbar
  • Anonyme Alkoholiker: AA online aus erster Hand kennenlernen
  • Recovery Deutschland: Sucht - Genesung – Leben
  • NACOA: Neue Vorstandsmitglieder gesucht

Aus der Forschung

  • BMG: Abgeschlossene Forschungsprojekte zu sucht- und drogenbezogenen Themen
  • PRAGMA: Patient:innenwege von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit in Deutschland

Veröffentlichungen

  • DHS: Jetzt kostenlos Infoposter zur Alkoholprävention bestellen – für ärztliche Praxen, Kliniken, Suchthilfeeinrichtungen, Unternehmen & Behörden
  • DHS: Faltblatt „Die Sucht und ihre Formen – Cannabis“ in aktualisierter Neuauflage
  • Policy Brief: 8 Mrd. € Steuermehreinnahmen durch Alkoholbesteuerung
  • DSHS: Kurzbericht 1/2026
  • Konturen: Fachbeitrag zu KI in der Suchthilfe
  • Konturen: Fachbeitrag zum Verhältnis von Struktur und Autonomie in der Suchtbehandlung

Veranstaltungen

  • 65. DHS Fachkonferenz SUCHT 27. bis 28. Oktober 2026 in Essen – einige Foren bereits ausgebucht – jetzt anmelden
  • DHS & BPtK Kooperationstagung am 23. und 24. November 2026 in Weimar
  • 33. Fachtagung Management in der Suchthilfe am 23. und 24. September 2026 in Kassel 
  • Feuerlein-Symposium am 6. Oktober 2026 in Heidelberg und online
  • Niedersächsische Suchtkonferenz am 2. November 2026 in Hannover
  • DGPPN Kongress vom 25. bis 28. November 2026 in Berlin und online per Livestream
  • Save the Date: Jahrestagung der LWL-KS am 21. Juni 2027 in Münster
  • Save the Date: Fachtag zu Cannabis am 11. Mai 2027 in Hamburg

Weiterbildungen

  • LWL-KS: Weiterbildungen 2026
  • Weiterbildung „Betriebliche:r Suchtkrankenhelfer:in“
  • DGWS: Neue Angebote
  • DGWS: Fortbildung „Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe“
  • NACOA: Online Fortbildungen für Fachkräfte aus der Suchthilfe
  • Suchtprävention Berlin: Online-Reihe „Coffee Corner“

Aus der DHS

DHS Positionspapier: „Prävention und Behandlung von problematischer Nutzung digitaler Medien und Internetnutzungsstörungen“

Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – digitale Medien gehören für alle Altersgruppen zum Alltag. Zwar eröffnen sich durch die Digitalisierung zahlreiche berufliche und private Vorteile, doch eine Vielzahl von Studien belegt auch negative Auswirkungen, die insbesondere die Entwicklung Heranwachsender beeinträchtigen können. Ein kürzlich veröffentlichtes DHS Positionspapier gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Prävention und Behandlung von problematischer Nutzung digitaler Medien sowie von Internetnutzungsstörungen. Es enthält einen Überblick über epidemiologische Daten und beschreibt mögliche körperliche sowie psychische Folgen. Zudem wird der heutige Wissensstand in den Bereichen Prävention, Diagnostik und Behandlung dargestellt. Darüber hinaus zeigt das DHS Positionspapier Forschungslücken auf und gibt wissenschaftlich begründete Empfehlungen für Prävention, Versorgung, Forschung und Gesundheitspolitik. Sie finden die Veröffentlichung auf dhs.de im Seitenbereich Stellungnahmen

DHS: Rundbrief Sucht-Selbsthilfe

Der DHS Rundbrief Sucht-Selbsthilfe 3-2026 ist erschienen und über das Rundbriefarchiv auf der DHS Website abrufbar. Mit dem Rundbrief informiert die DHS mehrmals im Jahr kurz und knapp über Themen und Termine zur Sucht-Selbsthilfe. Wir stellen für Sie interessante Nachrichten zusammen, weisen auf hilfreiche Materialien hin und machen auf aktuelle Termine und Veranstaltungen aufmerksam. Wenn Sie den kostenlosen DHS Rundbrief Sucht-Selbsthilfe abonnieren möchten, schreiben Sie bitte eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an Regina Müller, DHS Referat Nachsorge und Selbsthilfe: mueller(at)dhs.de.

DHS Bibliothek: Kostenloses Fachwissen für alle

Die wissenschaftliche Fachbibliothek der DHS in den Räumen der DHS Geschäftsstelle in Hamm/Westfalen steht der Öffentlichkeit kostenlos zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung zur Verfügung. Der umfangreiche Bestand kann über den Onlinekatalog für Studium, wissenschaftliche Forschungsarbeiten oder die berufliche Praxis recherchiert werden. Die Ausleihe der Medien ist kostenfrei und erfolgt wahlweise vor Ort (nach vorheriger Terminabsprache) oder unkompliziert auf dem Postweg. Neu erfasste Literatur finden Sie im kürzlich veröffentlichten Verzeichnis. Unsere Bibliothekarin unterstützt Sie darüber hinaus gerne mit individuellen Literaturrecherchen, Beratung bei der Quellensuche sowie aktuellen Literaturverzeichnissen: bibliothek(at)dhs.de (Frau Lehner).

DHS: Infoveranstaltung des FA Statistik

Der DHS Fachausschuss Statistik informiert am 10. November 2026 von 13 bis 16 Uhr in einer Online-Veranstaltung über die Dokumentation nach dem Manual des KDS 4.0 sowie zu verfügbaren Softwaresystemen. Die Dokumentation nach dem KDS 4.0 soll zum 1. Januar 2027 beginnen. Für die Online-Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung per Mail an das Sekretariat der DHS Geschäftsführung, Frau Klemmer: klemmer[at]dhs.de erforderlich.

DHS: Fachkonferenz 2026 – „Öffentlicher Raum & Verborgene Welten“

Die 65. DHS Fachkonferenz widmet sich vom 27. Bis 28. Oktober 2026 in Essen unter dem Titel „Öffentlicher Raum & Verborgene Welten“ aktuellen Herausforderungen: Die sichtbaren Folgen von Drogenkonsum im öffentlichen Raum – in Parks, an Bahnhöfen oder in Wohnvierteln – machen Abhängigkeitserkrankungen zu einem immer drängenderen Thema. Bund, Länder und Kommunen stehen vor großen Aufgaben, denn trotz der weiten Verbreitung von Abhängigkeiten – ob von legalen oder illegalen Substanzen – bleibt das Thema oft tabuisiert. Gleichzeitig wächst der „Treatment Gap“, besonders durch neue, digitale Abhängigkeitsformen. Angehörige und Kinder bleiben häufig unsichtbar. Das Anmeldeformular und das Programm finden Sie auf der Tagungswebsite dhs-fachkonferenz.de.

DHS & BPtK: Kooperationstagung in Weimar – „Suchthilfe und Psychotherapie. Wie gemeinsame Versorgung besser gelingen kann“

Die DHS und die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) veranstalten am 23. und 24. November 2026 eine Kooperationstagung in Weimar, um die Versorgung von Menschen mit Suchterkrankungen und komorbiden psychischen Störungen durch verbesserte Vernetzung zu optimieren. Zielgruppe der Tagung sind Fachkräfte aus Psychotherapie, Suchthilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren angrenzenden Arbeitsfeldern. Auf dem Programm stehen fachliche Impulsbeiträge, Workshops und Diskussionen. Details dazu sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite der DHS.


Prävention

Aktionswoche Alkohol: Dokumentation ist in Vorbereitung

Die Aktionswoche Alkohol 2026 ist vorbei, doch das Thema „Alkohol? Weniger ist besser!“ bleibt weiterhin aktuell. Das Projektteam der Aktionswoche Alkohol, die federführend alle zwei Jahre von der DHS organisiert wird, arbeitet derzeit intensiv an der Nachbereitung. Dazu werden die Daten und Rückmeldungen der diesjährigen Kampagne ausgewertet. Veranstalterinnen und Veranstalter der Aktionswoche Alkohol 2026 konnten ihr Feedback bis zum 21. August über einen Evaluationsbogen einbringen. Die Dokumentation der Aktionswoche Alkohol 2026 erscheint dann nach Fertigstellung auf der Website aktionswoche-alkohol.de. Die nächste bundesweite Aktionswoche Alkohol findet 2028 statt – der genaue Termin wird noch abgestimmt. Sie haben Anregungen, Wünsche oder Ideen rund um die Aktionswoche Alkohol? – Schicken Sie gerne eine Nachricht an info(at)aktionswoche-alkohol.de.

Blu:prevent: „Prävention beginnt schon zu Hause“ – Neues Angebot für Eltern

Eltern sind zentrale Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche und damit ein wichtiger Schutzfaktor in der Suchtprävention. Deshalb hat blu:prevent, die Suchtpräventionsinitiative für Kinder und Jugendliche des Blauen Kreuzes in Deutschland e.V., das Angebot um monatliche, kostenfreie digitale Elternabende erweitert. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen wie Social Media, der Umgang mit Drogen, Pornografie, ADHS und Mental Health bei Kindern und Jugendlichen. Dabei arbeiten arbeitet blu:prevent überwiegend mit externen Expert:innen aus der Fachwelt zusammen, die ihre fachliche Expertise und Praxiserfahrung in die Elternabende einbringen. Weitere Informationen und Anmeldung unter diesem Link

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit: Woche der Seelischen Gesundheit 10. bis 20. Oktober 2026

Im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit finden vom 10. bis 20. Oktober 2026 deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen statt. In diesem Jahr steht die Woche unter dem Thema „Miteinander statt nebeneinander. Für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“. Selbsthilfeverbände, psychosoziale Einrichtungen und Initiativen informieren über ihre Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Angehörige und Interessierte. Die Woche der Seelischen Gesundheit wird vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit veranstaltet, zu dessen Mitgliedern auch die DHS zählt. Veranstaltungen können bis Oktober über das Anmeldeformular im zentralen Online-Kalender eingetragen werden.

BIÖG: Mitmachmonat zum Alkoholverzicht – „Oktober ohne Alkohol“ 2026

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) lädt unter dem Motto „Perfekt, wie es ist" dazu ein, im Monat Oktober 2026 auf Alkohol zu verzichten und schöne Momente ohne Alkohol bewusst zu erleben. Auf der Aktionsseite finden Interessierte einen Selbsttest, was hinter dem eigenen Trinkverhalten steckt, ein Starter-Kit mit einem „Vertrag mit mir Selbst", einen Begleiter durch den „Oktober ohne Alkohol“, einen Sharepic-Generator, eine Anmeldemöglichkeit zur Begleitung durch einen Newsletter oder WhatsApp-Kanal, praktische Tipps für den alkoholfreien Alltag, Informationen rund um Alkoholkonsum und Gesundheit sowie Inspiration und Motivation für einen erfolgreichen Aktionsmonat. Sie möchten den „Oktober ohne Alkohol" unterstützen? Auf dieser Seite finden Sie alle Materialien, die Sie dafür brauchen, frei für Ihre eigenen Kanäle nutzbar.

BIÖG: Mitmachmonat zum Alkoholverzicht – Januar 2027

Für Januar 2027 ist ein weiterer bundesweiter Mitmachmonat zum Alkoholverzicht geplant. Der Mitmachmonat wird vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gefördert und vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord gGmbH, Kiel) konzipiert und umgesetzt. Zur Vorbereitung wurde bereits ein Netzwerk gegründet, um bestehende Aktivitäten zu vernetzen und den Mitmachmonat gemeinsam bekannt zu machen. Falls Sie in den Verteiler aufgenommen werden möchten, um im Herbst aktuelle Informationen zum Mitmachmonat Januar 2027 zu erhalten, wenden Sie sich gerne an Katharina Liegmann vom IFT-Nord: liegmann(at)ift-nord.de.

BIÖG: Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ motivierte zum Rauchstopp

Rauchen ist nach wie vor der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für Lungenkrebs. Wie viele Menschen aufhören wollen, zeigt die hohe Beteiligung am diesjährigen Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“: Über 19.000 Menschen haben dieses Jahr gemeinsam den ersten Schritt in ein rauchfreies Leben gemacht. Nach Abschluss der Aktion ziehen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und die Deutsche Krebshilfe eine positive Bilanz: Von den 5.077 Teilnehmenden, die sich bislang zurückgemeldet haben, gaben 3.279 an, den gesamten Mai über rauchfrei geblieben zu sein. Damit haben knapp 17 Prozent aller Teilnehmenden den Ausstieg im Aktionsmonat geschafft. Auch nach dem Mitmachmonat lohnt sich ein Rauchstopp: Wer mit dem Rauchen aufhört, schützt seine Gesundheit und senkt sein Krebsrisiko deutlich. Weitere Infos: www.rauchfrei-im-mai.de


Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe

Aktionstag Suchtberatung 12. November 2026: „Nah, wirksam, unverzichtbar“ – jetzt in die Planung einsteigen

Nah am Menschen, wirksam im Handeln, unverzichtbar für die Gesellschaft – dafür stehen Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland. Der bundesweite Aktionstag Suchtberatung am 12. November 2026 macht unter dem Schwerpunktthema „Nah, wirksam, unverzichtbar“ auf ihren hohen gesellschaftlichen Stellenwert aufmerksam. Die DHS und ihre Mitgliedsverbände laden Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland ein, mit eigenen Aktionen zu zeigen, warum ihre Arbeit für uns alle so wertvoll ist:

Suchtberatungsstellen sind direkt vor Ort – als niedrigschwellige Anlaufstellen für Betroffene, Angehörige und Menschen in Krisen. Kostenlos, und auf Wunsch auch anonym, bieten sie Unterstützung genau dort, wo sie gebraucht wird: im Alltag der Menschen. Sie sind kommunale Brückenbauer, die Jugendhilfe, Gesundheitsvorsorge und andere Hilfesysteme vernetzen. Durch diese Nähe stärken sie Gesundheit und sozialen Zusammenhalt in den Kommunen.

Die Arbeit der Suchtberatung zeigt messbare Erfolge: Durch frühzeitige Beratung und gezielte Interventionen können Langzeitfolgen von Suchtverhalten reduziert werden. Das entlastet nicht nur Betroffene, sondern auch Gemeinschaftskassen, Justiz und Rettungsdienste. Die Suchthilfe fördert Teilhabe und Resilienz, reduziert Belastungen und sorgt dafür, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen relevanten Akteuren, wie beispielsweise Behörden, medizinischen Einrichtungen und sozialen Diensten, steigt die Effizienz des gesamten Systems – zum Wohl aller.

Suchtberatungsstellen sind verlässliche Partner für Kommunen und Politik. Sie beweisen täglich, wie Investitionen in Suchthilfe gesellschaftlichen Mehrwert schaffen: durch Prävention, Kostenentlastung und mehr Lebensqualität. Suchtberatungsstellen sind unverzichtbar, weil sie Menschen in existenziellen Krisen stabilisieren, Familien sowie Behörden entlasten und durch den Erhalt der Erwerbsfähigkeit sowie die Vermeidung teurer Klinik- und Haftaufenthalte die Staats- und Sozialkassen massiv finanziell entlasten.

Weitere Infos gibt es auf der Website www.aktionstag-suchtberatung.de, darunter spannende Einblicke in die Arbeit eines Suchtberaters und einer Suchtberaterin. Michael Leydecker vom Tannenhof Berlin-Brandenburg und Birgit Feldkamp von der Caritas Coesfeld erzählen in kürzlich aktualisierten Interviews aus ihrem Berufsalltag und den Potenzialen der Suchtberatung. Der überarbeitete Aktionsplaner gibt Tipps und Anregungen für Suchtberatungsstellen, die am 12. November 2026 zum Aktionstag Suchtberatung eine eigene Aktion durchführen möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

DGPPN & DG-Sucht: Neue S3 Leitlinie „Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung“

Eine neue S3-Leitlinie hilft Fachleuten in ihrem Berufsalltag, Menschen mit einer Psychose und einer Suchterkrankung oder einer substanzinduzierten Psychose besser zu beraten und zu behandeln. Die Leitlinie „Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung (LL-KoPsS)“ wurde gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) herausgegeben.

BÄK: Richtlinie zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger / Opioid-Agonisten-Therapie

Die Richtlinie der Bundesärztekammer (BÄK) zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger / Opioid-Agonisten-Therapie (OAT) hat der Vorstand der Bundesärztekammer in seiner Sitzung am 11./12. Dezember 2025 verabschiedet. Nach Erteilung der Genehmigung durch das Bundesministerium für Gesundheit gemäß § 5 Absatz 13 BtMVV am 23. Juni 2026 ist die Richtlinie mit ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 16. Juli 2026 in Kraft getreten. Die aktualisierte Richtlinie steht auf der BÄK Website zur Verfügung.

Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW: Informatives Video zu ARFID

Die Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder (ARFID) – Störung mit Vermeidung oder Einschränkung der Nahrungsaufnahme – ist mehr als wählerisches Essverhalten (picky eating). Es handelt sich um eine ernsthafte Essstörung, die seit 2013 (DSM-5) bzw. seit 2022 (ICD-11) als eigenständige Störung klassifiziert ist. ARFID kann sich in verschiedenen Formen äußern. Im Gegensatz zu Anorexia oder Bulimia nervosa steht hier nicht die Sorge um Figur oder Gewicht im Vordergrund. In der klinischen Praxis wird sie häufig noch unterschätzt oder gar nicht erkannt. Die Therapie sollte multiprofessionell angelegt und an die jeweilige Ausprägung individuell angepasst werden. Für Fachkräfte und Multiplikator:innen sind das frühe Erkennen, eine sensible Ansprache und eine niedrigschwellige Weitervermittlung wichtig. Auf der Website der Landeskoordinierungsstelle Essstörungen NRW ist ab sofort ein Video mit kompakten Informationen zu Diagnosekriterien, Warnsignalen und ersten Handlungsoptionen für die Praxis verfügbar.

Sucht-Selbsthilfeverbände: Bundesweites Projekt zur Erhebung in der Sucht-Selbsthilfe gestartet

Sucht-Selbsthilfe ist für viele Menschen ein wichtiger Anker. Gleichzeitig haben gesellschaftliche Entwicklungen und die Digitalisierung die Strukturen und Angebote in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Das Blaue Kreuz in Deutschland und sechs weitere bundesweit tätige Sucht-Selbsthilfeverbände – Blaues Kreuz i. d. Ev. Kirche Bundesverband e. V., Bundesverband der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne & Töchter e.V., Fachverband Glücksspielsucht e. V., Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e. V., Guttempler in Deutschland e. V., Kreuzbund e. V. – haben deshalb ein gemeinsames Projekt zur Durchführung einer umfassenden Erhebung gestartet. Ziel ist es, erstmals ein aktuelles Gesamtbild der Sucht-Selbsthilfe in Deutschland zu gewinnen. Erfasst werden sollen Gruppen, Teilnehmende sowie Angebote – von klassischen Treffen bis hin zu digitalen Formaten. Die Erhebung wird anonym und wissenschaftlich begleitet durchgeführt. Die Ergebnisse sollen aufzeigen, wen Selbsthilfe erreicht, welche Angebote wirken und wo zukünftige Bedarfe liegen. Damit entsteht eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung und langfristige Stärkung der Selbsthilfe. Gleichzeitig wird ihre Bedeutung im Gesundheitswesen sichtbarer. Das Projekt soll bis Ende 2027 laufen.

BKD: Neues Projekt für den digitalen Alltag

Mit dem Projekt „Netzwerk der Möglichkeiten – Digitale Welten erschließen“ möchte das Blaue Kreuz Deutschland e. V. (BKD) seine Klientinnen und Klienten dabei unterstützen, sich besser in der digitalen Welt zurechtzufinden. An fünf Pilotstandorten in Nordrhein-Westfalen bietet der Verein nicht nur einen kostenfreien und sicheren Internetzugang, sondern begleitet seine Klientinnen und Klienten auch Schritt für Schritt dabei, digitale Angebote für sich zu entdecken. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Ängste abzubauen und den Einstieg in neue Themen so einfach wie möglich zu gestalten. Dabei sollen die Teilnehmenden das Projekt aktiv mitgestalten. In Infoveranstaltungen und Gesprächen wurden Wünsche und Fragen gesammelt. Auf dieser Grundlage entstehen Angebote, die wirklich zum Alltag passen. Themen in den Workshops sind unter anderem, sicher im Internet unterwegs zu sein, KI und digitale Angebote im Alltag zu nutzen sowie Kontakt zu halten und neue Menschen kennenzulernen. Mehr erfahren Sie hier

Neue BVEK-App: Selbsthilfe und Unterstützung jederzeit erreichbar

Der Bundesverband der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e. V. (BVEK) hat gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband und der Firma vmapit eine eigene App entwickelt. Mit der App möchte der BVEK Eltern und Angehörigen einen einfachen und diskreten Zugang zu Informationen, Selbsthilfe und Unterstützung ermöglichen – unabhängig von Ort und Zeit. Gerade in belastenden Situationen ist es wichtig, schnell verlässliche Informationen und passende Ansprechpartner:innen zu finden. Gleichzeitig stärkt die App die Vernetzung innerhalb des Verbandes und macht Angebote für betroffene Familien noch besser sichtbar. Die App bietet unter anderem Informationen, Veranstaltungshinweise und Möglichkeiten, Elternkreise und Unterstützungsangebote zu finden. Die BVEK-App kann ab sofort über diesen Link heruntergeladen werden.

Anonyme Alkoholiker: AA online aus erster Hand kennenlernen

Was steckt wirklich hinter den Anonymen Alkoholikern (AA)? Warum stellen sich Menschen in Meetings immer noch mit den Worten „Ich bin Alkoholiker:in“ vor? Und was hat es mit den 12 Schritten und 12 Traditionen auf sich? In einer offenen Online-Veranstaltung am 3. November um 9:30 Uhr geben die Anonymen Alkoholiker Einblicke in ihre Arbeitsweise und Grundsätze – jenseits von Klischees und Vorurteilen. Es geht um Austausch, Verständnis und Aufklärung (Dauer: ca. 1 Stunde). Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikator:innen, Fachkräfte, Interessierte – und alle, die mehr über AA erfahren möchten. Anmeldungen bitte per E-Mail an: sb-oei(at)anonyme-alkoholiker.de. Nach der Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten zur Veranstaltung.

Recovery Deutschland: Sucht - Genesung - Leben

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Leipzig kommt der Recovery Walk 2026 am 12. September 2026 nach Nordrhein-Westfalen. Dazu verwandelt sich die Wiese an der Reuterkaserne in Düsseldorf für einen Tag lang in das „Recovery Village“. Sie wird der Dreh- und Angelpunkt des Recovery Walks und des Begleitprogramms sein. Menschen mit eigener Suchterfahrung setzen gemeinsam mit Angehörigen, Fachkräften und Unterstützenden ein sichtbares Zeichen für Genesung, Teilhabe und gegen die Stigmatisierung von Suchterkrankungen. Neben einem Open-Air-Kulturprogramm und einer Gedenkfeier für Menschen, die durch Substanzkonsum ihr Leben verloren haben, bietet der Recovery Walk auch Raum für Begegnung zwischen Betroffenen, Angehörigen, Fachkräften und Interessierten. Organisiert wird der diesjährige Walk von Recovery Deutschland e. V. in Kooperation mit dem Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW (FAS NRW) mit besonderer Unterstützung durch das Blaue Kreuz Deutschland. Mehr Informationen finden Sie hier

NACOA: Neue Vorstandsmitglieder gesucht

NACOA sucht neue Vorstandsmitglieder: Gesucht werden engagierte Menschen, die die Arbeit für Kinder aus suchtbelasteten Familien aktiv mitgestalten möchten – unter anderem in den Bereichen Netzwerk, Ehrenamt, Finanzen und Lobbyarbeit. Die Mitgliederversammlung & Vorstandswahl findet am 18. September 2026 statt. Bei Interesse schreiben Sie bitte an: Vorstand(at)nacoa.de. Außerdem aktuell: Der Fluffi-Klub von NACOA Deutschland ist für den Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert. Das Präventionsangebot richtet sich an Kinder im Kita-Alter aus suchtbelasteten Familien. Im Herbst findet eine öffentliche Online-Abstimmung statt. Weitere Informationen unter www.nacoa.de.


Aus der Forschung

BMG: Abgeschlossene Forschungsprojekte zu sucht- und drogenbezogenen Themen

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat Abschluss-, Kurz- und Evaluationsberichte zu kürzlich beendeten, geförderten Projekten veröffentlicht: „Update 2025: Effekte von Maßnahmen des Spielerschutzes beim Online-Glücksspiel – ein systematischer Review“ |  „einfach.gut.beraten – aktionberatung - die Peers“ | „Wirkungsevaluation des Selbstkontrolltrainings SUPi - inklusiv für Menschen mit geistiger geistiger Beeinträchtigung (SUPi - Suchtprävention inklusiv)“ | „Machbarkeitsstudie zur Datenerhebung in Drogenkonsumräumen“ | „Entwicklung und Evaluation neuer digitaler Präventionsmaßnahmen zum erleichterten Zugang zur Suchtberatung für unterschiedliche Gruppen von Kokainkonsumierenden (KOKAIN:prevent)“. 

PRAGMA: Patient:innenwege von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit in Deutschland

Mit Hilfe von Daten von Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung und der ambulanten Suchthilfe aus sechs Jahren konnten im Rahmen des Projekts PRAGMA Versorgungswege von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit identifiziert werden. Es zeigte sich, dass sich nach einer Diagnose nur 30 Prozent der Betroffenen in den folgenden 24 Monaten behandeln ließen. Eine Kombination aus verschiedenen Behandlungsformen wird eher selten genutzt. Gründe dafür lagen laut den Interviews mit Betroffenen in strukturellen, individuellen und systemischen Barrieren. Aus den Interviews mit Expertinnen und Experten konnten priorisierte Handlungsfelder herausgearbeitet werden. Danach wären beispielsweise ein frühzeitiger Zugang zu Hilfsangeboten wichtig, die Vernetzung von verschiedenen Angeboten sowie die Versorgung von psychischen Begleiterkrankungen neben der Alkoholabhängigkeit. Die Ergebnisse werden zur Information an verschiedene Fachgesellschaften und Institutionen weitergeleitet. Den Beschluss und den Ergebnisbericht  können Sie online auf der Website des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) einsehen. Aufgrund der Relevanz des Themas Alkoholabhängigkeit fördert der Innovationsausschuss weitere Projekte: FEMALE-Risk | LL-ALKOHOL-GE sowie EVA-RADIUS.


Veröffentlichungen

DHS: Jetzt kostenlos Infoposter zur Alkoholprävention bestellen – für ärztliche Praxen, Kliniken, Suchthilfeeinrichtungen, Unternehmen & Behörden

Ein gesellschaftliches Umdenken beim Thema Alkohol ist dringend erforderlich, um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen. Die DHS unterstützt diesen Prozess aktiv und stellt dazu ein neues Informationsmaterial vor: Ein DIN A2-Poster mit der Kernbotschaft „Alkohol? Weniger ist besser!“, das auf die aktuellen DHS Empfehlungen zum Umgang mit Alkohol hinweist. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Im medizinischen Bereich in Wartezimmern von ärztlichen Praxen und Kliniken. In Behörden und (Sucht-)Beratungsstellen. Oder in der Arbeitswelt im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsprävention. Das Poster wurde mit Förderung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entwickelt und produziert. Es kann im DHS Bestellcenter kostenlos geordert und auch als PDF heruntergeladen werden. Die aktuellen DHS Empfehlungen zum Umgang mit Alkohol sind auf der Website dhs.de allgemeinverständlich aufbereitet. Der entsprechende Seitenbereich ist über den Kurzlink www.dhs.de/alkoholwenigeristbesser bequem online erreichbar. Sollten Sie größere Stückmengen des Posters zur Alkoholprävention für Einrichtungen Ihres Verbandes, zum Aufhängen in verschiedenen Abteilungen Ihres Unternehmens oder in einer Klinik benötigen, kontaktieren Sie gerne Christine Kreider, DHS Referentin für Prävention: kreider(at)dhs.de.

DHS: Faltblatt „Die Sucht und ihre Formen – Cannabis“ in aktualisierter Neuauflage

Die DHS hat ihr bewährtes Faltblatt „Cannabis“ aus der Reihe „Die Sucht und ihre Formen“ aktualisiert. Es erscheint mit Unterstützung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und bietet kompakte Informationen darüber, was Cannabis ist, welche Risiken damit verbunden sind und wie eine Abhängigkeit entsteht. Ergänzt wird es durch aktuelle Informationen zur Gesetzeslage. Das Faltblatt ist kostenfrei sowohl als Druckversion als auch als PDF über das Bestellcenter der DHS erhältlich.

Policy Brief: 8 Mrd. € Steuermehreinnahmen durch Alkoholbesteuerung

Seit Jahrzehnten ist bei alkoholischen Getränken keine Anpassung der Besteuerung erfolgt, die inflationsbereinigten Steuereinnahmen aus dem Verkauf alkoholischer Getränke sinken derzeit. In einem kürzlich veröffentlichten Policy Brief beschreiben Dr. Jakob Manthey und Dr. Carolin Kilian, Mitglieder des Wissenschaftlichen Kuratoriums der DHS, die zu erwartenden Auswirkungen von zwei unterschiedlichen Steuerszenarien auf Alkoholkonsum, Steuereinnahmen und Krankheitslast. Steuerszenario 1 (Vorschlag der FinanzKommission Gesundheit) empfiehlt die Anhebung der Steuern auf Spirituosen. Ein alternatives Steuerszenario 2 geht von einer schrittweisen Anhebung der Steuern auf Bier und Wein aus. Das Fazit: Durch eine moderate Anhebung der Bier- und Weinsteuern können die Steuereinnahmen binnen 3 Jahren um etwa 8 Mrd. € gesteigert werden - deutlich geringere Mehreinnahmen wären durch die Erhöhung der Steuern auf Spirituosen zu erwarten. In beiden Szenarien wäre zudem mit einem leichten Rückgang des Alkoholkonsums und der dadurch bedingten Todesfälle zu rechnen. Das Papier ist unter diesem Link veröffentlicht.

DSHS: Kurzbericht 1/2026

Der barrierefreie Kurzbericht Nr. 1/2026 der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS 2024) steht jetzt online unter dem Titel „Versorgungsgeschehen in Einrichtungen der Sozialen Teilhabe“ zur Verfügung. Er vermittelt einen deskriptiven Einblick in die Einrichtungen der Sozialen Teilhabe. Download hier

Konturen: Fachbeitrag zu KI in der Suchthilfe

Ein Fachbeitrag zu KI in der Suchthilfe von Wolfgang Rosengarten auf Konturen Online stellt systemische Notwendigkeiten und Ideen vor, um die Implementierungslücke zu schließen.

Konturen: Fachbeitrag zum Verhältnis von Struktur und Autonomie in der Suchtbehandlung

Zwei Verständnisse von Freiheit stehen sich in der gegenwärtigen Suchtbehandlung gegenüber. Das erste sieht Freiheit als Abwesenheit äußerer Beschränkung. Das zweite versteht Freiheit als die Fähigkeit, zu den Bedingungen der eigenen Existenz eine Position einzunehmen. Jörg Domurath und Uwe Wicha erörtern, was Ordnung und Freiheit, Struktur und Autonomie, Notwendigkeit und Selbstbestimmung in der Suchtbehandlung bedeuten, und begeben sich dabei auf einen Streifzug durch Philosophie, Psychologie, Psychiatrie, Soziologie und Mythologie. Den Artikel auf Konturen online lesen Sie  hier


Veranstaltungen

65. DHS Fachkonferenz SUCHT 27. bis 28. Oktober 2026 in Essen – einige Foren bereits ausgebucht – jetzt anmelden

Abhängigkeitserkrankungen bewegen sich zwischen öffentlichem Raum und verborgenen Welten: Während offene Konsumszenen in Parks, Bahnhöfen oder Wohnvierteln gesellschaftliche Debatten prägen, bleiben viele Suchterkrankungen sowie Betroffene unsichtbar. Die 65. DHS Fachkonferenz SUCHT widmet sich vom 27. bis 28. Oktober 2026 unter dem Titel „Öffentlicher Raum und Verborgene Welten“ im Haus der Technik in Essen diesem Spannungsfeld. Sie bietet eine Plattform für Austausch und Diskussion, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen, Hilfsangebote zu stärken, Stigmatisierung abzubauen und den Treatment Gap zu überwinden. Über die Tagungs-Website www.dhs-fachkonferenz.de können Sie sich zur 65. DHS Fachkonferenz SUCHT anmelden und das detaillierte Programm einsehen. Schnell sein lohnt sich, denn einige Foren sind bereits ausgebucht.

Das Programm der erstmals 2-tägigen DHS Fachkonferenz SUCHT bietet viele Höhepunkte: Plenarvorträge renommierter Expertinnen und Experten informieren über aktuelle Entwicklungen, geben neue Denkanstöße und stellen Lösungsansätze dar. An beiden Konferenztagen können Teilnehmende zudem aus sechs parallelen Themenforen wählen, die sich unter anderem auch mit Nischenthemen wie FASD, Chemsex, digitaler Prävention und organisationaler Resilienz befassen. Weitere Highlights sind die Panel-Diskussion unter der Fragestellung „Wie könnte der öffentliche Raum in 10 Jahren aussehen, wenn wir verborgene Welten einbeziehen?“ und der kreative Abschluss „Sucht, Sinn und Slam – im Rausch der Poesie“ mit Comedian, Slammer & Autor Jens Kotalla und der Poetry Slammerin & Autorin Eva-Lisa. Für den persönlichen Austausch steht in den Pausen der Meet & Match Point bereit, der eine niedrigschwellige Vernetzung mit ausgewählten Referent:innen und Fachleuten ermöglicht. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die begleitende Ausstellung Mutare sowie einen großen Aussteller- und Informationsbereich.

Für Fragen steht das DHS Veranstaltungsmanagement (Frau Kaldewei, Frau Kepp) gerne zur Verfügung: veranstaltungen[at]dhs.de. Alle weiteren Infos und Anmeldung auf www.dhs-fachkonferenz.de.

DHS & BPtK Kooperationstagung am 23. und 24. November 2026 in Weimar

Die DHS und die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) laden am 23. und 24. November 2026 zur gemeinsamen Kooperationstagung „Suchthilfe und Psychotherapie: Wie gemeinsame Versorgung besser gelingen kann“ nach Weimar ein. Die Tagung möchte den Austausch zwischen Suchthilfe und Psychotherapie stärken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kooperationen verbindlicher, wirksamer und in stärkerem Maße patientenorientiert gestaltet werden können. Fachliche Impulsbeiträge, Workshops und Diskussionen sollen dazu beitragen, die Zusammenarbeit an den Schnittstellen besser zu gestalten und regionale wie überregionale Netzwerke weiterzuentwickeln.

Menschen mit Suchterkrankungen leiden häufig zugleich an weiteren psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Traumafolgestörungen. In der Versorgung wird diese Komorbidität jedoch noch zu selten gemeinsam in den Blick genommen: Neben der Reduktion des Konsums oder Abstinenz braucht es häufig auch Psychotherapie, um psychische Erkrankungen zu behandeln, die den Substanzkonsum mitbedingen oder aufrechterhalten. Zugleich bleiben Suchthilfe und Psychotherapie vielerorts zu stark voneinander getrennt, obwohl sich ihre Aufgaben gerade bei komplexen Hilfebedarfen überschneiden. Besser genutzte Schnittmengen können helfen, Behandlungsbrüche, lange Wartezeiten und einen erschwerten Zugang zu passgenauen Hilfen zu vermeiden.

Das Programm umfasst unter anderem Vorträge zur Qualifizierung in Suchthilfe und Psychotherapie, zu den Spezifika der Behandlung von Menschen mit Substanzkonsum in der ambulanten Psychotherapie, zur neuen Ermächtigungsregelung bei Suchterkrankungen sowie zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen. In Workshops soll die Verzahnung von ambulanter Versorgung, stationärer Behandlung und Rehabilitation sowie Nachsorge und Selbsthilfe vertiefend diskutiert werden. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Psychotherapie, Suchthilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren angrenzenden Arbeitsfeldern und findet im Leonardo Hotel Weimar statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Schicken Sie hierfür das ausgefüllte Anmeldeformular an: veranstaltungen(at)dhs.de.

33. Fachtagung Management in der Suchthilfe am 23. und 24. September 2026 in Kassel

Im Zentrum der diesjährigen „Fachtagung Management in der Suchthilfe“, die der Bundesverband Suchthilfe e. V. (bus.) am 23. und 24. September 2026 in Kassel veranstaltet, steht das neue Vergütungssystem in der medizinischen Rehabilitation. Der Verband stellt Ergebnisse einer Umfrage zu den Verhandlungen der Einrichtungsspezifischen Komponente vor und geht bei einem Podiumsgespräch mit Vertreter:innen von Mitgliedseinrichtungen und Teilnehmenden in den Austausch über ihre bisherigen Erfahrungen. An weiteren Themen stehen u. a. der Kerndatensatz 4.0, die Klassifikation therapeutischer Leistungen 2025, neue Anforderungen an das Qualitätsmanagement in Einrichtungen der ARS und KI als strategisches Instrument für Personalgewinnung und -bindung auf dem Programm. Programm und Online-Anmeldeformular finden Sie hier

Feuerlein-Symposium am 6. Oktober 2026 in Heidelberg und online

Das Feuerlein-Symposium widmet sich am 6. Oktober 2026 in Heidelberg und online den Herausforderungen der interinstitutionellen Zusammenarbeit innerhalb der suchttherapeutischen Versorgung und in der rechtskreisübergreifenden Versorgung. Mit der Präsentation von Perspektiven aus der Politik, Forschung und aus der Versorgung durch national hochangesehene Referent:innen sowie mit zahlreichen Diskussionsmöglichkeiten soll ein breiter Diskurs angestoßen werden, um die Herausforderungen der  interinstitutionellen Zusammenarbeit kritisch zu reflektieren und Lösungsstrategien zur Verbesserung der Versorgung der Patienten und Patientinnen zu entwickeln. Weitere Infos zum Programm und Anmeldung auf der Tagungswebsite

Niedersächsische Suchtkonferenz am 2. November 2026 in Hannover

Ob Alkohol, Cannabis, Kokain, Schmerz- und Beruhigungsmittel oder andere Medikamente: Mischkonsum ist längst keine Randerscheinung mehr – sondern ein übliches Gebrauchsmuster von Menschen in unterschiedlichen Lebenswelten. Aber was passiert im Körper, wenn mehrere Substanzen zusammentreffen? Welche Risiken entstehen? Und wie sollten Prävention, Streetwork und Suchthilfe darauf reagieren? – Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der XXXVI. Niedersächsischen Suchtkonferenz, die am 2. November 2026 unter dem Titel „Mix and Match – Polytoxikomanie im Fokus der Suchthilfe“ in Hannover stattfindet. Prof. Dr. Norbert Scherbaum, DHS Vorstandsvorsitzender, referiert dort zum Thema „Wie reagieren die Suchthilfe und die Suchtpsychiatrie auf Polytokomanie“. Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung erhalten Sie hier

DGPPN Kongress vom 25. bis 28. November 2026 in Berlin und online per Livestream

Der diesjährige DGPPN Kongress findet vom 25. bis 28. November 2026 im CityCube Berlin und online per Livestream statt. Unter dem Leitthema „Psychiatrie und Psychotherapie: Profile und Weiterentwicklungen“ werden neben medizinischen und wissenschaftlichen Themen auch gesundheitspolitische, gesellschaftliche und kulturelle Aspekte diskutiert. Der Kongress schafft damit Raum für einen interdisziplinären, multiprofessionellen und trialogischen Austausch. Das Workshop-Programm ist bereits veröffentlicht und buchbar. Das komplette wissenschaftliche Programm wird Mitte September vorgestellt. Weitere Infos und Anmeldung auf der Kongress-Website

Save the Date: Jahrestagung der LWL-KS am 21. Juni 2027 in Münster

Termin schon jetzt vormerken: Am 21. Juni 2027 findet die Jahrestagung der LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) in Münster statt. Unter dem Arbeitstitel „Trauma verändert Menschen – traumasensibles Handeln verändert Hilfesysteme“ erwarten die Teilnehmenden hochkarätige Referierende und spannende Impulse. Eingeladen sind Fachkräfte, Leitungen und Trägervertretende aus der Suchthilfe und angrenzenden Arbeitsfeldern. Die Tagung findet zudem zeitgleich mit den international renommierten Skulptur Projekten Münster statt, die 2027 ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Der Besuch in Münster lohnt sich also doppelt. Weitere Informationen zum Programm folgen.

Save the Date: Fachtag zu Cannabis am 11. Mai 2027 in Hamburg

Das Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) Hamburg veranstaltet am 11. Mai 2027 zusammen mit dem EKOCAN-Forschungsverbund in Hamburg einen Cannabis-Fachtag. Dort werden empirische Erkenntnisse aus der derzeit laufenden Evaluation des Konsumcannabisgesetzes vorgestellt, wobei insbesondere dessen Auswirkungen auf die Bereiche Gesundheitsschutz, Kinder- und Jugendschutz sowie Kriminalität präsentiert werden. Ferner sind Berichte aus der Praxis sowie eine Podiumsdiskussion geplant. Die Teilnahme am Cannabis-Fachtag ist kostenfrei. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie ab Mitte September auf der Webseite der Suchttherapie-Tage


Weiterbildungen

LWL-KS: Weiterbildungen 2026

Die LWL-Koordinationsstelle Sucht (LWL-KS) bietet erneut ihre etablierten Weiterbildungslehrgänge an. Am 2. Dezember 2026 beginnt ein neuer Weiterbildungskurs „Suchttherapie (LWL) - Schwerpunkt: Verhaltenstherapie" in Vlotho. Dieser Kurs richtet sich an Fachkräfte, die während der Weiterbildung mindestens in Teilzeit in einer stationären oder ambulanten Rehabilitationseinrichtung tätig sind. Alle Informationen, einschließlich der Konzeption und Bewerbungsunterlagen zur Weiterbildung Suchttherapie, können auf der Website eingesehen werden. Eine Übersicht über alle Fort- und Weiterbildungsangebote finden Sie im Veranstaltungskalender 2026. Fragen aller Art richten interessierte potenzielle Teilnehmer:innen oder Arbeitgeber:innen gerne telefonisch an Alexandra Vogelsang, Tel.: 0251 591-3838.

Weiterbildung „Betriebliche:r Suchtkrankenhelfer:in“

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) bietet die Weiterbildung „Betriebliche:r Suchtkrankenhelfer:in“ an. Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an betriebliche Suchtbeauftragte, Verantwortliche im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) und Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) sowie an Interessenvertretungen (MAV/Personalrat). Vermittelt werden Grundlagen der Suchttheorie und Suchtmittelkunde, rechtliche Rahmenbedingungen, betriebliche Suchtprävention, motivierende Gesprächsführung sowie Konzepte der internen und externen Suchtkrankenhilfe. Ziel ist die Qualifizierung für einen professionellen und rechtssicheren Umgang mit suchtgefährdeten oder suchtkranken Beschäftigten im Betrieb. Weitere Informationen finden Sie hier. Der Anmeldeschluss für die Weiterbildung ist der 15. Januar 2027.

DGWS: Neue Angebote

Die Deutsche Gesellschaft für Weiterbildung in der Suchttherapie gGmbH (DGWS) startet folgende neue Gruppen der dreijährigen, von der Deutschen Rentenversicherung / Gesetzlichen Krankenversicherung anerkannten Weiterbildung zur/zum Suchttherapeut:in in der systemischen, verhaltenstherapeutischen sowie der psychoanalytischen Fachrichtung: Verhaltenstherapeutisch: Kurs 100 / VT am Standort Frankfurt am Main, 19. Oktober 2026 | Psychoanalytisch: Kurs 36 / PA am Standort Berlin, Wintersemester 2026 / 2027 | Systemisch: Kurs 02 / SYS am Standort Freiburg, Wintersemester 2026 / 2027. Alle Informationen, einschließlich der Curricula der verschiedenen Fachrichtungen der Weiterbildung Suchttherapie, können auf der Website suchttherapie-weiterbildung.de eingesehen werden. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich online für die Weiterbildungskurse und für eine kostenfreie Informationsveranstaltung anzumelden, die am 1. Oktober 2026 von 17.00 Uhr – 19.00 Uhr, stattfindet. Fragen aller Art richten interessierte potenzielle Teilnehmer:innen oder Arbeitgeber:innen gerne an weiterbildung(at)suchthilfe.de oder telefonisch: 0561 98853902.

DGWS: Fortbildung „Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe“

Zweimal jährlich bietet die Deutsche Gesellschaft für Weiterbildung in der Suchttherapie gGmbH (DGWS) einen Kurs der Fortbildung „Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe – Beratung und Behandlung von suchtmittelauffälligen Straßenverkehrsteilnehmenden“ an. Diese richtet sich an Sozialpädagog:innen / Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit einer mindestens zweijährigen Erfahrung in einem Feld der ambulanten, ganztägig ambulanten oder stationären Suchthilfe. Der nächste Kurs zur qualifizierten MPU-Vorbereitung (106 / MPU) findet vom 7. bis 11. Dezember 2026 in Berlin statt. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

NACOA: Online Fortbildungen für Fachkräfte aus der Suchthilfe

Auf Coa.Kom bietet NACOA, die Interessenvertretung für Kinder aus Familien mit Suchtbelastung, regelmäßig bundesweite Online-Fortbildungen und Veranstaltungen für Fachkräfte aus der Suchthilfe und angrenzenden Arbeitsfeldern an. Viele Angebote sind kostenfrei. Die nächsten Online-Supervisionen für Fachkräfte finden am 10. September 2026, 14:00–16:00 Uhr und 20. Oktober 2026, 11:00–13:00 Uhr statt. Eine Online-Fortbildung zu Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien: „Methoden, Materialien und Zugänge“ gibt es am 27. Oktober 2026, 10:00–12:30 Uhr. Anmeldung und viele weitere Fortbildungen, Fachveranstaltungen und Austauschformate finden Sie unter www.coakom.de.

Suchtprävention Berlin: Online-Reihe „Coffee Corner“

Im Rahmen der Online-Reihe „Coffee Corner“ der Suchtprävention Berlin finden in den kommenden Monaten weitere Veranstaltungen statt. Das kostenfreie Onlineformat für Multiplikator:innen informiert zu folgende Themen: #Coffee Corner No. 64 am Dienstag, 13. Oktober 2026 von 15:00 – 16:30 Uhr zu „Unbekannter Inhalt. Ungewisse Wirkung. Neue psychoaktive Substanzen“. #Coffee Corner No. 65 am Dienstag, 8. Dezember 2026 von 15:00 – 16:30 Uhr zu „Cannabis im Blick – Erkennen. Einordnen. Handeln“. Bitte richten Sie Ihre Anmeldungen an anmeldung(at)berlin-suchtpraevention.de unter Nennung des Datums, der Nummer und des Themas der jeweiligen Veranstaltung. Anschließend erhalten Sie einen Zugangslink zur Veranstaltung. Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.


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