Glücksspiel
Bundesmodellprojekt: Frühe Intervention beim Pathologischen Glücksspielen

Standorte der am Modellprojekt beteiligten (ambulanten) Suchtberatungsstellen
Laufzeit: Oktober 2007 - Dezember 2010
Projektförderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
- Sozial- bzw. Innenministerien der Länder
- Träger der beteiligten Projektstandorte
Projektleitung: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), Hamm
Ansprechpartner:
N.N.
Westenwall 4
D- 59065 Hamm (Westf.)
Tel.: +49 2381 9015-0
Fax: +49 2381 9015-30
info@dhs.de
Projektpartner: FOGS - Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH, Köln
Wesentliche Projektziele
Die vorrangigen Ziele dieses Projektes sind es, nach und nach bundesweit das Angebot der ambulanten Suchtberatung im Hinblick auf die frühere Intervention und Beratung von Glücksspielsüchtigen zu verbessern. Dies soll u. a. erreicht werden durch den Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit, die Konzeption eines umfassenden speziellen Beratungs- und Hilfeangebotes für diese Klientel und insbesondere durch die Qualifizierung eigens dafür geschulter Mitarbeiter/-innen.
Projektübersicht
Im Folgenden werden ausführlich das Projekt sowie die Modellstandorte vorgestellt.
Ausgangssituation und Hintergrund
Zielsetzung, Zielerreichung und Umsetzung des Modellvorhabens - Teilnahmevoraussetzungen für Beratungsstellen
Durchführung - Aufgaben und Akteure
Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojektes:"Frühe Intervention beim Pathologischen Glücksspielen" (Dezember 2010)
PDF
Koordinierungsstellen Glücksspielsucht der Bundesländer
Baden-Württemberg
Bayern
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Fachverband Glücksspielsucht
Arbeitshilfen Glücksspielsucht
Rückmeldungen aus der ambulanten Beratungspraxis bestätigen einen Bedarf nach Arbeitshilfen, die speziell die Beratung von Glücksspielenden betreffende Aspekte und Themen aufgreifen und kurz, aber prägnant erklären. Zu diesem Zeck wurden im Rahmen des Bundesmodellprojektes verschiedene Arbeitshilfen Glücksspielsucht erarbeitet, die sich insbesondere an Beratende, die bislang kaum mit Pathologisch Glücksspielenden im Praxisalltag zu tun hatten, richten.
Beratung bei Glücksspielproblemen
Umgang mit Geld und Schulden
Spieldruck und Rückfall
Glücksspiele und kognitive Verzerrungen
Ferner finden Sie hier 2 x 12 "Arbeitshilfen Glücksspielsucht" für pathologische Glücksspieler/innen mit Migrationshintergrund bzw. deren Angehörige, die im Rahmen eines ersten Beratungsgespräches bzw. Kontaktes verwendet werden können, wenn die zu beratende Person nur über wenige deutsche Sprachkenntnisse verfügt. All diese Arbeitshilfen sind zweispaltig aufgebaut (die linke Spalte in der jeweiligen Landessprache und die rechte Spalte in deutsch).
Die Informationen liegen in folgenden Sprachen vor:
Wenn das Glücksspiel zum Problem wird - Informationen für pathologische Glücksspieler/innen mit Migrationshintergrund
Informationen für Angehörige von pathologischen Glücksspieler/innen mit Migrationshintergrund
Präsentationen der Fortbildungsseminare
Hier finden Sie die in den einzelnen Fortbildungsseminaren bislang erarbeiteten Inhalte, die sich an den für das Modellprojekt entwickelten curricularen Vorgaben orientierten. Für die Veranstaltungen standen dem Projekt entsprechend qualifizierte Fachreferenten/innen zur Verfügung. (Nicht alle Präsentationen sind selbsterklärend zu verstehen, da sie im Kontext der jeweiligen Seminareinheiten zur Anwendung gekommen sind.)
Modul 1 / 26.-28.11.2007 / Bielefeld
Inhalte des Qualifizierungsprogramms, Hartmut Görgen
Modul 2 / 30.01. - 01.02.2008 / Mainz
Der Zugang zu pathologischen Glücksspielern, Hartmut Görgen
Glück Spiel Sucht: Begriff und historische Eckdaten, Hartmut Görgen
Die Faszination Glücksspiel: Spielanreize und Gefährungspotenziale, Tobias Hayer
Modul 3 / 04. - 06.06.2008 / Leipzig
Geldspielautomaten und Suchtgefahren, Tobias Hayer
Grundlagen der Beratung von Glücksspielern & deren Angehörigen, Frank Gauls
Modul 4 / 24. - 26.09.2008 / Frankfurt
Pathologisches Glücksspiel und Komorbidität, Tobias Hayer
Modul 5 / 28. - 31.01.2009 / Hannover
Gruppenarbeit mit Pathologischen Glücksspielern: Theorie und Praxis, Dr. Volker Premper
Kognitive Verzerrungsmuster bei (pathologischen) Glücksspielern, Tobias Hayer
Modul 6 / 13. - 15.05.2009 / Düsseldorf
Jugendliche und glücksspielbezogene Probleme: Eine besondere Risikogruppe?!, Tobias Hayer
Modul 7 / 23. - 25.09.2009 / Eisenach
Modul 8 / 20. - 22.01.2010 / Magdeburg
Geschlechtsspezifische Aspekte bei Pathologischem Glücksspiel, Peter Kagerer
Öffentlichkeitsarbeit
Hier stellen wir Ihnen einen Flyer zum Thema "Glücksspielsucht" als pdf-Datei zur Verfügung, den eine Gruppe Projektmitarbeiter/innen gemeinsam entwickelt hat. Bei Interesse können Sie diesen Flyervorschlag für Ihre eigene Projektarbeit übernehmen und weiterbearbeiten.
Um kostenlos an die Word-Datei zu kommen, wenden Sie sich hierzu bitte an o.g. Ansprechpartner in der DHS.
Flyer "Glück verspielt? Wenn Glücksspiel LEIDEN schafft"

