Spielautomaten
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Hilfe bei Suchtproblemen

Glücksspiel - Zahlen, Daten, Fakten

Pathologisches und problematisches Spielverhalten in Deutschland

Auf Grundlage eines Screenings glücksspielbezogener Probleme weisen 2,2 % (rund 1,23 Mio. Personen; 95 %-Konfidenzintervall: 1,9 % bis 2,5 %) der bundesdeutschen Bevölkerung im Alter von 18 bis 70 Jahren (Männer: 3,2 %, Frauen: 1,0 %) nach den Kriterien des „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5)“ eine „Glücksspielstörung“ auf (2023: 2,4 %). Bei 0,9 % ist eine leichte Störung (4 oder 5 erfüllte DSM-5-Kriterien), bei
0,6 % eine mittlere Störung (6 oder 7 erfüllte Kriterien) und bei weiteren 0,6 % eine schwere Störung (8 oder 9 erfüllte Kriterien) feststellbar. Weitere 5,5 % zeigen ein riskantes (mit ein, zwei oder drei erfüllten Kriterien) Glücksspielverhalten.
Unter den Personen der Stichprobe, die sich in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel beteiligt haben, befindet sich ein Anteil mit einer glücksspielbezogenen Störung von 5,8 %. Bei weiteren 14,9 % dieser Subgruppe ist ein riskantes Glücksspielverhalten erkennbar.
Quelle: Meyer, G.; Hayer, T. (2026): Glücksspiel – Zahlen und Fakten. In: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
(DHS) (Hrsg.): DHS Jahrbuch Sucht 2026. Lengerich: Pabst.

Umsätze auf dem legalen Glücksspiel-Markt in Deutschland (in Mio. Euro)

Glücksspiel (Auszahlungsquote
in %)1

 

2010

2015

2020

2022

2023

2024

Veränderung in 2024 gegenüber Vorjahr in %2

Gesamt

31.511

42.519

38.325

65.262.5

63.470,4

69.125,7

+8,9

davon entfallen auf

 

 

 

   

 

Spielbanken

  6.187

  6.189

6.293

12.233

14.684

15.556

+5,9

Spielhalle/Gaststätte
Geldspielautomaten


17.210


27.511


17.904


20.961


20.961


21.397


+2,1

Deutscher Lotto- und Toto-Block

 6.501

 7.273

 7.915

7.966,8

8.199,5

8.565,3

+4,5

1 Zur Berechnung der Umsätze wird hier auf Bruttospielerträge (= Kasseninhalt nach Gewinnausschüttungen)
zurückgegriffen und die Werte anhand der jeweiligen Auszahlungsquote pro Marktsegment ermittelt.
Dieses Vorgehen dient der Vergleichbarkeit sowohl zwischen einzelnen Marktsegmenten als auch
im Jahresverlauf innerhalb eines Marktsegmentes. Für Glücksspiele in Spielbanken, Geldspielautomaten,
Fernsehlotterien und die Postcode-Lotterie ist die untere Grenze des Spektrums der Auszahlungsquoten
angegeben. Beim Fußballtoto liegt die Quote für die „13er Ergebniswette“ bei 60 % und die Quote für die
„6 aus 45 Auswahlwette“ bei 50 %. Etwaige Abweichungen in der Darstellung des Marktvolumens lassen
sich u. a. durch die Heranziehung alternativer Auszahlungsquoten erklären. Beispielsweise geht die Gemeinsame
Glücksspielbehörde der Länder (2025) im Durchschnitt sowohl bei Sportwetten (76 %) als auch
beim virtuellen Automatenspiel (88,5 %) von niedrigeren Auszahlungsquoten aus.
2 Marginale Rundungsfehler sind aufgrund der Darstellungsweise möglich.
Quelle: : Meyer, G.; Hayer, T. (2026): Glücksspiel – Zahlen und Fakten. In: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
(DHS) (Hrsg.): DHS Jahrbuch Sucht 2026. Lengerich: Pabst.