Digital? Aber sicher!

Die wichtigen Eckpunkte zum Datenschutz, der oft als ein riesiger Verwaltungsakt gesehen wird, aber letztendlich dem wichtigen Schutz persönlicher Daten dient, sollen im Forum angesprochen werden. Die Digitalisierung macht nicht nur eine schnelle Kommunikation möglich, sondern auch ein schnelles und immer unübersichtlicheres Teilen von Daten. Die Klient*innen haben ein Recht darauf, dass ihre persönlichen Daten in den Einrichtungen sicher sind. 

Im Rahmen eines Vortrags von Benjamin Löhner werden entlang konkreter Beispiele von onlinebasierter Beratung Möglichkeiten und Grenzen des Themas Datenschutz und Datensicherheit dargestellt. Danach sollen Wege diskutiert werden, wie Beratungsangebote auch in der digitalen Welt „auf der sicheren Seite“ sein können.

Wilk Spieker zeigt die Differenzierung zwischen dem technischen Datenschutz und den rechtlichen Vorgaben aus DS-GVO und BDSG 2018 (Datenschutzgrundverordnung und Bundesdatenschutzgesetz) auf. Trotz hoher Anforderungen werden beispielsweise Patientendaten weiterhin per Fax weitergeleitet. Welche Informationen dürfen per Email weiter gegeben werden und welche nicht? Auch die Einrichtung der Telematikinfrastruktur und die Vorgaben des neuen Digitalen Versorgungsgesetzes (DGS) werden aufgegriffen. Eine große Herausforderung ist die Einhaltung der DS-GVO. Nicht nur die Behandlungsverträge und Einwilligungen müssen DS-GVO konform gestaltet sein. Beim Kontakt über Mail und Smartphone mit den Klient*innen sowie bei der Verwaltung der Klientendaten muss der Schutz von Persönlichkeitsrechten oberste Priorität haben.

Moderation
Denis Schinner, Fachklinik Release – Adaption, Hamm

Digital und Safe!?! Datensicherheit bei onlinebasierten Beratungsangeboten
Benjamin Löhner, Institut für E-Beratung, Technische Hochschule Nürnberg

Datenaustausch und -sicherheit im Gesundheitswesen
Wilk Spieker, Bad Driburg