Sucht-Selbsthilfe Konferenz - Rückblick

Abstinenz - Konsum - Kontrolle

12. DHS Sucht-Selbsthilfe Konferenz 2017, 21.-23.04.2017, Erkner bei Berlin

Die Begriffe Abstinenz – Konsum – Kontrolle bestimmen Ziele der Suchthilfe-Arbeit. Oft werden sie widersprechend diskutiert. Sind Abstinenz und Kontrolle sich ausschließende Alternativen bei der Bewältigung von Abhängigkeit? Oder können sie Angebote sein für unterschiedliche Zielgruppen bzw. Stadien der Abhängigkeit oder des riskanten Konsums? Auch in der Sucht-Selbsthilfe werden erweiterte und erfolgversprechende Zielbestimmungen erörtert. Dies eröffnet die Chance, den Blick auf Unuterstützungsziele der Sucht-Selbsthilfe neu auszurichten. Im Rahmen der 12. Sucht-Selbsthilfe Konferenz wrde breit diskutiert, mit welchen Zielvorstellungen die Sucht-Selbsthilfe in Zukunft welche Angebote für die Betroffenen machen will.
Programm SH Konferenz 2017

Sucht-Selbsthilfe und Prävention

11. DHS Sucht-Selbsthilfe Konferenz 2014, 25.-27. April 2014, Erkner bei Berlin

Sowohl Prävention als auch Sucht-Selbsthilfe sind eigenständige Angebote im Gesamtsystem der Suchthilfe. Prävention hat das Ziel, Risikofaktoren zu mindern und Schutzfaktoren zu stärken und dadurch den Substanzkonsum zu verhindern, zu verzögern oder zu senken. Selbsthilfe hingegen fängt Menschen auf, bei denen Prävention nicht gegriffen hat. Bei der 11. DHS Sucht-Selbsthilfe Konferenz wurden u.a. folgende Themenkomplexe erörtert: Was bedeutet zielgruppengerechte Prävention? Wann ist eine Maßnahme wirksam und schützt vor der Gefahr, Alkohol zu missbrauchen oder eine Abhängigkeit zu entwickeln? Zudem wurden Präventionsprojekte und Präventionsansätze der Sucht-Selbsthilfe vorgestellt und Anregungen für wirkungsvolles Handeln gegeben.
Programm SH Konferenz 2014 ​​​​​​​

Medikamente: Nicht mehr alles schlucken! Selbsthilfe und die heimliche Volksdroge

10. DHS Sucht-Selbsthilfe Konferenz 2012, 27.-29. April 2012, Erkner bei Berlin

Die Gefahr, eine Abhängigkeit von psychotrop wirkenden Medikamenten zu entwickeln, wird von vielen Menschen unterschätzt. In Vorträgen, Diskussionen und Gruppenarbeiten wurden u.a. folgende Fragestellungen diskutiert: Kann die hohe Betroffenenkompetenz zum Thema „Abhängigkeit“ in der Sucht-Selbsthilfe auch Medikamentenabhängigen zugutekommen? Können Sucht-Selbsthilfegruppen ein Ort sein, an dem Menschen mit Medikamentenproblemen „Hilfe zur Selbsthilfe“ erfahren und Unterstützung erhalten können? Im Rahmen der Sucht-Selbsthilfe Konferenz 2012 wurden Ressourcen in der Selbsthilfe weiter entwickelt, damit die Wirkfaktoren der gruppenbezogenen Selbsthilfe und die Erfolge der Sucht-Selbsthilfe mehr Menschen mit Medikamentenproblemen erreichen können.
Programm SH Konferenz 2012​​​​​​​