Spendenaufruf – Ermittlung eines einheitlichen Personalschlüssels in der ambulanten Suchtberatung
Die Suchtberatung in Deutschland steht mit dem Rücken zur Wand. Trotz eines hohen Bedarfs seitens Hilfesuchender sind Suchtberatungsstellen aufgrund der finanziellen Lage gezwungen, ihre Angebote zu kürzen oder teilweise ganz einzustellen. Dies zeigt auch die aktuelle Befragung seitens der DHS, bei der drei Viertel der Einrichtungen angeben, dass ihre Finanzierung im Jahr 2026 nicht kostendeckend bzw. noch nicht abschließend geklärt ist (den aktuellen Bericht finden Sie hier). Von Nöten ist eine adäquate Personalausstattung vor Ort, um den Herausforderungen vor Ort fachlich aber auch im Sinne von Zeitressourcen adäquat begegnen zu können.
Der derzeitig geforderte Personalschlüssel von 1:10.000 zzgl. 0,2 Verwaltungsstellen ist über 30 Jahre alt und die Berechnung ist nicht mehr nachzuvollziehen. Dazu braucht es eine Neuerhebung. Ziel ist, mit einer Neuerhebung eines Personalschlüssels für die Leistung "Suchtberatung" einen konstruktiven Beitrag für die gesellschaftliche Diskussion zur einheitlichen finanziellen Ausstattung ambulanter Suchtberatungsangebote beizutragen und Suchtberatungsstellen in ihren Verhandlungen mit Leistungsträgern zu unterstützen.
Dazu möchten wir Sie gerne zu einer Spende aufrufen. Um die Berechnung durch ein externes Forschungsinstitut unter Federführung der DHS und des Fachausschuss Suchtberatung durchführen zu können, sind insgesamt ca. 24.000 Euro notwendig. Die Verbände AWO, CaSu, bus., Diakonie Deutschland und fdr+ haben bereits Spenden in Höhe von jeweils 2.000 Euro zugesichert. Dafür möchten wir uns bereits jetzt herzlich bedanken.
Spenden auch Sie bzw. leiten Sie den Spendenaufruf gerne an Verbände und Träger weiter. Das Spendenkonto ist verzeichnet beim DHS Förderverein e.V. unter
https://www.sozialspende.de/projekt/id/7589
Der Förderverein ist in das Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt Hamm als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind daher steuerlich absetzbar. Spendenbescheinigungen können ab 300 Euro ausgestellt werden. Das Projekt soll Anfang 2027 starten und Mitte 2027 beendet sein. Nähere Auskünfte erhalten Sie unter rummel(at)dhs.de.
