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Hilfe bei Suchtproblemen

Aktionstag Suchtberatung 12. November 2026: „Nah, wirksam, unverzichtbar“ – jetzt in die Planung einsteigen

Nah am Menschen, wirksam im Handeln, unverzichtbar für die Gesellschaft – dafür stehen Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland. Der bundesweite Aktionstag Suchtberatung am 12. November 2026 macht unter dem Schwerpunktthema „Nah, wirksam, unverzichtbar“ auf ihren hohen gesellschaftlichen Stellenwert aufmerksam. Die DHS und ihre Mitgliedsverbände laden Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland ein, mit eigenen Aktionen zu zeigen, warum ihre Arbeit für uns alle so wertvoll ist:

Nah am Menschen

Suchtberatungsstellen sind direkt vor Ort – als niedrigschwellige Anlaufstellen für Betroffene, Angehörige und Menschen in Krisen. Kostenlos, und auf Wunsch auch anonym, bieten sie Unterstützung genau dort, wo sie gebraucht wird: im Alltag der Menschen. Sie sind kommunale Brückenbauer, die Jugendhilfe, Gesundheitsvorsorge und andere Hilfesysteme vernetzen. Durch diese Nähe stärken sie Gesundheit und sozialen Zusammenhalt in den Kommunen.

Wirksam im Handeln

Die Arbeit der Suchtberatung zeigt messbare Erfolge: Durch frühzeitige Beratung und gezielte Interventionen können Langzeitfolgen von Suchtverhalten reduziert werden. Das entlastet nicht nur Betroffene, sondern auch Gemeinschaftskassen, Justiz und Rettungsdienste. Die Suchthilfe fördert Teilhabe und Resilienz, reduziert Belastungen und sorgt dafür, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen relevanten Akteuren, wie beispielsweise Behörden, medizinischen Einrichtungen und sozialen Diensten, steigt die Effizienz des gesamten Systems – zum Wohl aller.

Unverzichtbar für die Gesellschaft

Suchtberatungsstellen sind verlässliche Partner für Kommunen und Politik. Sie beweisen täglich, wie Investitionen in Suchthilfe gesellschaftlichen Mehrwert schaffen: durch Prävention, Kostenentlastung und mehr Lebensqualität. Suchtberatungsstellen sind unverzichtbar, weil sie Menschen in existenziellen Krisen stabilisieren, Familien sowie Behörden entlasten und durch den Erhalt der Erwerbsfähigkeit sowie die Vermeidung teurer Klinik- und Haftaufenthalte die Staats- und Sozialkassen massiv finanziell entlasten.

Weitere Infos auf aktionstag-suchtberatung.de

Weitere Infos gibt es auf der Website www.aktionstag-suchtberatung.de, darunter spannende Einblicke in die Arbeit eines Suchtberaters und einer Suchtberaterin. Dr. Michael Leydecker vom Tannenhof Berlin-Brandenburg und Birgit Feldkamp von der Caritas Coesfeld erzählen in kürzlich aktualisierten Interviews aus ihrem Berufsalltag und den Potenzialen der Suchtberatung. Der überarbeitete Aktionsplaner gibt Tipps und Anregungen für Suchtberatungsstellen, die am 12. November 2026 zum Aktionstag Suchtberatung eine eigene Aktion durchführen möchten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen schreiben Sie gerne eine Mail an: info(at)dhs.de, Betreff: Aktionstag Suchtberatung 2026.

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