Illegale Drogen - Zahlen, Daten, Fakten
Jugendliche
12-Monats-Prävalenz des Konsums anderer illegaler Drogen als Cannabis in Deutschland (in Prozent)
| DAS 2023 (12 bis 17 Jahre) | ||
|---|---|---|---|
| Gesamt | Männlich | Weiblich | |
| Mindestens eine dieser Drogen | 1,2 | 1,1 | 1,3 |
| Amphetamine | 0,4 | 0,3 | 0,5 |
Methamphetamin | 0,1 | 0,1 | 0,0 |
MDMA („Ecstasy”) | 0,3 | 0,2 | 0,5 |
LSD | 0,2 | 0,3 | 0,2 |
Heroin/andere Opioide | 0,1 | 0,0 | 0,1 |
Kokain/Crack | 0,3 | 0,4 | 0,1 |
Schnüffelstoffe | 0,2 | 0,1 | 0,3 |
Halluzinogene Pilze | 0,3 | 0,4 | 0,1 |
| Neue psychoaktive Substanzen (NpS) | 0,3 | 0,4 | 0,2 |
Werte auf eine Nachkommastelle gerundet. 0,0 ist als weniger als 0,05 % zu lesen.
Quelle: Orth, B. et al. (2026): Illegale Drogen – Zahlen und Fakten im Konsum. In: Deutsche Hauptstelle für
Suchtfragen (DHS) (Hrsg.): DHS Jahrbuch Sucht 2026. Lengerich: Pabst.
Erwachsene
12-Monats-Prävalenz des Drogenkonsums (incl. Cannabis) und Hochrechnung auf die
18- bis 64-jährige Bevölkerung
Drogen (incl. Cannabis) | Gesamt1 | Hochrechnung auf die gesamte Wohnbevölkerung2 | |||
%3 | [95 %-KI] | n4 | N | [95 %-KI] | |
Cannabis | 9,8 | [8,6; 11,0] | 896 | 5,05 Mio. | [4,43; 5,66] |
Amphetamin/ Methamphetamin | 0,7 | [0,5, 1,1] | 87 | 0,36 Mio. | [0,26; 0,57] |
Amphetamin | 0,7 | [0,5; 1,1] | 86 | 0,36 Mio. | [0,26; 0,57] |
Methamphetamin | 0,0 | [0,0; 0,2] | 3 | 0,02 Mio. | [0,0; 0,10] |
MDMA („Ecstasy“) | 1,0 | [0,7; 1,5] | 125 | 0,51 Mio. | [0,36; 0,77] |
LSD | 0,7 | [0,5, 1,0] | 77 | 0,36 Mio. | [0,26; 0,51] |
Heroin/andere Opioide | 0,8 | [0,5; 1,1] | 55 | 0,41 Mio. | [0,26; 0,57] |
Kokain/Crack | 1,1 | [0,7; 1,7] | 133 | 0,57 Mio. | [0,36; 0,88] |
Halluzinogene Pilze | 0,5 | [0,3; 0,7] | 62 | 0,26 Mio. | [0,15; 0,36] |
Neue psychoaktive Substanzen (NPS) | 0,8 | [0,6; 1,1] | 91 | 0,41 Mio. | [0,31; 0,57] |
Mindestens eine dieser Drogen (mit Cannabis)5 | 11,2 | [9,9; 12,6] | 1.201 | 5,77 Mio. | [5,10; 6,49] |
Mindestens einer dieser Drogen (ohne Cannabis)6 | 3,7 | {3,0; 4,7] | 390 | 1,90 Mio. | [1,54; 2,42] |
1 beinhaltet Männer, Frauen und Divers.
2 basierend auf 51.480.168 Personen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren (Stichtag: 31.12.2023, Statistisches Bundesamt).
3 gewichtete Prävalenz [95 %-KI]
4 ungewichtete Anzahl
5 Cannabis, Amphetamine, Methamphetamin, Ecstasy, LSD, Heroin/andere Opiate, Kokain/Crack, halluzinogene Pilze und neue psychoaktive Substanzen (NPS).
6 Amphetamine, Methamphetamin, Ecstasy, LSD, Heroin/andere Opiate, Kokain/Crack, halluzinogene Pilze und neue psychoaktive Substanzen.
KI = Konfidenzintervall: Das Konfidenzintervall ist ein Maß in der medizinischen Statistik. Es gibt einen Vertrauensbereich an, in dem der wahre Mittelwert mit einer 95 %igen Wahrscheinlichkeit liegt.
Quelle: Olderbak, S. et al. (2025): Konsum psychoaktiver Substanzen in Deutschland. Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurveys (ESA) 2024. Dt. Ärzteblatt, 122(23), 625-631. DOI: 10.3238/arztebl.m2025.0157.
Drogenbedingte Todesfälle
| 2005 | 2010 | 2015 | 2020 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.326 | 1.237 | 1.226 | 1.581 | 1.990 | 2.227 | 2.137 |
Quelle: Bundeskriminalamt (BKA) (2025): Rauschgiftkriminalität - Bundeslagebild 2024. Wiesbaden. https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Rauschgiftkriminalitaet/2024RauschgiftBundeslagebild.pdf?__blob=publicationFile&v=7
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland polizeilich insgesamt 2.137 drogenbedingte Todesfälle registriert. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von ca. 4,0 %. Dies ist weiterhin der zweithöchste je gemessene Wert, aber zum ersten Mal seit mehreren Jahren kein weiterer Anstieg. Es ist festzustellen, dass die Zahl der Rauschgifttoten unter 30 Jahren um 14 % gestiegen, während die Zahl der Rauschgifttoten ab 30 Jahren um etwa 8,6 %
gesunken ist.
Die Anzahl der Mischintoxikationen ist erneut angestiegen. Im Jahr 2024 wurden bei 1.707 Personen zwei oder mehr beteiligte Substanzen festgestellt, das sind über 15 % mehr als im Vorjahr (2023: 1.479). Bei 378 Personen wurde ein monovalenter Konsum im Zusammenhang mit dem Tod registriert, was einen Rückgang um über 27 % im Vergleich zum Jahr 2023 (522 Personen) darstellt. Bei 28 % der Rauschgifttoten wurden Langzeitschäden festgestellt, die auf Rauschgiftkonsum zurückzuführen sind.
Quelle: Bundeskriminalamt (BKA) (2025): Rauschgiftkriminalität - Bundeslagebild 2024. Wiesbaden. https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Rauschgiftkriminalitaet/2024RauschgiftBundeslagebild.pdf?__blob=publicationFile&v=7
Weitere Informationen
Weitere Zahlen und Fakten zum Konsum illegaler Drogen und Cannabis in Deutschland finden Sie auf dem Digitalportal für Daten rund um legale und illegale Suchtmittel. Das Portal wird vom IFT Institut für Therapieforschung München redaktionell unabhängig betreut und sukzessive weiterentwickelt. Schwerpunkt ist die interaktive, grafische Darstellung von Zahlen.
Übersichtsseite Konsum illegaler Substanzen in Deutschland
Schwerpunktseite Cannabiskonsum in Deutschland
